
Mit Digitalisierung zur durchgängigen Planung Unser Kunde: Meier Schreinerei
Meier 4.0
Die Meier Schreinerei ist ein weiterer Kunde aus der Schweiz – ein eher kleinerer, handwerklich geprägter Betrieb, der sich dem hochwertigen Innenausbau verschrieben hat und dabei ein breites Produktportfolio anbietet.
Anlass der Kontaktaufnahme war der Wunsch des Kunden, die bis dato in 2-D durchgeführte Planung auf eine dreidimensionale Darstellung umzustellen – nicht zuletzt, um damit den Anforderungen im öffentlichen Bereich („Building Information Modelling“) nachkommen zu können.
Zugleich wollte die Schreinerei Meier eine durchgängige Planung erreichen und dabei die Komplexität im Produktionsprozess vollständig abbilden. Welche Vorteile dies mit sich bringt, hatte das Unternehmen bereits bei unserem ersten Schweizer Kunden MAB vor Ort gesehen.
Entsprechend entschied sich die Unternehmensführung dafür, auf imos als bewährte Planungssoftware zu setzen. Dabei war man sich dem Komplexitätsgrad, den eine solche Umstellung mit sich bringt, von vornherein bewusst.
Es stand außer Frage, dass hierfür ein Spezialist benötigt wird, der nicht nur die Konstruktionssoftware installiert und schult. Gefragt war vielmehr ein Architekt für das Gesamtsystem, jemand, der den gesamten Planungs- und Produktionsprozess im Blick hat und alle notwendigen Komponenten aufeinander abstimmt. Damit fiel die Wahl auf die DATENschreinerei.






Anbindung externer Produzenten
Über die „normalen“ Anforderungen einer hochindividuell produzierenden Schreinerei hinaus war es unsere Aufgabe, den Plattenzuschnitt zweier externer Plattenlieferanten anzusteuern. Dabei lag die Herausforderung darin, sowohl die jeweilige Zuschnittoptimierung mit Daten zu versorgen, als auch die Drucklayouts für die Bauteiletikettierung zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe übernimmt eine Softwarelösung, die auftragsbezogen alle notwendigen Daten und Bilddateien innerhalb eines ZIP-Files zusammenpackt und diese dem jeweiligen Lieferanten bereitstellt. Da aus Platzgründen bei der Schreinerei Meier nur eine vertikale Plattensäge vorhanden ist, galt es auch diesen Zuschnitt-Weg abzubilden.
Hierfür werden Zuschnittlisten generiert, von denen aus man per Barcodescanner einen Druckauftrag für das jeweilige Bauteiletikett auslösen und somit drucken kann. Trotz der unterschiedlichen Wege ergeben sich hierdurch keinerlei Unterschiede für das fertig zugeschnittene Bauteil, welches sich nahtlos in den weiteren Produktionsprozess einfügt.
Aufgrund der hohen Individualität und des breiten Produktportfolios gestaltete sich der Stammdatenaufbau sehr aufwendig. Denn es galt, eine Vielzahl von konstruktiven Details systemisch abzubilden.
Dabei konnten wir unsere Erfahrung sowie die Leistungsfähigkeit von imos voll ausspielen – um mit möglichst modular gedachten konstruktiven Grundlagen eine maximal große Bandbreite an Möbel- und Innenausbausituationen abdecken zu können.



Langjährige Partnerschaft, echte Erfolgsgeschichten
Meier Schreinerei AG
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