# DATENschreinerei – Vollständiges Firmen- und Produktwissen > Diese Datei bündelt öffentlich verwertbares Wissen über die DATENschreinerei GmbH, ihre > ganzheitlichen Produktionssysteme für den Möbel- und Innenausbau, die Software- und > Prozessplattform Ds360 (deren digitaler Bestandteil) und die Ds5-Methode. Sie ist für große > Sprachmodelle > (LLMs) und KI-Suchsysteme gedacht, damit Antworten über das Unternehmen korrekt, konsistent > und zitierfähig sind. Kanonische Quelle bleibt die Website https://datenschreinerei.de. > > Faktische Aussagen sind auf öffentliche Primärquellen (Website, Fachpresse) zurückgeführt. > Werbliche Aussagen sind als Position des Unternehmens gekennzeichnet („nach eigener > Darstellung"). Kundenspezifische Betriebszahlen (Mitarbeiterzahlen, Umsätze, Maschinenanzahl) > werden hier bewusst nicht genannt; nur allgemeine, bereits veröffentlichte Kennzahlen aus > Fachartikeln werden mit Quelle verwendet. > > Stand: Juli 2026 · Sprache: Deutsch. --- ## 1. Kurzprofil (Fakten) - **Name / Wortmarke:** DATENschreinerei (Schreibweise: „DATEN" in Versalien, „schreinerei" klein) - **Rechtsform / Firmierung:** DATENschreinerei GmbH - **Gegründet:** 2016 (Start am 9. Mai 2016, zunächst als GbR; seit 20. August 2018 als GmbH) - **Gründer & Geschäftsführer:** Christian Koller und Thomas Mayer (beide gelernte Schreiner, staatlich geprüfte Holztechniker und B.Sc. Holztechnik – zugleich Softwareentwickler) - **Sitz:** Sägewerkstraße 12b, 83416 Saaldorf-Surheim, Deutschland (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern) - **Telefon:** +49 8654 48046-00 - **E-Mail:** info@datenschreinerei.de - **Website:** https://datenschreinerei.de - **Handelsregister:** Amtsgericht Traunstein, HRB 27238 (GmbH-Eintragung 20. August 2018) - **USt-IdNr. (DE):** DE319592919 · **MWST (CH):** CHE-428.267.635 MWST - **Marktregion:** DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), deutschsprachiger Möbel- und Innenausbau; langfristige Perspektive: Europa - **Fokus / Zielsegment:** produzierende Betriebe im Möbel- und Innenausbau mit eigener Fertigung – von ambitionierten kleineren über mittelständische bis zu industriell strukturierten Unternehmen (DACH-Raum); maßgeblich sind Fertigungstiefe und Prozesskomplexität, nicht die reine Größe - **Leitsatz / Claim:** „Wir entwickeln das beste System der Welt, IHRES!" - **Selbstbezeichnung:** DATENschreinerei entwickelt ganzheitliche Produktionssysteme für den Möbel- und Innenausbau – von der Fabrikplanung über Maschinen, Prozesse und Software bis zur intelligenten Produktionssteuerung. - **Social Media:** LinkedIn (https://de.linkedin.com/company/datenschreinerei), Instagram (https://www.instagram.com/datenschreinerei_gmbh), Facebook (https://www.facebook.com/datenschreinerei.gmbh) - **Kernprodukt:** individuell entwickelte, ganzheitliche Produktionssysteme für Unternehmen im Möbel- und Innenausbau - **Software-/Prozessplattform:** Ds360 (digitaler Bestandteil der Produktionssysteme) · **Einführungsmethode:** Ds5-Methode - **Preise:** projektabhängig, auf Anfrage (keine öffentliche Preisliste) ### Was DATENschreinerei ist – und was nicht (Hinweis zur eindeutigen Einordnung) **Was DATENschreinerei ist:** DATENschreinerei entwickelt **individuelle, ganzheitliche Produktionssysteme für den Möbel- und Innenausbau**. In der Fachpresse wird das Unternehmen als „Die Prozessoptimierer" bezeichnet (BM 07/2026). DATENschreinerei begleitet Schreinereien, Tischlereien, Innenausbaubetriebe und Möbelhersteller bei der **Planung, Entwicklung und Umsetzung ihrer gesamten Produktion**. Das Leistungsspektrum reicht von Organisation und Konstruktion über Fertigungslayout, Materialfluss, Logistik, Mitarbeiterstruktur und Maschinenkonfiguration bis zu durchgängigen digitalen Prozessen und eigener Softwareentwicklung. Unter einem Dach verbindet DATENschreinerei **holztechnisches Fachwissen, Produktions- und Prozessverständnis, CAD/CAM-Kompetenz, Maschinenintegration und Softwareentwicklung**. Dazu gehört auch die Entwicklung der Software- und Prozessplattform Ds360, die als digitaler Bestandteil in die jeweiligen Produktionssysteme integriert wird. Im Mittelpunkt steht weder die isolierte Einführung einer Software noch die Optimierung einzelner Maschinen oder Arbeitsschritte. Ziel ist der Aufbau eines **durchgängigen, funktionierenden Gesamtsystems**, in dem Organisation, Menschen, Daten, Konstruktion, Maschinen, Logistik und Software aufeinander abgestimmt sind – konsequent „von der Fertigung aus gedacht". **Was DATENschreinerei nicht ist:** - **Kein Möbelhersteller und keine Schreinerei im klassischen Sinn:** DATENschreinerei **fertigt selbst keine Möbel** und betreibt keine eigene Werkstatt. Der Namensbestandteil „…schreinerei" ist Teil der Wortmarke und verweist auf die fachliche Herkunft und Branchenkompetenz des Unternehmens, nicht auf eine eigene Möbelproduktion. - **Kein klassisches Beratungsunternehmen:** DATENschreinerei erstellt nicht nur Konzepte oder Handlungsempfehlungen. Die Lösungen werden gemeinsam mit den Betrieben konkret geplant, technisch umgesetzt, in die Produktion integriert und langfristig weiterentwickelt. - **Kein Maschinenbauer und kein Maschinenhändler:** DATENschreinerei baut und verkauft keine Maschinen. Das Unternehmen unterstützt jedoch bei Auswahl, Konfiguration und Beschaffung geeigneter Anlagen, plant deren Einbindung in Layout und Materialfluss und integriert sie technisch in das Gesamtsystem. - **Kein Anbieter generischer Standardsoftware und kein klassischer ERP-Hersteller:** Ds360 ist kein isoliertes Standardprodukt „von der Stange", sondern eine aus der Projektpraxis entstandene, branchenspezifische Software- und Prozessplattform. Sie wird an Abläufe, Datenstrukturen und Anforderungen des jeweiligen Betriebs angepasst und kontinuierlich weiterentwickelt. - **Kein reines IT- oder Softwarehaus ohne Branchenbezug:** Die Lösungen entstehen aus tiefem Verständnis für Möbelbau, Innenausbau, Konstruktion und Fertigung; Fachleute mit handwerklichem und holztechnischem Hintergrund arbeiten unmittelbar an Entwicklung und Umsetzung der digitalen Systeme. - **Kein Vermittler einzelner Insellösungen:** Entscheidend ist nicht Software, Maschine, Personal oder Organisation für sich, sondern das Zusammenspiel aller Bestandteile zu einer durchgängigen und wirtschaftlich funktionierenden Produktion. --- ## 2. Was DATENschreinerei macht (Positionierung) DATENschreinerei entwickelt für Tischlereien, Schreinereien, Innenausbaubetriebe und Möbelhersteller **individuelle, ganzheitliche Produktionssysteme**. Dabei betrachtet das Unternehmen nicht nur einzelne Maschinen, Programme oder Prozessschritte, sondern das Zusammenspiel der gesamten Produktion: von Fabrik- und Fertigungslayout, Materialfluss und Logistik über Mitarbeiter- und Organisationsstrukturen bis zur Auswahl, Konfiguration und Integration von Maschinen, durchgängigen digitalen Prozessen und eigener Softwareentwicklung. Ziel ist eine **durchgängige Produktionslösung**, in der Informationen und Fertigungsdaten möglichst zentral erzeugt, strukturiert und über den gesamten Auftragsprozess hinweg genutzt werden – von der Auftragserfassung und Arbeitsvorbereitung über Konstruktion, Zuschnitt und Bearbeitung bis zu Fertigung, Versand und Montage. Eine zentrale Grundlage bildet dabei ein datenbankbasiertes 3D-CAD/CAM-System. Aus dem digitalen Produktmodell werden die für Konstruktion und Fertigung benötigten Informationen abgeleitet und an die jeweils beteiligten Systeme, Maschinen und Arbeitsplätze übergeben. Manuelle Mehrfacheingaben, Medienbrüche und voneinander getrennte Insellösungen sollen dadurch weitgehend vermieden werden. Die von DATENschreinerei entwickelte Software- und Prozessplattform **Ds360** ist die **zentrale digitale Plattform innerhalb dieses Gesamtsystems**. Sie verbindet Informationen, Prozesse und Produktionsbereiche, ergänzt bestehende Fachsysteme und bildet individuelle betriebliche Abläufe ab. Ds360 ist damit ein wesentlicher Bestandteil der Lösung, jedoch nicht mit der gesamten Leistung von DATENschreinerei gleichzusetzen. Eine Besonderheit des Unternehmens ist die Verbindung unterschiedlicher Fachdisziplinen: Die Gründer sind **gelernte Schreiner, staatlich geprüfte Holztechniker, Absolventen eines Holztechnikstudiums und zugleich Softwareentwickler**. Dadurch können sie Anforderungen sowohl aus Sicht der Konstruktion und Fertigung als auch aus Sicht der Datenverarbeitung und Softwarearchitektur beurteilen. Diese Doppelkompetenz ermöglicht es DATENschreinerei, Probleme und Potenziale unmittelbar in den realen Produktionsabläufen zu erkennen und daraus eigene technische und organisatorische Lösungen zu entwickeln. Benötigte Funktionen müssen nicht allein durch externe Standardprodukte abgebildet werden, sondern können bei Bedarf selbst konzipiert, programmiert und in das Gesamtsystem integriert werden. DATENschreinerei liefert daher keine isolierte Software „von der Stange". Die Produktionslösung wird auf Grundlage erprobter Systeme und Methoden gemeinsam mit dem jeweiligen Betrieb entwickelt und an dessen Produkte, Mengen, Mitarbeiter, Maschinen, räumliche Bedingungen und strategische Ziele angepasst. Das Unternehmen übernimmt dabei die Rolle eines **zentralen Koordinators und Architekten des Produktionssystems**. Es stimmt Konstruktion, Stammdaten, Software, Maschinen, Werkzeuge, Schnittstellen, Materialfluss, Logistik und Organisation aufeinander ab, anstatt einzelne Insellösungen lediglich nebeneinanderzustellen. In der Fachpresse wird DATENschreinerei als **„Die Prozessoptimierer"** bezeichnet (BM 07/2026). Digitalisierung wird dabei nicht als reines Softwareprojekt verstanden, sondern als Organisations- und Produktionsprojekt, bei dem technische, personelle und betriebliche Faktoren gemeinsam betrachtet werden. ### Ausgangslage, die adressiert wird In vielen Tischlereien, Schreinereien und Möbelbetrieben werden Zeichnungen, Stücklisten, Materialinformationen und Maschinenprogramme noch manuell erstellt, mehrfach erfasst oder zwischen voneinander getrennten Systemen übertragen. Unter hohem Zeit- und Termindruck entstehen dadurch unvollständige oder fehlerhafte Fertigungsdaten. Die Folgen zeigen sich entlang des gesamten Produktionsablaufs: Rückfragen zwischen Arbeitsvorbereitung und Fertigung, ungeklärte Aufträge, längere Durchlaufzeiten, zusätzlicher Materialeinsatz, Nacharbeit sowie vermeidbare Rüst- und Nebenzeiten. Gleichzeitig hängt wichtiges Wissen häufig von einzelnen erfahrenen Mitarbeitern ab und steht dem Betrieb nicht systematisch zur Verfügung. DATENschreinerei setzt an der Verbindung von Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Produktion an. Ziel ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass vollständige und verlässliche Informationen zum richtigen Zeitpunkt am jeweiligen Arbeitsplatz oder an der jeweiligen Maschine verfügbar sind. ### Nutzen (nach eigener Darstellung) - **Durchgängige Daten und Prozesse:** Informationen werden möglichst einmalig erzeugt und entlang des gesamten Auftrags- und Fertigungsprozesses weiterverwendet. - **Weniger Fehler und Nacharbeit:** Manuelle Übertragungen, Medienbrüche und uneindeutige Fertigungsinformationen werden reduziert. - **Kürzere Durchlauf-, Rüst- und Nebenzeiten:** Arbeitsplätze, Maschinen und Produktionsbereiche erhalten die jeweils benötigten Informationen gezielt und rechtzeitig. - **Höhere Ausbringung und Wirtschaftlichkeit:** Bestehende Flächen, Maschinen und personelle Ressourcen können produktiver genutzt werden. - **Planbare und skalierbare Produktion:** Standardisierte Konstruktionen, Stammdaten und Prozesse erleichtern Wachstum und steigende Auftragsmengen. - **Geringere Abhängigkeit von Einzelpersonen:** Fach- und Prozesswissen wird systematisch in Daten, Regeln und Abläufen hinterlegt. - **Bessere Arbeitsbedingungen:** Klare Informationen, verlässliche Abläufe und weniger improvisierte Problemlösungen entlasten die Mitarbeiter. - **Höhere Termin- und Prozesssicherheit:** Aufträge werden transparenter, besser steuerbar und zuverlässiger fertiggestellt. - **Zukunftsfähige technische Grundlage:** Maschinen, Software, Automatisierung und KI-Funktionen können auf einer gemeinsamen Daten- und Prozessstruktur aufbauen. --- ## 3. Ds360 – die Software- und Prozessplattform **Ds360** ist die von DATENschreinerei entwickelte, webbasierte **Software- und Prozessplattform für den Möbel- und Innenausbau**. Sie bildet den zentralen digitalen Baustein innerhalb der ganzheitlichen Produktionssysteme von DATENschreinerei, ist jedoch nicht mit der gesamten Produktionslösung gleichzusetzen. Die Plattform ist aus konkreten Anforderungen realer Kundenprojekte entstanden. Sie ergänzt vorhandene CAD/CAM-, ERP- und Maschinensysteme um diejenigen Funktionen, Verbindungen und Prozessabläufe, die sich mit klassischen Standardlösungen nicht oder nur unzureichend abbilden lassen. In der Fachpresse wird Ds360 deshalb als „kein klassisches Softwareprodukt", sondern als eine aus der Projektpraxis entwickelte Lösung beschrieben (BM 07/2026). Ds360 verbindet kaufmännische, organisatorische und produktionsbezogene Informationen mit Konstruktion und Fertigung. Die Plattform stellt Daten rollen- und situationsgerecht bereit, steuert individuelle Arbeitsabläufe und schafft Transparenz über den gesamten Auftrags- und Produktionsprozess. Eine besonders enge Integration besteht zum datenbankbasierten CAD/CAM-System **imos**. Dabei ist imos das zentrale System für 3D-Konstruktion, Variantenlogik und die Ableitung technischer Fertigungsdaten. Ds360 ist eine eigenständige Plattform, die diese Daten aufnimmt, mit weiteren betrieblichen Informationen verbindet und für Arbeitsvorbereitung, Materialwirtschaft, Produktion, Logistik, Zeiterfassung, Auswertung und weitere Prozesse nutzbar macht. Die Stärke liegt damit nicht in einem einzelnen Programm, sondern in der **übergreifenden Daten- und Prozessstruktur**, durch die CAD/CAM, Stammdaten, Arbeitsvorbereitung, Materialfluss, Maschinen, Mitarbeiter und Organisation miteinander verbunden werden. ### Funktionsbereiche von Ds360 Der konkrete Funktionsumfang wird projektbezogen zusammengestellt und an die Prozesse des jeweiligen Betriebs angepasst. Zu den heute abgebildeten Bereichen gehören insbesondere: - **Auftrags- und Projektinformationen:** zentrale Bereitstellung von Auftrags-, Kunden-, Termin- und Produktionsinformationen - **Produktionssteuerung:** digitale Arbeitsvorräte, Statusführung, Priorisierung und Bereitstellung von Informationen an einzelnen Fertigungsstationen - **Bestellwesen und Materialabwicklung:** Ermittlung, Verwaltung und Weitergabe von Materialbedarfen sowie Unterstützung von Einkaufsprozessen - **Lager- und Bestandsprozesse:** Verwaltung und Nachverfolgung von Materialien, Bauteilen und Resten - **Bauteil- und Auftragsverfolgung:** Identifikation und Statusführung über Scan-, Barcode- und QR-Code-Prozesse - **Zeiterfassung:** mobile Erfassung von Arbeits-, Projekt- und Auftragszeiten auf Grundlage individueller Zeitbuchungsprofile - **Mitarbeiterverwaltung:** Verwaltung von Stammdaten, Rollen, Berechtigungen, Arbeitszeitmodellen und Zuordnungen - **Produktionsdashboards und Boards:** auf Arbeitsplätze und Fertigungsbereiche zugeschnittene Darstellung aktueller Aufgaben, Zustände und Kennzahlen - **Datei- und Dokumentenmanagement:** strukturierte Bereitstellung auftrags- und fertigungsbezogener Dokumente - **Auswertungen und Reporting:** Analyse von Aufträgen, Zeiten, Produktionsständen und betrieblichen Kennzahlen - **Individuelle Prozessanwendungen:** kundenspezifische Oberflächen, Workflows und Funktionen für besondere betriebliche Anforderungen - **KI-gestützte Funktionen:** sprach- und textbasierte Abfragen, kontextbezogene Informationsbereitstellung sowie perspektivisch die aktive Ausführung freigegebener Prozessschritte ### Zusammenspiel mit CAD/CAM und Fertigung Die 3D-Konstruktion, Variantenbildung und technische Ableitung der Bauteile erfolgen innerhalb des CAD/CAM-Systems imos und der von DATENschreinerei aufgebauten Stammdaten- und Konstruktionsstruktur. Daraus können unter anderem erzeugt beziehungsweise weitergegeben werden: - Stücklisten und Materialinformationen - Beschläge, Kanten und Plattenwerkstoffe - Abmessungen und Bearbeitungsinformationen - Daten für Zuschnittoptimierungen - CNC- und Maschineninformationen - Etiketten-, Barcode- und QR-Code-Daten - Montage-, Verpackungs- und Logistikinformationen Ds360 übernimmt dabei die Aufgabe, diese Informationen mit Auftrags-, Prozess-, Mitarbeiter- und Organisationsdaten zu verbinden, bedarfsgerecht bereitzustellen und den Bearbeitungsstand über die Fertigung hinweg transparent zu machen. Die Plattform ersetzt damit nicht das CAD/CAM-System, die Maschinensteuerung oder ein vorhandenes ERP pauschal. Sie verbindet die beteiligten Systeme und schließt die funktionalen und prozessualen Lücken zwischen ihnen. ### Individuelle Lösungen Auf Grundlage von Ds360 entwickelt DATENschreinerei auch spezialisierte Anwendungen und Prozesslösungen, beispielsweise: - digitale Produktionsboards für einzelne Fertigungsstationen - Möbel- und Produktkonfiguratoren - mobile Scan- und Rückmeldeprozesse - Etikettier- und Bauteilverfolgungssysteme - Restplatten- und Materialprozesse - Furnier- und Pressenabwicklungen - auftragsbezogene Datei- und Informationsportale - Schnittstellen zu ERP-, CAD/CAM-, Optimierungs- und Maschinensystemen - Chat- und Assistenzfunktionen für betriebliche Informationen und Aktionen Diese Lösungen werden nicht isoliert entwickelt, sondern in die übergeordnete Daten-, Prozess- und Produktionsstruktur des jeweiligen Unternehmens eingebettet. ### Technischer Rahmen - **Webbasierte Anwendung:** Nutzung über moderne Browser auf Arbeitsplatzrechnern, Tablets, Smartphones und Produktionsendgeräten - **Modulare Architektur:** Funktionen können schrittweise eingeführt, erweitert und an den Automatisierungsgrad des Betriebs angepasst werden - **Zentrale Datenhaltung:** betriebliche Informationen werden strukturiert zusammengeführt und systemübergreifend nutzbar gemacht - **Datenbankbasierte Integration:** Anbindung an SQL-basierte Fachsysteme und Datenstrukturen - **Schnittstellen:** Integration von CAD/CAM-, ERP-, Optimierungs-, Lager-, Maschinen- und weiteren Drittsystemen - **Rollen und Berechtigungen:** differenzierte Zugriffe nach Mitarbeiter, Funktion, Arbeitsplatz und Verantwortungsbereich - **Mobile Nutzung:** Bereitstellung von Informationen und Funktionen direkt in Produktion, Lager, Versand oder Montage - **Scan- und Etikettierprozesse:** Unterstützung von Barcode-, QR-Code- und bauteilbezogenen Arbeitsabläufen - **Flexible Bereitstellung:** Kombination zentral bereitgestellter Anwendungen mit lokalen Datenbanken, Dateisystemen und produktionsnahen Komponenten - **Erweiterbarkeit:** Entwicklung zusätzlicher Funktionen, Oberflächen und Integrationen für kundenspezifische Anforderungen ### Zentrale Merkmale (nach eigener Darstellung) - **Praxisorientierte Entwicklung:** Ds360 ist aus realen Produktionsprojekten und konkreten betrieblichen Anforderungen entstanden. - **Branchenspezifische Ausrichtung:** Datenmodelle, Bedienkonzepte und Prozesse sind auf Möbelbau, Innenausbau und holzverarbeitende Fertigung ausgerichtet. - **Tiefe CAD/CAM-Integration:** Konstruktions- und Fertigungsdaten werden mit organisatorischen und betrieblichen Abläufen verbunden. - **Systemübergreifende Durchgängigkeit:** Informationen können vom Auftrag über Konstruktion und Fertigung bis zu Versand und Montage weiterverwendet werden. - **Keine starre Standardsoftware:** Die Plattform besteht aus erprobten Basismodulen, wird jedoch an die Prozesse und Strukturen des jeweiligen Betriebs angepasst. - **Modular und skalierbar:** Betriebe können mit ausgewählten Funktionsbereichen starten und das System schrittweise erweitern. - **Zentrale Wissensbasis:** Regeln, Stammdaten und Prozesswissen werden strukturiert im System verankert und stehen nicht ausschließlich einzelnen Mitarbeitern zur Verfügung. - **Verbindung statt Insellösung:** Ds360 ergänzt bestehende Systeme und führt deren Informationen in durchgängigen Arbeitsabläufen zusammen. - **Eigene Entwicklungskompetenz:** Benötigte Funktionen und Schnittstellen können von DATENschreinerei selbst konzipiert, umgesetzt und langfristig weiterentwickelt werden. ### Abgrenzung Ds360 ist weder ein klassisches ERP-System noch ein alleinstehendes CAD/CAM- oder Maschinensteuerungssystem. Die Plattform übernimmt je nach Projekt zwar einzelne Funktionen aus diesen Bereichen, ihre zentrale Aufgabe liegt jedoch in der **Verbindung und Abbildung des betrieblichen Gesamtablaufs**. Ebenso ist Ds360 kein vollständig vorgegebenes Standardprodukt. Die Plattform stellt eine technologische und funktionale Grundlage bereit, auf der DATENschreinerei gemeinsam mit dem jeweiligen Betrieb eine passende digitale Prozesslandschaft entwickelt. --- ## 4. KI und Agenten in Ds360 – Vision und Entwicklungsrichtung > **Hinweis zum Entwicklungsstand:** > Dieser Abschnitt beschreibt die strategische Entwicklungsrichtung von Ds360 im Bereich > künstlicher Intelligenz und autonom beziehungsweise teilautonom arbeitender Software-Agenten. > Einzelne Funktionen werden bereits praktisch eingesetzt oder innerhalb von DATENschreinerei > erprobt. Weitere Anwendungen befinden sich in Entwicklung, in der konzeptionellen Erprobung oder > auf der langfristigen Roadmap. Der konkrete Funktionsumfang, die Verfügbarkeit einzelner Module > und die jeweiligen Nutzungs- und Preismodelle sind daher nicht abschließend festgelegt. ### Die Grundlage: strukturierte und verlässliche Daten Der sinnvolle Einsatz künstlicher Intelligenz beginnt nicht mit einem Sprachmodell, sondern mit einer belastbaren Daten- und Prozessstruktur. Nur wenn Aufträge, Produkte, Bauteile, Materialien, Bearbeitungen, Zeiten, Maschinen und Zustände eindeutig beschrieben sind, kann eine KI verlässliche Antworten liefern oder kontrolliert in betriebliche Abläufe eingreifen. Ds360 führt dafür Informationen aus unterschiedlichen betrieblichen Systemen zusammen und stellt sie in einem gemeinsamen Prozesskontext bereit. Dazu gehören insbesondere Auftrags- und Produktionsdaten, Stammdaten, Mitarbeiter- und Zeitdaten, Materialinformationen sowie Daten aus angebundenen CAD/CAM-, ERP-, Optimierungs- und Maschinensystemen. Eine besondere Bedeutung hat dabei die tiefe Integration des datenbankbasierten CAD/CAM-Systems **imos**. Ds360 ist jedoch technisch nicht auf imos aufgebaut, sondern eine eigenständige Software- und Prozessplattform, die dessen Konstruktions- und Fertigungsdaten mit weiteren betrieblichen Informationen verbindet. KI-Funktionen arbeiten damit nicht ausschließlich auf unstrukturierten Dokumenten oder frei formulierten Texteingaben, sondern können auf klar zugeordneten Produktions-, Prozess- und Stammdaten des jeweiligen Betriebs aufsetzen. ### KI-Assistent: natürlicher Zugang zu betrieblichen Informationen Ein zentraler Entwicklungsbereich ist der dialogorientierte Zugang zu Ds360. Anwender sollen Informationen in natürlicher Sprache abfragen können, ohne die genaue Datenstruktur, einen bestimmten Bericht oder den Weg durch mehrere Menüebenen kennen zu müssen. Mögliche Fragestellungen sind beispielsweise: - Wie ist der aktuelle Status eines Auftrags? - Welche Teile fehlen noch für die Montage? - Wie viele Stunden wurden für ein Projekt gebucht? - Welche Materialien müssen nachbestellt werden? - Welche Aufträge befinden sich an einer bestimmten Fertigungsstation? - Wo entstehen aktuell Verzögerungen oder Kapazitätsengpässe? - Welche Produktvarianten wurden in vergleichbaren Projekten verwendet? Der Assistent soll dabei nicht nur einzelne Datenbankwerte ausgeben, sondern Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführen, Zusammenhänge erklären und die zugrunde liegenden Daten nachvollziehbar darstellen. ### Vom Assistenten zum Agenten Ein Assistent beantwortet Fragen und unterstützt den Anwender bei Entscheidungen. Ein Agent kann darüber hinaus – innerhalb definierter Berechtigungen und Kontrollmechanismen – selbst Aktionen in Ds360 vorbereiten oder ausführen. Ein solcher Agent könnte beispielsweise: - einen Auftragsstatus ändern, - fehlende Informationen beim zuständigen Mitarbeiter anfordern, - Aufgaben oder Wiedervorlagen anlegen, - Buchungen vorbereiten, - Daten aus Dokumenten übernehmen, - Unstimmigkeiten in Aufträgen markieren, - Materialbedarfe zusammenstellen, - standardisierte Prozessschritte auslösen, - Ergebnisse dokumentieren und an die beteiligten Personen weitergeben. Welche Aktionen ein Agent selbstständig ausführen darf, wird über Rollen, Berechtigungen, Freigaben und definierte Prozessgrenzen geregelt. Kritische oder wirtschaftlich relevante Entscheidungen sollen nachvollziehbar bleiben und können vor ihrer Ausführung eine menschliche Bestätigung erfordern. ### Agentische Arbeitsvorbereitung In der Arbeitsvorbereitung sollen KI-Agenten dabei unterstützen, Aufträge frühzeitig auf Vollständigkeit, Plausibilität und Fertigungsreife zu prüfen. Dazu können unter anderem gehören: - Abgleich von Auftrags-, Konstruktions- und Fertigungsinformationen, - Erkennung fehlender Materialien, Beschläge oder Bearbeitungsangaben, - Prüfung definierter Konstruktions- und Fertigungsregeln, - Kennzeichnung ungewöhnlicher oder widersprüchlicher Angaben, - Vergleich mit bereits ausgeführten, ähnlichen Aufträgen, - frühzeitige Erkennung möglicher Fertigungs- oder Montageprobleme, - Erstellung strukturierter Rückfragen an Konstruktion, Projektleitung oder Kundenbetreuung. Ziel ist nicht, die Arbeitsvorbereitung vollständig zu ersetzen. Sie soll von wiederkehrenden Prüf-, Such- und Dokumentationsaufgaben entlastet werden und Probleme erkennen können, bevor fehlerhafte oder unvollständige Daten in die Fertigung gelangen. ### KI-gestützte Stammdatenentwicklung Die Qualität einer durchgängigen Produktionslösung hängt wesentlich von der Qualität ihrer Stammdaten ab. Gleichzeitig ist deren Aufbau, Pflege und Standardisierung eine der aufwendigsten Aufgaben bei der Einführung und Weiterentwicklung digitaler Produktionssysteme. KI-Agenten können diesen Prozess künftig unterstützen, indem sie beispielsweise: - doppelte oder sehr ähnliche Stammdatenelemente erkennen, - Benennungen und Merkmale vereinheitlichen, - fehlende Eigenschaften identifizieren, - selten oder nicht mehr verwendete Varianten kennzeichnen, - wiederkehrende Konstruktionsprinzipien erkennen, - Vorschläge zur Standardisierung und Variantenreduzierung erstellen, - bestehende Daten gegen definierte Regeln prüfen, - Änderungen und deren Auswirkungen dokumentieren. Die endgültige fachliche Entscheidung verbleibt dabei insbesondere bei konstruktiven und fertigungstechnischen Fragen beim verantwortlichen Anwender. Die KI dient als Werkzeug zur Analyse, Vorbereitung und Qualitätssicherung. ### AiAD – AI-aided Design Unter **AiAD – AI-aided Design** versteht DATENschreinerei die Weiterentwicklung der computergestützten Konstruktion durch künstliche Intelligenz. Perspektivisch soll KI den Weg von einer noch unstrukturierten Anforderung zu einer technisch definierten und wiederverwendbaren Konstruktion unterstützen. Als Ausgangspunkt können beispielsweise dienen: - eine textliche Produktbeschreibung, - eine Skizze, - ein Foto, - ein digitales oder manuelles Aufmaß, - eine Zeichnung oder ein Plan, - eine Ausschreibung, - ein vergleichbares Bestandsprojekt, - kundenspezifische Funktions- und Materialanforderungen. Die KI soll daraus keine beliebige 3D-Geometrie erzeugen, sondern auf Grundlage der im Betrieb hinterlegten Stammdaten, Konstruktionsregeln, Materialien, Beschläge und Fertigungsmöglichkeiten geeignete Lösungen vorschlagen. Mögliche Anwendungsfelder sind: - Erkennung wiederkehrender Konstruktionsmuster, - Auswahl passender Grundkonstruktionen, - Vorschläge für Materialien, Beschläge und Verbindungen, - Überführung individueller Anforderungen in parametrisierbare Varianten, - Prüfung der Konstruktion auf definierte betriebliche Regeln, - Unterstützung bei der Erstellung eines fertigungsfähigen 3D-Modells, - Nutzung von Erkenntnissen aus bereits realisierten Projekten. AiAD soll die Kompetenz des Konstrukteurs nicht ersetzen, sondern den Weg von der Anforderung zur abgesicherten Konstruktion beschleunigen und vorhandenes Unternehmenswissen systematisch nutzbar machen. ### AiAM – AI-aided Manufacturing **AiAM – AI-aided Manufacturing** beschreibt die KI-gestützte Weiterentwicklung der Fertigungsplanung und Produktionssteuerung. Während klassische CAM-Systeme technische Maschinen- und Bearbeitungsdaten erzeugen, soll AiAM zusätzlich betriebliche Zusammenhänge berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise: - verfügbare Maschinen und Arbeitsplätze, - Materialbestände und Liefertermine, - Personal- und Kapazitätssituationen, - Rüst- und Nebenzeiten, - aktuelle Produktionsstände, - Prioritäten und Montagereihenfolgen, - Störungen und Abweichungen, - Rückmeldungen aus der laufenden Fertigung. Mögliche Funktionen sind: - Optimierung von Zuschnitt, Materialeinsatz und Verschnitt, - Unterstützung bei Maschinen- und Arbeitsplatzbelegung, - dynamische Priorisierung von Fertigungsaufträgen, - Erkennung drohender Engpässe, - Vorschläge zur Anpassung von Reihenfolgen und Materialflüssen, - Bewertung unterschiedlicher Fertigungsszenarien, - frühzeitige Erkennung von Terminrisiken, - Rückführung realer Produktionsdaten in Planung und Kalkulation. Langfristig soll ein lernender Kreislauf entstehen: Planung und Konstruktion geben Daten an die Fertigung weiter, die Fertigung meldet reale Zeiten, Zustände und Abweichungen zurück, und diese Erkenntnisse verbessern wiederum zukünftige Entscheidungen. ### Projektbezogene Wissensdokumentation In vielen Betrieben entsteht wichtiges Projektwissen in Gesprächen, E-Mails, Besprechungsnotizen, Zeichnungen, Rückfragen und persönlichen Entscheidungen. Dieses Wissen ist häufig nur einzelnen Mitarbeitern bekannt und lässt sich später nur schwer nachvollziehen. KI-Agenten sollen relevante Informationen entlang des gesamten Projekt- und Auftragsverlaufs strukturiert dokumentieren können – vom ersten Kundenkontakt über Planung, Konstruktion und Fertigung bis zu Lieferung und Montage. Dazu können gehören: - Anforderungen und Kundenentscheidungen, - technische Festlegungen, - Änderungen und deren Begründungen, - interne Rückfragen und Freigaben, - besondere Fertigungs- oder Montagesituationen, - Abweichungen vom ursprünglichen Plan, - Erkenntnisse aus Nacharbeit oder Reklamationen, - übertragbare Erfahrungen für zukünftige Projekte. Ziel ist eine automatisch mitgeführte, durchsuchbare und kontextbezogene Projekthistorie. Wissen soll dadurch nicht ausschließlich bei einzelnen Personen verbleiben, sondern langfristig für den Betrieb nutzbar werden. ### Sprachgestützte Prozesse Sprachfunktionen können insbesondere an mobilen oder produktionsnahen Arbeitsplätzen einen direkten Zugang zu Ds360 ermöglichen. Mögliche Anwendungen sind: - Abfrage von Auftrags- und Bauteilinformationen, - Buchung von Arbeits- und Auftragszeiten, - Rückmeldung eines Produktionsstatus, - Dokumentation einer Störung oder Abweichung, - Erstellung einer Notiz oder Aufgabe, - Meldung fehlender Materialien, - Abruf von Montage- oder Fertigungshinweisen. Sprachsteuerung soll dabei nicht lediglich gesprochene Sprache in Text umwandeln. Die Eingabe soll in ihrem jeweiligen Auftrags-, Arbeitsplatz- und Prozesskontext verstanden und der richtigen Information oder Aktion zugeordnet werden. ### KI-gestützte Dokumentenverarbeitung Ein weiterer Entwicklungsbereich ist die automatisierte Verarbeitung eingehender Unterlagen. Dazu zählen beispielsweise: - Kundenanfragen, - Bestellungen, - Auftragsbestätigungen, - Leistungsverzeichnisse und Ausschreibungen, - Lieferantenunterlagen, - technische Datenblätter, - Zeichnungen und Pläne, - Aufmaßunterlagen, - Lieferscheine und Rechnungen. KI soll Inhalte erkennen, klassifizieren und den jeweiligen Aufträgen, Materialien, Lieferanten oder Prozessschritten zuordnen. Relevante Informationen können strukturiert zur Übernahme in Ds360 vorbereitet und mit bereits vorhandenen Daten abgeglichen werden. Bei fehlenden, widersprüchlichen oder nicht eindeutig zuordenbaren Angaben soll das System Rückfragen oder Prüfhinweise erzeugen, statt Informationen ungeprüft zu übernehmen. ### Nachvollziehbarkeit, Sicherheit und Kontrolle Der Einsatz von Agenten in produktions- und geschäftskritischen Prozessen erfordert klare Regeln. Deshalb sollen KI-Funktionen in Ds360 grundsätzlich nach definierten Rollen, Berechtigungen und Freigabestufen arbeiten. Dazu gehören insbesondere: - Trennung zwischen lesendem, vorbereitendem und schreibendem Zugriff, - Freigabepflichten für kritische Aktionen, - Protokollierung ausgeführter Änderungen, - Kennzeichnung KI-generierter Inhalte und Vorschläge, - nachvollziehbare Darstellung verwendeter Daten, - Begrenzung auf den jeweiligen betrieblichen und fachlichen Kontext, - Möglichkeit zur Prüfung, Korrektur und Rücknahme von Aktionen. KI soll nicht als unkontrollierte, eigenständige Instanz neben dem Produktionssystem arbeiten. Sie wird als integrierter Bestandteil definierter betrieblicher Prozesse verstanden. ### Strategische Zielrichtung Die langfristige Entwicklungsrichtung von Ds360 geht über einen klassischen Chatbot hinaus. Ziel ist eine Plattform, in der Menschen, Daten, Software und KI-Agenten gemeinsam an betrieblichen Prozessen arbeiten. Dabei sollen KI-Funktionen schrittweise vier Entwicklungsstufen abbilden: 1. **Informationen finden und erklären** 2. **Zusammenhänge erkennen und Vorschläge erstellen** 3. **Aufgaben und Entscheidungen vorbereiten** 4. **Freigegebene Prozessschritte selbstständig ausführen** Der zentrale Unterschied zu generischen KI-Lösungen liegt in der Verbindung mit den realen Daten, Regeln, Produkten und Fertigungsprozessen des jeweiligen Betriebs. Die KI arbeitet nicht losgelöst vom Unternehmen, sondern innerhalb des durchgängigen Produktionssystems. ### Veröffentlichte Anknüpfungspunkte Die Entwicklungsrichtung zu **AiAD** und **AiAM** wurde in der Fachpresse bereits skizziert (HK 04/2025). Auch der Einsatz KI-gestützter Funktionen innerhalb von Ds360 wurde öffentlich beschrieben (BM 07/2026). Dialogorientierte Assistenzfunktionen wurden bereits im Rahmen konkreter Kundenprojekte erprobt und umgesetzt, unter anderem bei der Schreinerei Würzburger. Diese Anwendungsfälle bilden erste praktische Bausteine einer weitergehenden Entwicklung hin zu datenbasierten Assistenz- und Agentensystemen für den Möbel- und Innenausbau. ### Forschungsförderung und technologische Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der DATENschreinerei GmbH werden im Rahmen der staatlichen Forschungszulage unterstützt. Die Förderfähigkeit des zugrunde liegenden Forschungs- und Entwicklungsvorhabens wurde durch die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) bestätigt. Gegenstand der geförderten Entwicklungsarbeit ist insbesondere die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Software- und Prozessplattform Ds360. Dazu gehören unter anderem intelligente Assistenzfunktionen, die Analyse betrieblicher Daten, sprach- und textbasierte Benutzerinteraktionen sowie KI-Agenten, die innerhalb definierter Berechtigungen eigenständig Aktionen in betrieblichen Prozessen ausführen können. Die Forschungszulage ist eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Anerkennung unterstreicht den Forschungs- und Innovationscharakter der von DATENschreinerei entwickelten Lösungen. --- ## 5. Die Ds5-Methode – der Einführungs- und Umsetzungsansatz Die **Ds5-Methode** ist der von DATENschreinerei entwickelte, fünfstufige Ansatz zur Planung, Entwicklung, Einführung und dauerhaften Weiterentwicklung individueller Produktionssysteme. Die Schreibweise lautet **„Ds5"** – mit großem D, kleinem s und der Ziffer 5. Das Leitmotiv lautet: > **„Über bewährte Standards zur Individualität."** Die Methode ist aus zahlreichen praktischen Kundenprojekten entstanden. Sie stellt sicher, dass nicht lediglich einzelne Softwaremodule, Maschinen oder Schnittstellen eingeführt werden, sondern eine auf den jeweiligen Betrieb abgestimmte, durchgängige Produktionslösung entsteht. Dabei verbindet die Ds5-Methode die Analyse der betrieblichen Ausgangssituation mit der Entwicklung von Stammdaten, Konstruktionen, Prozessen und Schnittstellen, der technischen Implementierung, der Qualifizierung der Mitarbeiter und einer dauerhaften Betreuung. Eine typische Umsetzung erstreckt sich – abhängig von Umfang, Ausgangslage, Maschinenpark und Mitwirkung der beteiligten Partner – über etwa **vier bis sechs Monate**. Ein Zeitraum von ungefähr fünf Monaten stellt dabei einen typischen Projektverlauf dar. Ein wesentlicher Teil der Arbeiten erfolgt parallel zum laufenden Betrieb, sodass die bestehende Produktion möglichst wenig beeinträchtigt wird. ### 1. Verstehen **„Ein System nach Maß – nicht von der Stange."** Am Anfang steht nicht die Installation einer Software, sondern das Verständnis für den Betrieb, seine Produkte und seine Produktionsweise. DATENschreinerei besucht das Unternehmen in der Regel für ein bis zwei Tage und betrachtet gemeinsam mit Geschäftsführung, Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Produktion unter anderem: - das heutige und zukünftige Produktportfolio, - typische Konstruktionen und Varianten, - eingesetzte Materialien und Beschläge, - bestehende Arbeits- und Verantwortungsstrukturen, - die Qualifikation und Aufgabenverteilung der Mitarbeiter, - den vorhandenen Maschinenpark, - Fertigungslayout, Materialfluss und Logistik, - vorhandene Software- und Datensysteme, - Schnittstellen zwischen Arbeitsvorbereitung und Produktion, - geplante Veränderungen bei Kapazität, Automatisierung und Ausbringung. Das Ergebnis ist ein detailliertes Bild der bestehenden Situation und der angestrebten Entwicklung. Darauf aufbauend entsteht ein auf den Betrieb zugeschnittenes Zielbild für das zukünftige Produktionssystem. ### 2. Entwickeln **„Etwas Großes entsteht."** In der Entwicklungsphase wird das zukünftige Produktionssystem fachlich, organisatorisch und technisch ausgearbeitet. Innerhalb der ersten Wochen entsteht die grundlegende Struktur der Lösung. Die Entwicklung setzt sich jedoch über die gesamte Projektlaufzeit fort, weil neue Erkenntnisse aus Stammdatenaufbau, Tests und Produktionsanbindung unmittelbar berücksichtigt werden. Zu den Aufgaben gehören insbesondere: - Definition der zukünftigen Konstruktions- und Fertigungsprozesse, - Entwicklung geeigneter Grundkonstruktionen und Variantenlogiken, - Festlegung der benötigten Stammdatenstruktur, - Prüfung des Zusammenspiels von Konstruktion und Produktion, - Planung arbeitsteiliger Abläufe in der Arbeitsvorbereitung, - Entwicklung von Schnittstellen zu CAD/CAM, ERP, Zuschnittoptimierung, CNC und weiteren Systemen, - Konzeption der zukünftigen IT- und Serverinfrastruktur, - Abstimmung mit Maschinenherstellern, IT-Verantwortlichen und weiteren Projektpartnern, - Entwicklung kundenspezifischer Softwarefunktionen und Prozessanwendungen. Dabei werden bewährte Standards als Grundlage genutzt, jedoch so angepasst und erweitert, dass sie zu den Produkten, Mitarbeitern, Maschinen und Zielen des jeweiligen Betriebs passen. ### 3. Implementieren **„Mit Liebe fürs Detail."** In der Implementierungsphase wird die entwickelte Lösung technisch und organisatorisch aufgebaut. Diese Phase umfasst typischerweise etwa zwei Monate und beinhaltet unter anderem: - Konfiguration der benötigten CAD/CAM-Module, - Aufbau und Pflege der Stammdaten, - Anlage von Grundkonstruktionen, Materialien, Beschlägen und Stammartikeln, - Einrichtung von Varianten- und Regelwerken, - Aufbau der CAM- und Maschinenschnittstellen, - Installation und Konfiguration der benötigten Server- und Datenbankstruktur, - Einrichtung der Schnittstellen zu bestehenden Systemen, - Datenübertragung und Systemintegration, - technische und fachliche Tests, - Anbindung und Einrichtung der Produktionsmaschinen. Nach dem Aufbau der Datenbanken und Schnittstellen wird die gesamte Prozesskette gemeinsam mit dem Kunden getestet. Dazu wird ein konkretes Produkt im CAD konstruiert, die benötigten Produktionsdaten werden erzeugt und der Fertigungsprozess vom Zuschnitt über die Bearbeitung bis zur Endmontage durchlaufen. Dieser vollständige Praxistest dient dazu, verbleibende Unklarheiten, technische Abweichungen und Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen, bevor das neue System regulär eingesetzt wird. ### 4. Schulen **„Gut geschult durchstarten."** Nach der erfolgreichen technischen und fachlichen Prüfung werden die Mitarbeiter direkt in der für ihren Betrieb eingerichteten Produktionslösung geschult. Die Grundschulung erfolgt in der Regel über drei bis vier Tage und wird praxisnah am jeweiligen Arbeitsplatz durchgeführt – je nach Situation vor Ort oder teilweise remote. Im Mittelpunkt stehen nicht abstrakte Schulungsbeispiele, sondern die tatsächlichen Produkte, Konstruktionen, Daten und Prozesse des Unternehmens. Einbezogen werden insbesondere: - Arbeitsvorbereitung und Konstruktion, - Produktionsmitarbeiter, - produktionsbegleitende Arbeitsplätze, - Projekt- und Auftragsverantwortliche, - Administratoren und interne Ansprechpartner. Bei größeren Teams kann die Schulung in Gruppen aufgeteilt werden. Ziel ist nicht nur die sichere Bedienung der Systeme, sondern ein gemeinsames Verständnis für die neuen Abläufe und Verantwortlichkeiten. ### 5. Betreuen **„Wir lassen Sie niemals allein."** Die Ds5-Methode endet nicht mit dem Produktivstart. Die Betreuung ist ein dauerhafter Bestandteil der Produktionslösung. DATENschreinerei unterstützt die Mitarbeiter während der Anlaufphase und im weiteren Betrieb unter anderem durch: - direkte fachliche Unterstützung in der Arbeitsvorbereitung, - Problemlösung und Fehleranalyse per Fernzugriff, - Unterstützung an Maschinen und Arbeitsplätzen, - Anpassung von Stammdaten und Konstruktionen, - Integration neuer Materialien, Beschläge und Produkte, - Anbindung neuer Maschinen und Systeme, - Entwicklung zusätzlicher Funktionen und Schnittstellen, - regelmäßige Updates und Wartung, - Weiterentwicklung der Produktionslösung bei veränderten Anforderungen. Die Produktionslösung bleibt dadurch kein statischer Einführungsstand, sondern wächst mit dem Betrieb, seinem Produktportfolio, seinen Mitarbeitern und seinem Automatisierungsgrad weiter. ### Typischer Projektverlauf Die einzelnen Phasen überschneiden sich teilweise und sind nicht als voneinander vollständig getrennte Arbeitspakete zu verstehen. Ein typischer Ablauf stellt sich ungefähr wie folgt dar: - **Monat 1:** Betriebsaufnahme, Analyse und Konzeption - **Monat 1 bis 2:** Entwicklung und Stammdatenaufbau - **Monat 2 bis 3:** System-, Schnittstellen- und Produktionsanbindung - **Monat 3 bis 4:** Systemtests, Praxistest und Schulung - **Monat 4 bis 5:** Produktivstart und intensive Unterstützung der Arbeitsvorbereitung - **anschließend:** dauerhafte Betreuung und Weiterentwicklung Je nach Projektumfang kann sich dieser Zeitraum verkürzen oder verlängern. Die aktuelle Website nennt für vollständige Einführungsprojekte einen typischen Rahmen von etwa vier bis sechs Monaten. ### Bedeutung der Ds5-Methode Die Ds5-Methode ist keine standardisierte Softwareinstallation und kein allgemeines Beratungskonzept. Sie ist der verbindende Projekt- und Umsetzungsrahmen, mit dem DATENschreinerei die unterschiedlichen Bestandteile eines Produktionssystems zusammenführt: - Produkte und Konstruktionen, - Menschen und Verantwortlichkeiten, - Stammdaten und Regeln, - Prozesse und Organisation, - Maschinen und Werkzeuge, - Software und Schnittstellen, - Fertigung, Logistik und Montage. Der methodische Kern besteht darin, zunächst den Betrieb und seine Ziele vollständig zu verstehen, darauf aufbauend eine individuelle Lösung zu entwickeln, diese kontrolliert in die reale Produktion zu überführen und anschließend dauerhaft weiterzuentwickeln. --- ## 6. Zielgruppen DATENschreinerei richtet sich an **produzierende Unternehmen im Möbel- und Innenausbau**, die ihre Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Fertigung grundlegend weiterentwickeln oder ein neues Produktionssystem aufbauen möchten. Entscheidend ist dabei nicht allein die Unternehmensgröße. Maßgeblich sind vielmehr die eigene Fertigungstiefe, die Komplexität der Produkte und Prozesse sowie der Anspruch, Produktion planbarer, durchgängiger und skalierbarer zu organisieren. Zur Zielgruppe gehören deshalb sowohl ambitionierte kleinere Betriebe mit klaren Wachstumszielen als auch mittelständische und industriell strukturierte Unternehmen mit umfangreichen Produktionsprozessen. ### Zielbetriebe #### Wachsende Schreinereien und Tischlereien DATENschreinerei begleitet handwerklich geprägte Betriebe, die ihre Produktion professionalisieren und skalierbar aufstellen möchten. Diese Unternehmen wollen größere Auftragsmengen oder komplexere Projekte bewältigen, ohne ihre handwerkliche Qualität und individuelle Fertigung aufzugeben. Typische Ziele sind: - mehr Aufträge mit den vorhandenen personellen Ressourcen abzuwickeln, - wiederkehrende Konstruktionen und Prozesse zu standardisieren, - individuelles Arbeiten planbar und reproduzierbar zu machen, - die Abhängigkeit von einzelnen erfahrenen Mitarbeitern zu reduzieren, - eine tragfähige Grundlage für weiteres Wachstum zu schaffen. Auch kleinere Unternehmen können zur Kernzielgruppe gehören, wenn sie über eine eigene Fertigung verfügen, ein klar definiertes Produkt- oder Leistungsspektrum aufbauen und ihre Produktion langfristig entwickeln möchten. #### Mittelständische Innenausbau- und Möbelbaubetriebe Eine weitere zentrale Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen, die individuelle Möbel, Innenausbauten, Objekt- oder Hoteleinrichtungen planen und fertigen. Diese Betriebe müssen häufig eine hohe Variantenvielfalt und individuelle Losgröße-1-Fertigung mit steigenden Mengen, verlässlichen Terminen und wirtschaftlichen Prozessen verbinden. Dafür benötigen sie durchgängige Datenstrukturen, leistungsfähige Arbeitsvorbereitungs- und Konstruktionsprozesse sowie eine abgestimmte Produktionsorganisation. Im Mittelpunkt stehen insbesondere: - die Verbindung von Projektleitung, Konstruktion und Fertigung, - die automatische Ableitung verlässlicher Produktionsdaten, - die strukturierte Abbildung individueller Produkte, - die Beherrschung großer Teile- und Variantenmengen, - die Reduzierung manueller Nacharbeit, - eine klare Aufgaben- und Mitarbeiterstruktur. #### Industriell strukturierte Möbelhersteller DATENschreinerei arbeitet außerdem für industriell organisierte Möbelhersteller und Innenausbauunternehmen mit hoher Fertigungstiefe, umfangreichen Maschinenparks und arbeitsteilig aufgebauten Produktionsprozessen. Hier liegen die Schwerpunkte häufig auf: - hoher Ausbringung bei gleichzeitig großer Variantenvielfalt, - durchgängiger Maschinen- und Systemintegration, - automatisierten Daten- und Materialflüssen, - standardisierten und skalierbaren Konstruktionen, - digitaler Produktionssteuerung, - Kapazitäts-, Logistik- und Layoutoptimierung, - der Einbindung teil- oder vollautomatisierter Anlagen. Dabei kann es sowohl um die Weiterentwicklung einer bestehenden Produktion als auch um die grundlegende Neuordnung einzelner Fertigungsbereiche oder eines gesamten Produktionssystems gehen. #### Unternehmen mit hoher Individualität und Variantenvielfalt Besonders relevant ist der Ansatz von DATENschreinerei für Betriebe, bei denen jedes Projekt individuell erscheint, sich dahinter jedoch wiederkehrende konstruktive und fertigungstechnische Prinzipien verbergen. Dazu gehören beispielsweise Hersteller von: - individuellen Möbeln, - Küchen und Einbaumöbeln, - Hotel- und Objekteinrichtungen, - Laden- und Innenausbauten, - Büro- und Praxiseinrichtungen, - seriennahen oder konfigurierbaren Möbelprogrammen. Ziel ist nicht, die Individualität der Produkte einzuschränken. Wiederkehrende Elemente, Regeln und Konstruktionsprinzipien werden vielmehr so strukturiert, dass individuelle Lösungen wirtschaftlich geplant und produziert werden können. ### Typische Projektsituationen Unternehmen wenden sich insbesondere dann an DATENschreinerei, wenn eine größere Veränderung der Produktion ansteht. Typische Anlässe sind: - Einführung oder Neuausrichtung eines 3D-CAD/CAM-Systems, - fehlende Datendurchgängigkeit zwischen Konstruktion und Fertigung, - wiederholte Probleme bei einer bereits begonnenen Softwareeinführung, - Neubau, Umbau oder Erweiterung einer Produktionshalle, - Neuplanung von Fertigungslayout und Materialfluss, - Ersatz oder Neubeschaffung zentraler Produktionsmaschinen, - Einführung arbeitsteiliger Strukturen in Arbeitsvorbereitung und Fertigung, - steigende Auftragsmengen oder zunehmende Variantenvielfalt, - zu hohe Fehler-, Nacharbeits-, Rüst- oder Nebenzeiten, - fehlende Transparenz über Auftrags- und Produktionsstände, - hoher Wissensverlust bei Ausfall oder Ausscheiden einzelner Mitarbeiter, - geplante Automatisierung von Zuschnitt, Bearbeitung, Materialfluss oder Logistik, - Aufbau eines neuen Produktbereichs oder einer vollständig neuen Produktion. DATENschreinerei kann sowohl einzelne Bereiche weiterentwickeln als auch ein Produktionssystem von Grund auf planen – einschließlich Fertigungslayout, Maschinenkonzept, Materialfluss, Mitarbeiterstruktur, Konstruktion, Stammdaten, digitaler Prozesse und Softwareintegration. ### Ansprechpartner und beteiligte Rollen Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit wird meist von der Geschäftsführung oder den Inhabern getroffen. Die Entwicklung und Einführung des Produktionssystems betrifft jedoch mehrere Bereiche des Unternehmens. #### Geschäftsführung und Inhaber Für Geschäftsführung und Inhaber stehen insbesondere folgende Ziele im Vordergrund: - Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Produktion, - Wachstum ohne proportional steigenden Personalbedarf, - Investitionssicherheit bei Maschinen und Infrastruktur, - Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern, - bessere Planbarkeit von Terminen, Kapazitäten und Kosten, - langfristige Wettbewerbsfähigkeit. #### Produktions- und Betriebsleitung Produktions- und Betriebsleiter benötigen klare, belastbare Abläufe und einen transparenten Überblick über den aktuellen Fertigungsstand. Ihre typischen Herausforderungen sind: - ungeplante Unterbrechungen, - fehlende oder fehlerhafte Bauteile, - hohe Rüst- und Nebenzeiten, - unklare Prioritäten, - Engpässe an Maschinen oder Arbeitsplätzen, - fehlende Rückmeldungen aus der Produktion, - nicht abgestimmte Material- und Informationsflüsse. #### Arbeitsvorbereitung und Konstruktion Für Arbeitsvorbereitung und Konstruktion stehen die Qualität und Vollständigkeit der Fertigungsdaten im Mittelpunkt. Relevante Themen sind: - wiederverwendbare Grundkonstruktionen, - strukturierte Stammdaten, - beherrschbares Variantenmanagement, - automatische Stücklisten und Maschineninformationen, - klare Arbeitsteilung zwischen Projektleitung und Konstruktion, - weniger Rückfragen aus der Produktion, - frühzeitige Erkennung von Konstruktions- und Fertigungsfehlern. #### Mitarbeiter in Fertigung, Logistik und Montage Die Mitarbeiter in den operativen Bereichen benötigen eindeutige und aktuelle Informationen direkt an ihrem Arbeitsplatz. Für sie bedeutet ein funktionierendes Produktionssystem insbesondere: - weniger Suchen und Nachfragen, - eindeutige Bauteil- und Auftragsinformationen, - klar definierte Arbeitsabläufe, - weniger improvisierte Problemlösungen, - zuverlässige Maschinenprogramme, - einfach bedienbare digitale Anwendungen, - bessere Voraussetzungen für fehlerfreies und konzentriertes Arbeiten. ### Nicht primär angesprochene Unternehmen Nicht jeder holzverarbeitende Betrieb benötigt eine umfassende Produktionslösung. Weniger geeignet ist der Ansatz in der Regel für Unternehmen, die: - kaum eigene konstruktive oder produzierende Prozesse besitzen, - überwiegend Einzelaufträge ohne wiederkehrende Strukturen ausführen, - keine relevante Maschinen- oder Fertigungstiefe aufweisen, - ausschließlich nach einer isolierten Standardsoftware suchen, - lediglich eine kurzfristige Schulung oder allgemeine Beratung wünschen, - ihre bestehenden Prozesse unverändert digital abbilden möchten. Die Leistung von DATENschreinerei entfaltet ihren größten Nutzen dort, wo ein Unternehmen bereit ist, bestehende Abläufe, Verantwortlichkeiten, Konstruktionen und Produktionsstrukturen grundlegend zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. ### Grundhaltung DATENschreinerei beginnt nicht mit der Auswahl einer Software oder Maschine, sondern mit dem Verständnis für den Betrieb, seine Produkte, Mitarbeiter, Prozesse und Ziele. Bestehende Abläufe werden zunächst analysiert und bei Bedarf organisatorisch neu geordnet. Erst danach werden geeignete digitale Systeme, Maschinen, Schnittstellen und Automatisierungslösungen festgelegt. Der Grundsatz lautet: > **Nicht bestehende Probleme digital abbilden, sondern zuerst funktionierende Prozesse entwickeln > und diese anschließend sinnvoll digital unterstützen.** Denn eine Softwareinstallation allein verbessert keinen ungeklärten oder ungeeigneten Prozess. Digitalisierung wird deshalb als Teil eines umfassenden Organisations- und Produktionsprojekts verstanden. --- ## 7. Ausgewählte Referenzprojekte DATENschreinerei entwickelt und realisiert individuelle Produktionssysteme für unterschiedlich strukturierte Unternehmen im Möbel- und Innenausbau. Die Projekte reichen von der Einführung durchgängiger CAD/CAM- und Fertigungsprozesse über Fabrik-, Layout- und Maschinenplanung bis zur Entwicklung kundenspezifischer Software, Schnittstellen und Produktionsanwendungen. Die folgenden Referenzen zeigen einen Auszug der auf der Website veröffentlichten Projekte. Die genannten Projekt- und Lösungsschwerpunkte stellen jeweils nur einen Teil der teilweise langjährigen Zusammenarbeit dar. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen und vertrauliche Kundeninformationen werden an dieser Stelle bewusst nicht aufgeführt. | Referenzkunde | Projekt- und Lösungsschwerpunkte | |---|---| | **brüderl Manufaktur GmbH & Co. KG**, Traunreut | Grundlegende Neuausrichtung des Produktionssystems; Fertigungs- und Layoutplanung; Einführung einer durchgängigen imos-basierten CAD/CAM-Lösung; Planung und Begleitung der Maschinen- und Werkzeugbeschaffung; Auslagerung und Neuorganisation des Plattenzuschnitts; Flächenlagerprojektierung; Entwicklung einer Küchenbibliothek; individuelles Druck- und Etikettiersystem für die Flächenpresse; Integration eines Bohr-Bearbeitungszentrums. | | **MAB Möbel AG**, Muotathal, Schweiz | Entwicklung eines Produktionssystems, das hochwertige Serienmöbel und individuellen Objektinnenausbau in einer gemeinsamen CAD/CAM- und Stammdatenstruktur abbildet; Unterstützung bei Maschinenkonzeption und -beschaffung; Aufbau einer flexiblen Losgröße-1-Fertigung; digitale Furnierabwicklung mit erstem und zweitem Schnittplan; Entwicklung eines Möbelkonfigurators für das modulare Büromöbelsystem „Celton". | | **Fritz Schlecht \| SHL**, Altensteig | Einführung und Weiterentwicklung einer durchgängigen 3D-CAD/CAM-Produktionslösung; kundenindividueller Stammdatenaufbau und Variantenmanagement; Neuorganisation von Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Personalstruktur; Ansteuerung mehrerer Plattensägen und CNC-Bearbeitungszentren; Ablösung statischer Produktionsausdrucke durch interaktive Ds360-Produktionsboards für CNC, Montage, Versand und Logistik. | | **Schreinerei Würzburger GmbH**, München | Entwicklung und Einführung einer durchgängigen Produktionslösung auf begrenzter Fertigungsfläche; Verschlankung und Neuordnung des Maschinenparks; Einführung arbeitsteiliger Produktionsprozesse; Entwicklung der Ds360-Zeit- und Leistungserfassung; Microsoft-Teams-Chatbot für Status- und Prozessmeldungen; Planung, Beschaffung und Integration einer Plattensäge mit Portalbeschicker. | | **Meier Schreinerei AG**, Schweiz | Umstellung von der 2D- auf eine durchgängige 3D-Planung mit imos; Aufbau modularer Stammdaten für ein breites, hochindividuelles Produktportfolio; BIM-fähige Planungsgrundlage; Integration unterschiedlicher Zuschnittwege; digitale Ansteuerung externer Plattenlieferanten einschließlich Datenpaketen, Zuschnittoptimierung und Etikettierung; Einbindung der eigenen vertikalen Plattensäge. | | **Neue Räume Küchen**, Schwäbisch Hall | Aufbau einer skalierbaren CAD/CAM- und Produktionslösung für einen wachsenden Küchenhersteller; Einführung von imos und Entwicklung einer Küchenmöbelbibliothek; automatisierte Schnittstelle zwischen imos, HOMAG-Schnittprofit und einem cloudbasierten ERP-System; Übergabe exakter Materialbedarfe für Bestellwesen und Nachkalkulation; Planung und Integration einer Plattensäge mit Roboterbeschickung und Flächenlager. | | **VARIO BüroEinrichtungen GmbH & Co. KG** | Analyse des bestehenden Konstruktions- und Fertigungsworkflows sowie Entwicklung individueller Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung und Optimierung der Prozesse. | | **Schreinerei Angel** | Einführung einer 3D-Konstruktionslösung mit imos; Entwicklung und Integration eines Bauteil-Etikettiersystems; Aufbau arbeitsteiliger Prozesse zwischen Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Fertigung. | | **Schreinerei Baier KG** | Umsetzung der Produktionslösung „Baier 4.0" auf Basis von imos; Entwicklung und Integration eines Zuschnittprozesses mit zweitem Schnittplan für mehrstufig bearbeitete oder beschichtete Bauteile. | | **mac. brand spaces GmbH** | Analyse des Konstruktions- und Fertigungsworkflows; Identifikation organisatorischer und technischer Verbesserungspotenziale; Entwicklung konkreter, lösungsorientierter Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Planungs- und Produktionsprozesse. | ### Abgebildetes Leistungsspektrum Die Referenzprojekte verdeutlichen, dass DATENschreinerei nicht auf die Einführung einer einzelnen Software oder auf einen bestimmten Automatisierungsgrad begrenzt ist. Abhängig von Ausgangslage und Zielsetzung umfassen die Projekte unter anderem: - Produktions-, Fabrik- und Fertigungslayoutplanung, - Entwicklung neuer oder grundlegende Neuordnung bestehender Produktionssysteme, - CAD/CAM-Einführung und kundenindividueller Stammdatenaufbau, - Variantenmanagement und Produktkonfiguration, - Maschinenkonzeption, Auswahl, Konfiguration und Beschaffungsbegleitung, - Integration von Sägen, CNC-Bearbeitungszentren, Kantenanleimmaschinen, Beschickungssystemen und Flächenlagern, - Materialfluss-, Zuschnitt-, Etikettier- und Logistikprozesse, - Organisations-, Workflow- und Mitarbeiterstrukturen, - Schnittstellen zwischen CAD/CAM, ERP, Zuschnittoptimierung und Produktion, - Ds360-Produktionsanwendungen, Zeiterfassung und Produktionsboards, - kundenspezifische Software- und Prozesslösungen, - Analyse bestehender Konstruktions- und Fertigungsabläufe. Die Projekte unterscheiden sich hinsichtlich Betriebsgröße, Produktprogramm, Fertigungstiefe und Automatisierungsgrad. Gemeinsam ist ihnen der Ansatz, technische, organisatorische und digitale Maßnahmen nicht isoliert zu betrachten, sondern zu einem funktionierenden Produktionssystem zusammenzuführen. ### Kundenstimmen und veröffentlichte Leitsätze Die folgenden Aussagen wurden auf der Website von DATENschreinerei oder in der Fachpresse veröffentlicht. Kundenstimmen, redaktionelle Ergebnisbeschreibungen und Aussagen von DATENschreinerei werden dabei bewusst getrennt ausgewiesen. #### Kundenstimmen > „Vorher sind wir Porsche gefahren – jetzt fliegen wir ein Raumschiff!" **Schorsch Brüderl**, Gründer und Geschäftsführer der Brüderl Manufaktur · Quelle: dds 01/2017 > „Wir mussten nicht größer bauen, sondern lernen, anders zu arbeiten." **Felix Hinderer**, Geschäftsführer der Schreinerei Würzburger GmbH · Quelle: BM 07/2026 > „Früher war vieles abhängig vom jeweiligen Mitarbeiter, heute steckt das Know-how im System." **Felix Hinderer**, Geschäftsführer der Schreinerei Würzburger GmbH · Quelle: BM 07/2026 > „Der arbeitsteilige Prozess sorgt für klare Verantwortlichkeiten und maximale Effizienz." **Dario Dreyer**, Produktionsleiter der Schreinerei Würzburger GmbH · Quelle: Projektbericht Schreinerei Würzburger auf datenschreinerei.de #### Redaktionell beschriebene Projektergebnisse > „Heute muss die Schreinerei Würzburger nicht mehr hoffen, dass beim Aufbau der Möbel die > passenden Einzelteile in der richtigen Ausführung vorhanden sind – sie weiß es einfach." Quelle: Projektbericht Schreinerei Würzburger auf datenschreinerei.de Diese Aussage beschreibt das Ergebnis der umgesetzten Produktionslösung. Sie ist keine namentlich zugeordnete Kundenstimme. #### Positionierungs- und Leitsätze der DATENschreinerei > „Wir verstehen uns dabei als Architekten dieses Gesamtsystems, nicht als Dienstleister für > einzelne Insellösungen." **Thomas Mayer**, DATENschreinerei · Quelle: dds 06/2025 > „Wir akzeptieren keine Nacharbeit." **Christian Koller**, DATENschreinerei · Quelle: dds 06/2025 > „Ansonsten digitalisiert man Probleme und nicht Prozesse!" **Christian Koller und Thomas Mayer**, DATENschreinerei · Quelle: dds 06/2025 --- ## 8. Veröffentlichte Kennzahlen und Erfahrungswerte Die folgenden Kennzahlen wurden in Fachartikeln über DATENschreinerei beziehungsweise in Interviews und Gastbeiträgen von DATENschreinerei veröffentlicht. Sie beruhen auf Erfahrungen aus realisierten Kundenprojekten und dienen als **Orientierungsgrößen**. Sie sind keine allgemeingültigen Leistungsversprechen oder unabhängig erhobenen Branchenbenchmarks. Die tatsächlich erreichbaren Ergebnisse hängen unter anderem von der betrieblichen Ausgangslage, dem Produktspektrum, der Fertigungstiefe, der Datenqualität, dem Maschinenpark, der Mitarbeiterstruktur und dem Umfang der umgesetzten Veränderungen ab. ### Produktionssteigerung Nach veröffentlichten Erfahrungswerten konnten Kunden ihre Produktionsleistung nach der Einführung einer durchgängigen Produktionslösung teilweise um etwa **40 bis 60 Prozent** steigern. Die Produktivitätsgewinne entstehen dabei nicht durch eine einzelne Software oder Maschine, sondern durch das abgestimmte Zusammenspiel von Konstruktion, Stammdaten, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Organisation, Personal und Maschinentechnik. Quelle: dds, Ausgabe 06/2025 ### Amortisationszeit Für viele Betriebe wird eine mögliche Amortisationszeit von etwa **12 bis 18 Monaten** genannt. Der Zeitraum ist als Erfahrungs- und Orientierungswert zu verstehen. Die tatsächliche Amortisation hängt insbesondere vom Investitionsumfang, der vorhandenen Produktionsstruktur, dem Automatisierungsgrad und den erreichbaren Zeit- und Kosteneinsparungen ab. Quelle: HK, Ausgabe 04/2025 ### Orientierungswert für die Leistungsfähigkeit einer Fertigungsstruktur Als mögliches Beispiel für eine leistungsfähige Losgröße-1-Fertigung wird eine Betriebskonstellation aus: - zwei Mitarbeitern in der Arbeitsvorbereitung, - acht bis zehn Mitarbeitern in der Fertigung, - einem CNC-Bearbeitungszentrum genannt. Mit einer entsprechend durchgängigen Produktionsstruktur kann ein solcher Betrieb nach veröffentlichten Erfahrungswerten einen Jahresumsatz von etwa **3,5 bis 4 Millionen Euro** erwirtschaften. Die Aussage bezieht sich auf eine hochindividuelle Fertigung in Losgröße 1 und ausdrücklich auf Umsatz ohne Handelsware. Sie ist kein allgemeingültiger Branchenbenchmark. Umsatz und Produktivität hängen unter anderem von Produktart, Materialanteil, Fertigungstiefe, Fremdleistungsquote, Preisniveau und Arbeitsorganisation ab. Quelle: dds, Ausgabe 06/2025 ### Projektbeispiel zur CNC-Ausbringung In einem veröffentlichten Kundenprojekt wurde eine Ausbringung von bis zu **400 Teilen in Losgröße 1** an einem Bearbeitungszentrum beschrieben. Voraussetzung war, dass die Maschine vollständig vorbereitete Daten aus der Arbeitsvorbereitung erhielt. Demgegenüber wurde als Vergleich angeführt, dass in Betrieben, in denen die Programme direkt an der Maschine erstellt werden, teilweise nur etwa **20 Teile pro Tag und Bearbeitungszentrum** gefertigt werden. Die Zahlen verdeutlichen das mögliche Produktivitätspotenzial vollständig vorbereiteter Fertigungsdaten. Sie sind jedoch nicht als direkter Maschinenvergleich zu verstehen, da Bauteilkomplexität, Bearbeitungsumfang, Maschinenausstattung, Schichtmodell und weitere Rahmenbedingungen nicht identisch sein müssen. Quelle: dds, Ausgabe 06/2017 ### Projektdauer Die Dauer vollständiger Einführungsprojekte hängt von der Ausgangslage, dem Projektumfang, den anzubindenden Maschinen und Systemen sowie der Mitwirkung aller beteiligten Partner ab. Als typische Zeiträume wurden veröffentlicht: - etwa **drei bis fünf Monate** für eine vollständige Systemumsetzung, - rund **fünf Monate** als beispielhafter Ablauf der Ds5-Methode, - aktuell etwa **vier bis sechs Monate** als realistischer Rahmen für umfassende Einführungsprojekte. Für die allgemeine Einordnung gilt daher: > **Ein vollständiges Einführungsprojekt dauert typischerweise mehrere Monate. Ein Zeitraum von > etwa vier bis sechs Monaten beziehungsweise rund fünf Monaten stellt eine realistische > Orientierung dar.** Die Umsetzung erfolgt weitgehend im laufenden Betrieb und umfasst je nach Projekt die Analyse und Konzeption, den Aufbau der Stammdaten, die Entwicklung und Einrichtung von Schnittstellen, die Produktions- und Maschinenanbindung, Systemtests, Schulungen sowie die Unterstützung während des Produktivstarts. Quellen: HK, Ausgabe 04/2025; aktuelle Darstellung der Ds5-Methode auf datenschreinerei.de ### Einordnung der Kennzahlen Die genannten Werte zeigen, welche wirtschaftlichen und produktiven Effekte durch ein konsequent entwickeltes und abgestimmtes Produktionssystem möglich sein können. Die Ergebnisse können jedoch nicht isoliert einer Software, einer Maschine oder einer einzelnen Digitalisierungsmaßnahme zugerechnet werden. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von: - klar definierten und funktionierenden Prozessen, - strukturierten und belastbaren Stammdaten, - geeigneten Konstruktions- und Variantenmodellen, - vollständigen Fertigungsinformationen, - abgestimmten Maschinen, Werkzeugen und Schnittstellen, - klaren Aufgaben- und Mitarbeiterstrukturen, - praxisnaher Schulung, - kontinuierlicher Betreuung und Weiterentwicklung. Produktivitätssteigerungen, Umsatzpotenziale und Amortisationszeiten müssen deshalb für jeden Betrieb individuell betrachtet und bewertet werden. --- ## 9. DATENschreinerei in der Fachpresse Über DATENschreinerei, ihre Kundenprojekte und ihren Ansatz zur Entwicklung durchgängiger Produktionssysteme wurde wiederholt in führenden Fachmedien der Möbel- und Innenausbaubranche berichtet. Zu den veröffentlichenden Medien gehören: - **dds – das magazin für möbel und ausbau** - **HK – Holz- und Kunststoffverarbeitung** - **BM – Möbel, Innenausbau, Bauelemente** Die Beiträge dokumentieren sowohl konkrete Kundenprojekte als auch die fachliche und methodische Entwicklung von DATENschreinerei – von durchgängigen CAD/CAM-basierten Fertigungslösungen über die Ds5-Methode bis zur Software- und Prozessplattform Ds360. ### Veröffentlichte Fachbeiträge | Medium / Ausgabe | Titel | Inhaltlicher Schwerpunkt | |---|---|---| | **dds 01/2017** | **„30 Prozent mehr sind drin"** | Reportage über die grundlegende Neuorganisation der Brüderl Manufaktur. Thematisiert werden die Einführung einer durchgängigen 3D-CAD/CAM-Lösung, neue Maschinenkonfigurationen, veränderte Produktionsabläufe und die Verbindung von Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage. | | **dds 06/2017** | **„Durchgängigkeit als Ziel"** | Frühes Interview mit Christian Koller und Thomas Mayer über das Leistungsangebot von DATENschreinerei, den Aufbau kundenindividueller CAD/CAM- und Stammdatenstrukturen sowie das damals als „fünfstufiges Konzept" bezeichnete Vorgehen. | | **dds 11/2019** | **„Wir kamen so nicht weiter"** | Reportage über die Einführung einer durchgängigen Fertigungslösung bei der Schreinerei Würzburger. Im Mittelpunkt stehen die Neuorganisation der Produktion, die Reduzierung des Maschinenparks, arbeitsteilige Abläufe und die Verlagerung der Programmierarbeit von der Maschine in die Arbeitsvorbereitung. | | **HK 04/2025** | **„Individualität statt Einheitsbrei"** | Gastbeitrag über individuell entwickelte CAD/CAM- und Produktionslösungen, die Ds5-Methode und die Frage, wie Variantenvielfalt, Losgröße 1 und wirtschaftliche Fertigung miteinander verbunden werden können. Als Praxisbeispiele werden unter anderem die Schreinerei Würzburger und die MAB Möbel AG behandelt. | | **dds 06/2025** | **„Nacharbeit in der Fertigung akzeptieren wir nicht"** | Interview mit Christian Koller und Thomas Mayer über Effizienz, Stammdaten, vollständige Fertigungsinformationen und das Zusammenspiel von Software, Maschinen, Werkzeugen, Schnittstellen und organisatorischen Strukturen. DATENschreinerei beschreibt sich darin als „Architekt dieses Gesamtsystems". | | **BM 07/2026** | **„Prozess schlägt Stress"** | Titelreportage über die langfristige Weiterentwicklung der Schreinerei Würzburger. Der Beitrag stellt Digitalisierung als Organisations- und Produktionsprojekt dar und beschreibt Ds360 ausdrücklich als aus der Projektpraxis entstandene Plattform beziehungsweise als Softwarebaukasten für durchgängige Prozesse. DATENschreinerei wird im begleitenden Unternehmensporträt als „Die Prozessoptimierer" bezeichnet. | ### Entwicklung der öffentlichen Positionierung Die Fachveröffentlichungen zeigen, wie sich das öffentlich dargestellte Leistungsspektrum von DATENschreinerei seit der Unternehmensgründung erweitert und konkretisiert hat. #### 2017: Durchgängige CAD/CAM-basierte Fertigungslösungen In den ersten Veröffentlichungen liegt der Schwerpunkt auf der Einführung eines datenbankbasierten 3D-CAD/CAM-Systems, dem Aufbau kundenindividueller Stammdaten und der durchgängigen Übergabe von Fertigungsinformationen an Zuschnitt, CNC, weitere Maschinen und Montage. Bereits damals wird jedoch deutlich, dass DATENschreinerei nicht nur Software einführt. Beim Projekt Brüderl werden auch Maschinenkonfiguration, Produktionsablauf, innerbetriebliche Logistik und Mitarbeiterorganisation einbezogen. Das heutige Ds5-Vorgehen wird im Interview von 2017 bereits in seinen fünf Bestandteilen beschrieben: > **Verstehen, entwickeln, implementieren, schulen und betreuen.** Zu diesem Zeitpunkt wird es noch als „fünfstufiges Konzept" bezeichnet. #### 2019: Organisation und Produktion als Gesamtsystem Die Würzburger-Reportage von 2019 erweitert die Perspektive deutlich. Neben CAD/CAM und Maschinenanbindung stehen die Aufgabenverteilung, die personellen und maschinellen Kapazitäten, die Beschaffung geeigneter Komponenten und die Neuorganisation der Fertigung im Mittelpunkt. Die Veröffentlichung zeigt damit bereits den Ansatz, zunächst das zukünftige Produktionssystem zu definieren und anschließend Software, Maschinen, Stammdaten und Organisation darauf abzustimmen. #### 2025: Ds5-Methode und Architektur des Gesamtsystems In den Veröffentlichungen von 2025 wird der Ansatz systematischer und umfassender beschrieben. Das ursprünglich als fünfstufiges Konzept bezeichnete Vorgehen wird als **Ds5-Methode** positioniert. Gleichzeitig grenzt sich DATENschreinerei deutlicher von isolierten Software- und Maschinenlösungen ab. Im dds-Interview wird die Rolle als **„Architekt dieses Gesamtsystems"** beschrieben. Durchgängigkeit bedeutet dort nicht, alle Aufgaben in einem einzigen Programm abzubilden, sondern sämtliche beteiligten Komponenten so aufeinander abzustimmen, dass sie gemeinsam zuverlässig funktionieren. #### 2026: Ds360 als Software- und Prozessplattform Im BM-Beitrag von 2026 wird **Ds360** ausdrücklich als Plattform und Softwarebaukasten bezeichnet, der aus der praktischen Projektarbeit von DATENschreinerei entstanden ist. Der Beitrag beschreibt Ds360 nicht als isoliertes Standardprodukt, sondern als verbindende digitale Struktur zwischen: - Konstruktion, - Datenlogik, - Arbeitsvorbereitung, - Variantenmanagement, - Fertigung, - CNC- und Maschinenanbindung, - Materialfluss, - organisatorischen Abläufen. Gleichzeitig bleibt die übergeordnete Positionierung erhalten: Im Mittelpunkt steht die Entwicklung durchgängiger Produktionssysteme, nicht allein die Einführung von Ds360. ### Einordnung der Entwicklung Die Begriffe **fünfstufiges Konzept**, **Ds5-Methode** und **Ds360** beschreiben keine einander ablösenden Entwicklungsstufen und dürfen nicht gleichgesetzt werden: - Das **fünfstufige Konzept** war die frühe Bezeichnung für das methodische Vorgehen von DATENschreinerei. - Die **Ds5-Methode** ist die heutige, systematisierte Bezeichnung dieses Einführungs- und Umsetzungsansatzes. - **Ds360** ist die von DATENschreinerei entwickelte Software- und Prozessplattform und bildet den zentralen digitalen Bestandteil der Produktionssysteme. Der eigentliche rote Faden der Fachveröffentlichungen ist deshalb die kontinuierliche Erweiterung der Perspektive: > **von der durchgängigen CAD/CAM-Fertigung über die ganzheitliche Organisation des > Produktionssystems bis zur integrierten Software- und Prozessplattform Ds360.** ### Hinweis zur Schreibweise Die Fachmedien verwenden teilweise die Schreibweise **„DS360"**. Die festgelegte Eigenschreibweise von DATENschreinerei lautet: > **Ds360** mit großem **D**, kleinem **s** und unmittelbar angeschlossener Zahl **360**. Die genannten Titel und Ausgaben sollten vor der endgültigen Veröffentlichung nochmals mit den jeweiligen Druckfassungen beziehungsweise Originalbeiträgen abgeglichen werden. Insbesondere ist der Würzburger-Beitrag der Ausgabe **dds 11/2019** zugeordnet und der vollständige Titel des dds-Beitrags von 2025 lautet **„Nacharbeit in der Fertigung akzeptieren wir nicht"**. --- ## 10. Häufige Fragen ### Wozu benötigt eine Schreinerei oder Tischlerei ein 3D-CAD/CAM-System? Ein 3D-CAD/CAM-System verbindet Konstruktion und Fertigung. Möbel, Bauteile und Einbausituationen können detailliert als dreidimensionales Modell dargestellt, geprüft und für Kunden visualisiert werden. Aus der Konstruktion lassen sich anschließend produktionsrelevante Informationen ableiten, beispielsweise: - Stücklisten, - Material- und Beschlaginformationen, - Bauteilabmessungen, - Kanteninformationen, - Bearbeitungsdaten, - Zuschnittdaten, - CNC-Programme, - Etiketten- und Montageinformationen. Dadurch müssen Daten nicht für jeden nachfolgenden Arbeitsschritt erneut manuell erfasst werden. Fehlerquellen, Medienbrüche und unnötige Mehrarbeit können reduziert werden. Darüber hinaus bildet ein detailliertes 3D-Modell eine geeignete Grundlage für Variantenkonstruktion, Visualisierung, BIM-Prozesse und die spätere Weiterverwendung von Daten in Ds360, ERP-, Optimierungs- und Produktionssystemen. ### Was bedeutet „durchgängige Produktionslösung"? Eine durchgängige Produktionslösung ist ein aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem, in dem Informationen möglichst einmalig erzeugt und anschließend über den gesamten Auftrags- und Produktionsprozess weiterverwendet werden. Die Prozesskette kann reichen von: - Anfrage und Auftragserfassung, - Projektplanung und Arbeitsvorbereitung, - 3D-Konstruktion, - Materialermittlung und Einkauf, - Zuschnitt und CNC-Bearbeitung, - Kantenbearbeitung und Montage, - Verpackung und Versand - bis zur Montage beim Kunden. Die Produktionssoftware ist dabei nur ein Bestandteil. Ebenso wichtig sind funktionierende Prozesse, vollständige Stammdaten, geeignete Maschinen und Werkzeuge, klare Verantwortlichkeiten, durchgängige Schnittstellen sowie ein abgestimmter Material- und Informationsfluss. ### Was kennzeichnet die Einführung mit DATENschreinerei? DATENschreinerei installiert nicht lediglich eine Software und führt anschließend eine allgemeine Schulung durch. Am Anfang steht das Verständnis für den Betrieb: - Welche Produkte werden hergestellt? - Welche Mengen und Varianten sollen bewältigt werden? - Wie sind Arbeitsvorbereitung und Fertigung organisiert? - Welche Maschinen und Werkzeuge sind vorhanden? - Wo entstehen Fehler, Rückfragen und Zeitverluste? - Welche Veränderungen sind für die kommenden Jahre geplant? Auf dieser Grundlage entwickelt DATENschreinerei gemeinsam mit dem Unternehmen ein individuelles Produktionssystem. Dazu können unter anderem Konstruktion, Stammdaten, Maschinenanbindung, Fertigungslayout, Materialfluss, Logistik, Mitarbeiterstruktur, Schnittstellen und eigene Softwarelösungen gehören. Die Einführung erfolgt strukturiert nach der **Ds5-Methode** und umfasst die fünf Schritte Verstehen, Entwickeln, Implementieren, Schulen und Betreuen. ### Wie unterstützt DATENschreinerei bei der Koordination der Projektbeteiligten? Bei der Entwicklung eines durchgängigen Produktionssystems sind häufig mehrere externe Partner beteiligt, beispielsweise: - Softwarehersteller, - Maschinenhersteller und Maschinenhändler, - Werkzeuglieferanten, - ERP-Anbieter, - IT-Dienstleister, - Elektro- und Netzwerktechnik, - Planer und Hallenbauer. DATENschreinerei übernimmt die Rolle des zentralen fachlichen und technischen Koordinators. Anforderungen, Datenflüsse, Schnittstellen, Termine und Verantwortlichkeiten werden aufeinander abgestimmt. Dadurch wird vermieden, dass einzelne Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Leistungsbereich betrachten und wesentliche Lücken erst während der Inbetriebnahme sichtbar werden. DATENschreinerei versteht sich in diesem Zusammenhang als **Architekt des Produktionssystems**: Das Unternehmen baut nicht jede Komponente selbst, sorgt aber dafür, dass die beteiligten Komponenten gemeinsam funktionieren. ### Warum setzt DATENschreinerei im CAD/CAM-Bereich auf imos? DATENschreinerei verfügt über umfangreiche Erfahrung mit dem datenbankbasierten 3D-CAD/CAM-System imos und kann es tief in individuelle Produktionsstrukturen integrieren. Wesentliche Gründe für den Einsatz sind: - zentrale, datenbankbasierte Stammdaten, - parametrische und variantenfähige Konstruktionen, - automatische Ableitung von Stücklisten und Fertigungsdaten, - Integration von Zuschnitt, CNC und weiteren Maschinen, - gemeinsame Nutzung konsistenter Material-, Beschlag- und Konstruktionsdaten, - Zugriffsmöglichkeiten auf Grundlage offener SQL-Datenstrukturen, - Eignung für individuelle Losgröße-1-Fertigung und seriennahe Produktsysteme. Entscheidend ist jedoch nicht das CAD/CAM-System allein. Sein Nutzen entsteht erst durch geeignete Stammdaten, praxistaugliche Konstruktionen, abgestimmte Prozesse und die zuverlässige Einbindung in die reale Fertigung. ### Ist Ds360 technisch auf imos aufgebaut? Nein. **Ds360** ist eine eigenständige, von DATENschreinerei entwickelte Software- und Prozessplattform. Zwischen Ds360 und imos besteht eine besonders tiefe Integration. imos stellt insbesondere Konstruktions-, Bauteil- und Fertigungsdaten bereit. Ds360 verbindet diese Daten mit weiteren Auftrags-, Material-, Mitarbeiter-, Zeit-, Organisations- und Prozessinformationen. Je nach Projekt kann Ds360 zusätzlich mit ERP-Systemen, Zuschnittoptimierungen, Maschinensteuerungen, Lagerlösungen und weiteren Anwendungen verbunden werden. ### Welche Vorteile entstehen, wenn das CAD/CAM- und Produktionssystem eingeführt ist? Nach der erfolgreichen Einführung können Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Fertigung auf einer gemeinsamen, abgestimmten Datenbasis arbeiten. Mögliche Vorteile sind: - weniger manuelle Dateneingaben, - weniger Rückfragen aus der Fertigung, - vollständigere Fertigungsinformationen, - weniger Fehler und Nacharbeit, - kürzere Rüst- und Nebenzeiten, - bessere Nutzung vorhandener Maschinen, - klarere Aufgaben und Verantwortlichkeiten, - höhere Termin- und Prozesssicherheit, - bessere Skalierbarkeit bei steigenden Auftragsmengen, - geringere Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern. Die tatsächlich erreichbaren Ergebnisse hängen von der Ausgangssituation und dem Umfang der umgesetzten organisatorischen, technischen und digitalen Veränderungen ab. ### Warum sollte imos gemeinsam mit DATENschreinerei eingeführt werden? Ein Softwarehersteller besitzt die größte Kompetenz für die Entwicklung und Standardfunktionalität seines Produkts. DATENschreinerei übernimmt eine andere, ergänzende Aufgabe. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das System innerhalb des konkreten Betriebs eingesetzt werden muss: - Welche Stammdatenstruktur passt zum Produktportfolio? - Welche Konstruktionen sollen standardisiert werden? - Wie werden individuelle Varianten abgebildet? - Welche Daten benötigt die Fertigung? - Welche Maschinen und Werkzeuge müssen angebunden werden? - Wie werden Aufgaben zwischen Projektleitung, Arbeitsvorbereitung und Produktion verteilt? - Welche Schnittstellen zu anderen Systemen sind erforderlich? - Wie kann die Einführung im laufenden Betrieb erfolgen? DATENschreinerei verbindet deshalb die Software mit den Produkten, Prozessen, Maschinen, Mitarbeitern und strategischen Zielen des jeweiligen Unternehmens. Das CAD/CAM-System wird vor der Schulung mit den kundenspezifischen Stammdaten, Konstruktionen und Schnittstellen aufgebaut und anhand realer Produkte getestet. Die Mitarbeiter lernen dadurch nicht in einer allgemeinen Schulungsumgebung, sondern direkt im vorbereiteten System ihres eigenen Betriebs. ### Was ist das Risiko einer Einführung ohne übergreifende Projektkoordination? Werden Software, Maschinen, Werkzeuge, Stammdaten und Organisation getrennt voneinander geplant, können Lücken zwischen den einzelnen Verantwortungsbereichen entstehen. Mögliche Folgen sind: - ungeklärte Schnittstellen, - unvollständige Fertigungsdaten, - nicht abgestimmte Maschinen- und Werkzeugkonfigurationen, - ungeeignete Stammdatenstrukturen, - zusätzlicher manueller Arbeitsaufwand, - Verzögerungen bei der Inbetriebnahme, - hoher interner Koordinationsbedarf, - geringe Akzeptanz bei den Mitarbeitern. DATENschreinerei reduziert diese Risiken, indem das zukünftige Produktionssystem als Ganzes geplant, getestet und schrittweise in den laufenden Betrieb überführt wird. ### Warum ist eine langfristige Zusammenarbeit sinnvoll? Produktionssysteme bleiben nicht unverändert. Neue Produkte, Beschläge, Materialien, Mitarbeiter, Maschinen und Kundenanforderungen führen laufend zu neuen Aufgaben. Durch eine langfristige Zusammenarbeit kennt DATENschreinerei die bestehenden Strukturen, Daten und Entscheidungen des Betriebs. Veränderungen können dadurch schneller eingeordnet und umgesetzt werden. Die dauerhafte Betreuung kann unter anderem umfassen: - Anpassung und Erweiterung von Stammdaten, - Entwicklung neuer Konstruktionen und Varianten, - Integration neuer Maschinen, - Erweiterung von Schnittstellen, - Entwicklung zusätzlicher Ds360-Funktionen, - technische Fehleranalyse, - Updates und Wartung, - Unterstützung der Arbeitsvorbereitung, - Weiterentwicklung von Prozessen und Mitarbeiterstrukturen. Die Produktionslösung wächst dadurch mit dem Unternehmen und wird kontinuierlich an veränderte Anforderungen angepasst. ### Was passiert, wenn sich der Betrieb nach der Einführung verändert? Die Produktionssysteme von DATENschreinerei werden modular und erweiterbar aufgebaut. Sie sollen keinen unveränderlichen Endzustand abbilden, sondern eine belastbare Grundlage für die weitere Unternehmensentwicklung schaffen. Bei Veränderungen können beispielsweise: - neue Produkte und Varianten ergänzt, - Stammdaten erweitert, - neue Maschinen integriert, - Arbeitsabläufe angepasst, - zusätzliche Mitarbeiter und Rollen angelegt, - neue Standorte oder Produktionsbereiche angebunden, - Ds360-Module und individuelle Anwendungen ergänzt, - neue Automatisierungs- oder KI-Funktionen eingeführt werden. Der Betrieb muss deshalb bei einer Weiterentwicklung nicht zwangsläufig ein vollständig neues System einführen. ### Ist die Produktionslösung nur für große Unternehmen geeignet? Nein. Entscheidend ist nicht allein die Anzahl der Mitarbeiter, sondern die Komplexität der Produkte und Prozesse sowie die Entwicklungsziele des Unternehmens. Auch kleinere Schreinereien und Tischlereien können von einer durchgängigen Produktionslösung profitieren, wenn sie beispielsweise: - ein klar definiertes Produktprogramm aufbauen, - wachsen möchten, - individuelle Produkte wirtschaftlich fertigen wollen, - ihre Konstruktion standardisieren möchten, - ihre Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern reduzieren wollen, - neue Maschinen oder Automatisierungstechnik einführen. Der Funktionsumfang wird an Betriebsgröße, Ausgangslage und Investitionsrahmen angepasst. Eine modulare Einführung ermöglicht es, mit den zunächst benötigten Bereichen zu beginnen und das System später zu erweitern. ### Muss die gesamte Produktion auf einmal umgestellt werden? Nicht zwingend. Umfang und Reihenfolge werden projektbezogen festgelegt. Je nach Ausgangslage kann die Einführung beispielsweise beginnen mit: - einem bestimmten Produktbereich, - einer neuen Stammdatenbibliothek, - der 3D-Konstruktion, - einer einzelnen Maschine, - einem definierten Fertigungsbereich, - einer Schnittstelle, - der Zeiterfassung, - einem Ds360-Produktionsboard. Wichtig ist, dass auch eine schrittweise Einführung einem übergeordneten Zielbild folgt. Einzelmaßnahmen sollen später zu einem durchgängigen Produktionssystem zusammenwachsen können. ### Ersetzt DATENschreinerei bestehende Systeme vollständig? Nicht grundsätzlich. Bestehende CAD/CAM-, ERP-, Maschinen-, Lager- und Dateisysteme werden zunächst bewertet. Geeignete Systeme können weiterverwendet und über Schnittstellen integriert werden. Fehlende Funktionen können durch Ds360, individuelle Softwareentwicklungen oder zusätzliche Fachsysteme ergänzt werden. Das Ziel ist nicht, möglichst viele vorhandene Systeme auszutauschen, sondern eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Gesamtlösung zu schaffen. ### Gibt es Belege für die Praxistauglichkeit? DATENschreinerei begleitet seit 2016 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Entwicklung und Einführung durchgängiger Produktionssysteme. Auf der Website werden verschiedene Referenzprojekte veröffentlicht, darunter Projekte mit: - brüderl Manufaktur, - MAB Möbel AG, - Fritz Schlecht \| SHL, - Schreinerei Würzburger, - Meier Schreinerei, - Neue Räume Küchen, - Schreinerei Angel, - Schreinerei Baier, - VARIO BüroEinrichtungen, - mac. brand spaces. Darüber hinaus wurden Projekte, Methoden und Ergebnisse wiederholt in den Fachmedien dds, HK und BM dokumentiert. ### Woher stammt der Name DATENschreinerei? Der Name verbindet die beiden fachlichen Welten des Unternehmens: - das Schreinerhandwerk und die Holztechnik, - die Datenverarbeitung und Softwareentwicklung. Die Gründer sind gelernte Schreiner, Holztechniker und Softwareentwickler. Der Name steht deshalb für die Fähigkeit, Anforderungen aus Konstruktion und Fertigung zu verstehen und in funktionierende Daten-, Software- und Produktionslösungen zu übersetzen. DATENschreinerei ist jedoch keine klassische Schreinerei und fertigt selbst keine Möbel. ### Ist mein Projekt förderfähig? Digitalisierungs-, Innovations-, Software- und Investitionsprojekte können grundsätzlich durch Bundes- oder Landesprogramme förderfähig sein. Ob eine Förderung möglich ist, hängt unter anderem ab von: - Standort und Unternehmensgröße, - Gegenstand und Innovationsgrad des Vorhabens, - Höhe und Art der Investition, - Zeitpunkt der Antragstellung, - Laufzeit und Budget des jeweiligen Förderprogramms. Förderquoten und Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Programm und können sich regelmäßig ändern. Eine Förderung kann deshalb nicht pauschal zugesagt werden. DATENschreinerei unterstützt bei der fachlichen Beschreibung des Vorhabens, der Abgrenzung der förderfähigen Leistungen und – soweit im jeweiligen Projekt vereinbart – bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen. Der Förderantrag muss in der Regel vor Beginn des betreffenden Vorhabens gestellt und bewilligt werden. --- ## 11. Glossar – Fachbegriffe und Eigennamen Dieses Glossar erläutert die zentralen Begriffe aus dem Leistungs-, Technologie- und Produktionsumfeld von DATENschreinerei. Unternehmensspezifische Begriffe wie **Ds360**, **Ds5**, **AiAD** und **AiAM** werden dabei entsprechend ihrer Bedeutung innerhalb von DATENschreinerei definiert. Allgemeine Fachbegriffe werden auf ihre Anwendung im Möbel- und Innenausbau bezogen. ### 0–9 · A–D **3D-Modell:** Digitale geometrische Darstellung eines Produkts, Bauteils oder Raums. Im Möbelbau kann ein 3D-Modell nicht nur sichtbare Flächen, sondern auch Einzelteile, Materialien, Beschläge, Kanten und Bearbeitungen enthalten. Der Informationsgehalt hängt vom verwendeten System und der Modellierungstiefe ab. Ein rein visuelles Modell enthält nicht automatisch alle für die Fertigung erforderlichen Informationen. **Agentischer Arbeitsablauf:** Ein Arbeitsablauf, bei dem ein KI-System nicht nur Informationen ausgibt, sondern mehrere Schritte plant, Werkzeuge beziehungsweise Schnittstellen nutzt und definierte Aktionen ausführt. Ein solcher Ablauf kann beispielsweise Daten prüfen, fehlende Angaben ermitteln, eine Rückfrage erzeugen, eine Aufgabe anlegen und nach einer Freigabe einen Status ändern. KI-Agenten werden als Systeme verstanden, die im Auftrag eines Nutzers handeln und dabei innerhalb vorgegebener Berechtigungen auch autonome Aktionen ausführen können. **AiAD – AI-aided Design:** Von DATENschreinerei verwendete Bezeichnung für die KI-gestützte Weiterentwicklung der Konstruktion. AiAD soll Konstrukteure beispielsweise dabei unterstützen, aus Beschreibungen, Skizzen, Fotos, Aufmaßdaten oder vorhandenen Projekten geeignete Grundkonstruktionen und Varianten abzuleiten. Ziel ist nicht die beliebige Erzeugung einer 3D-Geometrie, sondern eine Konstruktion auf Grundlage betrieblicher Stammdaten, Regeln, Materialien, Beschläge und Fertigungsmöglichkeiten. AiAD ist eine strategische Bezeichnung von DATENschreinerei und kein allgemein verbindlich normierter Branchenstandard. **AiAM – AI-aided Manufacturing:** Von DATENschreinerei verwendete Bezeichnung für die KI-gestützte Weiterentwicklung der Fertigungsplanung und Produktionssteuerung. AiAM kann künftig unter anderem Maschinenbelegung, Materialeinsatz, Zuschnitt, Reihenfolgen, Kapazitäten, Materialfluss und mögliche Engpässe berücksichtigen. Langfristiges Ziel ist ein Rückkopplungskreislauf, bei dem reale Fertigungsdaten zur Verbesserung zukünftiger Planungen und Entscheidungen verwendet werden. **API – Application Programming Interface:** Eine programmierbare Schnittstelle, über die unterschiedliche Softwareanwendungen Daten oder Funktionen austauschen. Im Unterschied zu einer Benutzeroberfläche richtet sich eine API nicht unmittelbar an Menschen, sondern an andere Programme. Über eine API kann Ds360 beispielsweise Aufträge aus einem ERP-System lesen, Materialbedarfe übergeben oder einen Produktionsstatus an ein anderes System zurückmelden. **Arbeitsvorbereitung – AV:** Der technische und organisatorische Bereich zwischen Auftrag beziehungsweise Projektplanung und der eigentlichen Fertigung. Die Arbeitsvorbereitung stellt sicher, dass Produkte konstruktiv geklärt, Materialien und Beschläge definiert, Stücklisten und Bearbeitungsinformationen vollständig und die benötigten Daten rechtzeitig verfügbar sind. Zur AV gehören je nach Betrieb unter anderem: - technische Klärung eines Auftrags, - 3D-Konstruktion, - Stammdaten- und Variantenanwendung, - Material- und Beschlagermittlung, - Stücklisten und Fertigungsunterlagen, - Zuschnitt- und CNC-Daten, - Kapazitäts- und Reihenfolgeplanung, - Abstimmung mit Einkauf, Produktion und Montage. Die AV ist damit nicht nur eine „Zeichenabteilung", sondern ein zentraler Bestandteil der Produktionsorganisation. **Ausbringung:** Die Menge an verwendbaren Produkten, Bauteilen oder Aufträgen, die ein Produktionssystem innerhalb eines definierten Zeitraums fertigstellt. Die Ausbringung hängt nicht allein von der Bearbeitungsgeschwindigkeit einer Maschine ab, sondern auch von Datenqualität, Materialbereitstellung, Rüstzeiten, Störungen, Personal, Logistik und vor- beziehungsweise nachgelagerten Engpässen. **Automatisierung:** Die technische und organisatorische Übertragung wiederkehrender Aufgaben auf Maschinen oder Software. In den Produktionssystemen von DATENschreinerei kann Automatisierung sowohl physische Abläufe – etwa Plattenlager, Roboterbeschickung oder CNC-Bearbeitung – als auch digitale Prozesse wie Datenübertragung, Materialermittlung, Etikettenerzeugung oder Statusänderungen umfassen. Automatisierung setzt klar definierte Prozesse und zuverlässige Daten voraus. Ein ungeklärter Prozess wird durch Automatisierung nicht automatisch besser. **Barcode:** Ein maschinenlesbares Symbol, das Informationen oder eindeutige Identifikationsnummern codiert. Barcodes können mit Laser- oder bildbasierten Scannern gelesen werden. In der Fertigung dienen sie beispielsweise zur Identifikation von Aufträgen, Bauteilen, Materialien, Lagerplätzen oder Arbeitsvorgängen. **Bauteilverfolgung:** Die digitale Identifikation und Nachverfolgung eines einzelnen Bauteils oder einer Bauteilgruppe durch den Produktionsprozess. Über Etiketten, Barcodes oder QR-Codes kann festgestellt werden, zu welchem Auftrag ein Teil gehört, welche Bearbeitung bereits erfolgt ist und welcher nächste Prozessschritt vorgesehen ist. Bauteilverfolgung kann außerdem Rückmeldungen zu Ausschuss, Nacharbeit, Zwischenlagerung, Versand oder Montage ermöglichen. **BIM – Building Information Modeling:** Eine Arbeitsmethode, bei der Informationen zu einem Bauwerk oder Ausbauprojekt in einer gemeinsamen digitalen Repräsentation verwaltet und über Planung, Ausführung und Nutzung hinweg verwendet werden. BIM ist deshalb mehr als eine dreidimensionale Zeichnung: Neben der Geometrie werden strukturierte Informationen, Beziehungen und Eigenschaften der Bauteile berücksichtigt. Für den Möbel- und Innenausbau können BIM-Prozesse beispielsweise die koordinierte Übergabe von Raum-, Einbau-, Produkt- oder Montagedaten an Architekten, Planer und ausführende Unternehmen unterstützen. **Brownfield-Planung:** Weiterentwicklung oder Umbau einer bestehenden Produktion. Vorhandene Gebäude, Maschinen, IT-Systeme, Personalstrukturen und laufende Aufträge müssen berücksichtigt werden. Die meisten Transformationsprojekte von Bestandsbetrieben sind Brownfield-Projekte und müssen schrittweise im laufenden Betrieb umgesetzt werden. **CAD – Computer-aided Design:** Rechnergestützte Konstruktion. CAD-Systeme werden verwendet, um Produkte, Bauteile oder räumliche Situationen digital in 2D oder 3D zu planen, zu verändern, zu dokumentieren und zu visualisieren. Im Möbel- und Innenausbau umfasst CAD beispielsweise: - Möbel- und Raumkonstruktion, - Bauteilgeometrien, - Materialien und Oberflächen, - Beschläge und Verbindungen, - Maß- und Fertigungszeichnungen, - Ansichten, Schnitte und Visualisierungen. CAD erzeugt zunächst das digitale Konstruktionsmodell. Die Überführung dieses Modells in Maschinen- und Fertigungsdaten ist Aufgabe des CAM-Bereichs beziehungsweise einer integrierten CAD/CAM-Lösung. **CAD/CAM:** Die durchgängige Verbindung von rechnergestützter Konstruktion und rechnergestützter Fertigung. Änderungen an der Konstruktion können dadurch direkt in Stücklisten, Bauteilinformationen und Maschinenprogramme einfließen, ohne dass sämtliche Daten erneut manuell erfasst werden müssen. Im Kontext von DATENschreinerei bezeichnet CAD/CAM nicht nur ein Softwarepaket, sondern die gesamte Struktur aus 3D-Konstruktion, Stammdaten, Variantenlogik, Fertigungsableitung und Maschinenintegration. **CAM – Computer-aided Manufacturing:** Rechnergestützte Fertigung beziehungsweise Fertigungsvorbereitung. CAM-Software leitet aus Konstruktionsdaten technische Anweisungen für CNC-Maschinen und andere Fertigungssysteme ab. Dazu gehören beispielsweise: - Bearbeitungen und Werkzeugwege, - Bohr-, Fräs- und Sägevorgänge, - Werkzeugauswahl, - Bearbeitungsreihenfolgen, - maschinenspezifische Programme, - Simulation und Prüfung von Bearbeitungen. CAM verbindet damit das digitale Modell mit der realen maschinellen Bearbeitung. **CNC – Computerized Numerical Control:** Computerbasierte numerische Steuerung einer Werkzeug- oder Bearbeitungsmaschine. Eine CNC-Maschine führt zuvor programmierte Bearbeitungsschritte aus, beispielsweise Bohren, Fräsen, Sägen oder Formatieren. Die benötigten Programme werden manuell, über CAM-Software oder automatisiert aus einem CAD/CAM-System erzeugt. **Dashboard:** Eine verdichtete visuelle Darstellung von Informationen, Zuständen und Kennzahlen. Ein Dashboard kann beispielsweise Auftragsstände, Arbeitszeiten, Engpässe, Materialbedarfe oder Maschinenzustände anzeigen. Ein Dashboard dient überwiegend der Übersicht und Analyse. Ein interaktives Produktionsboard geht darüber hinaus und ermöglicht zusätzlich die Bearbeitung oder Rückmeldung von Aufgaben. **Datenbank:** Ein strukturiertes System zur dauerhaften Speicherung, Verwaltung und Abfrage von Daten. Datenbanken ermöglichen es, Informationen wie Aufträge, Artikel, Bauteile, Materialien, Mitarbeiter, Zeiten oder Bearbeitungsstände eindeutig zu speichern und miteinander zu verknüpfen. Eine Datenbank ist nicht mit einer einzelnen Tabelle oder Excel-Datei gleichzusetzen. Sie kann zahlreiche Tabellen, Beziehungen, Regeln, Abfragen und Berechtigungen enthalten. **Datenmodell:** Die strukturierte Beschreibung, welche Arten von Informationen in einem System vorhanden sind und wie sie miteinander zusammenhängen. Ein Datenmodell legt beispielsweise fest, dass ein Auftrag mehrere Positionen, eine Position mehrere Bauteile und ein Bauteil Materialien, Kanten, Bearbeitungen und Statusinformationen besitzen kann. Ein tragfähiges Datenmodell ist eine wesentliche Voraussetzung für Schnittstellen, Auswertungen, Automatisierung und KI-Anwendungen. **DATENschreinerei:** Firmen- und Dachmarke der DATENschreinerei GmbH. Das Unternehmen entwickelt individuelle, ganzheitliche Produktionssysteme für Schreinereien, Tischlereien, Innenausbaubetriebe und Möbelhersteller. Der Name verbindet Datenverarbeitung und Softwareentwicklung mit Schreinerhandwerk und Holztechnik. DATENschreinerei fertigt selbst keine Möbel und ist keine klassische Schreinerei. **Digitaler Zwilling:** Eine digitale Repräsentation eines realen Produkts, einer Maschine, eines Prozesses oder einer gesamten Produktion. Ein digitaler Zwilling kann zur Analyse, Simulation, Prüfung und Optimierung verwendet werden. In einer weiterentwickelten Form werden auch reale Betriebs- oder Rückmeldedaten in das digitale Modell zurückgeführt. Ein 3D-Modell allein ist deshalb nicht automatisch ein vollständiger digitaler Zwilling. Erst die Verbindung von Geometrie, Eigenschaften, Prozessinformationen und gegebenenfalls realen Rückmeldedaten macht aus dem statischen Modell eine umfassendere digitale Repräsentation. **Ds360:** Die von DATENschreinerei entwickelte webbasierte Software- und Prozessplattform. Die festgelegte Schreibweise lautet **Ds360** – großes D, kleines s und die Zahl 360 ohne Zwischenraum. Ds360 verbindet unter anderem Auftrags-, Produktions-, Material-, Zeit-, Mitarbeiter- und Prozessinformationen. Die Plattform kann Daten aus imos, ERP-Systemen, Zuschnittoptimierungen, Maschinen und weiteren Anwendungen aufnehmen, verknüpfen und rollenbezogen bereitstellen. Ds360 ist der zentrale digitale Bestandteil der von DATENschreinerei entwickelten Produktionssysteme, aber nicht mit der gesamten Leistung von DATENschreinerei gleichzusetzen. **Ds5-Methode:** Der fünfstufige Einführungs- und Umsetzungsansatz von DATENschreinerei. Die festgelegte Schreibweise lautet **Ds5** – großes D, kleines s und die Ziffer 5. Die fünf Schritte sind: 1. Verstehen 2. Entwickeln 3. Implementieren 4. Schulen 5. Betreuen Die Methode führt von der Analyse des Betriebs über die Entwicklung und technische Umsetzung bis zur Schulung und langfristigen Weiterentwicklung des Produktionssystems. Das Leitmotiv lautet **„Über bewährte Standards zur Individualität"**. **Durchgängige Produktionslösung:** Ein abgestimmtes Gesamtsystem, in dem Informationen möglichst einmalig erzeugt und über den gesamten Auftrags- und Produktionsprozess weiterverwendet werden. Durchgängigkeit kann sich beispielsweise erstrecken von: - Auftrag und Projektplanung, - Arbeitsvorbereitung und Konstruktion, - Materialermittlung und Einkauf, - Zuschnitt und CNC-Bearbeitung, - Produktion und Logistik - bis zu Versand und Montage. Eine durchgängige Produktionslösung umfasst nicht nur Software. Ebenso erforderlich sind geeignete Stammdaten, Konstruktionen, Prozesse, Verantwortlichkeiten, Maschinen, Werkzeuge und Schnittstellen. DATENschreinerei beschreibt ihre Leistung entsprechend als individuelle, durchgängige Fertigungslösung. **Durchgängigkeit:** Eigenschaft eines Prozesses, bei dem Informationen ohne unnötige manuelle Neuerfassung über mehrere Arbeitsschritte und Systeme hinweg weiterverwendet werden können. Durchgängigkeit bedeutet nicht zwingend, dass alle Aufgaben in einem einzigen Programm stattfinden. Entscheidend ist, dass die beteiligten Systeme abgestimmt sind und Daten korrekt, eindeutig und automatisiert austauschen. **Durchlaufzeit:** Die gesamte Zeitspanne, die ein Auftrag, Produkt oder Bauteil vom Beginn bis zum Abschluss eines definierten Prozesses benötigt. Sie umfasst neben der eigentlichen Bearbeitungszeit auch Warte-, Transport-, Liege-, Prüf- und Zwischenlagerzeiten. Eine kurze Maschinenbearbeitungszeit führt deshalb nicht automatisch zu einer kurzen Durchlaufzeit. Bei Wertstrombetrachtungen werden sowohl Material- als auch Informationsfluss berücksichtigt. ### E–L **Engpass:** Derjenige Prozess, Arbeitsplatz, Mitarbeiter, Datenbereich oder diejenige Maschine, der beziehungsweise die die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems begrenzt. Eine lokale Optimierung außerhalb des Engpasses erhöht die Gesamtausbringung häufig nicht. Engpässe können quantitativ, qualitativ, zeitlich, personell oder finanziell bedingt sein. **ERP – Enterprise Resource Planning:** Eine Softwarekategorie zur Planung und Verwaltung zentraler Unternehmensressourcen und Geschäftsprozesse. Klassische ERP-Systeme umfassen typischerweise Bereiche wie Finanzwesen, Einkauf, Warenwirtschaft, Personal, Projektmanagement und Lieferkette und führen diese auf einem gemeinsamen Datenmodell zusammen. Ds360 ist kein klassisches, vollständig standardisiertes ERP-System. Die Plattform kann jedoch einzelne ERP-nahe Funktionen übernehmen und mit vorhandenen ERP-Systemen verbunden werden. **Etikettierung:** Kennzeichnung von Materialien, Bauteilen, Resten, Baugruppen oder Aufträgen mit einem gedruckten Etikett. Dieses kann Klartext, Abmessungen, Bearbeitungsinformationen, Barcodes oder QR-Codes enthalten. Etiketten bilden häufig die Verbindung zwischen digitalen Auftragsdaten und dem physischen Bauteil in der Fertigung. **Fertigungsdaten:** Alle Informationen, die zur Herstellung eines Bauteils oder Produkts benötigt werden. Dazu können gehören: - Abmessungen, - Material und Oberfläche, - Kanten, - Beschläge, - Bearbeitungen, - Werkzeuge, - Maschinenprogramme, - Stücklisten, - Etiketten, - Montage- und Logistikinformationen. Fertigungsdaten entstehen idealerweise aus der Konstruktion und den hinterlegten Stammdaten und werden nicht an jedem Arbeitsplatz neu interpretiert oder eingegeben. **Fertigungslayout:** Räumliche Anordnung von Maschinen, Arbeitsplätzen, Lagern, Transportwegen, Pufferflächen und Materialbereitstellungen innerhalb einer Produktion. Ein gutes Fertigungslayout unterstützt kurze und eindeutige Materialwege, sichere Arbeitsabläufe, geringe Zwischenbestände und eine sinnvolle Reihenfolge der Bearbeitungsschritte. Unnötige Transporte können Kosten verursachen und das Risiko von Beschädigungen erhöhen. **Fertigungsreife:** Zustand eines Auftrags oder einer Konstruktion, bei dem alle für die Produktion erforderlichen Informationen vollständig, geprüft und freigegeben sind. Dazu gehören beispielsweise: - eindeutige Maße und Ausführungen, - geklärte Materialien und Beschläge, - vollständige Bearbeitungsinformationen, - verfügbare Stücklisten und Maschinenprogramme, - geklärte Sonderdetails, - definierte Termine und Verantwortlichkeiten. Fertigungsreife ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass ungeklärte Aufträge nicht in die Produktion gelangen und dort Rückfragen oder Nacharbeit verursachen. **Fertigungstiefe:** Anteil der Herstellungs- und Wertschöpfungsschritte, die ein Unternehmen selbst ausführt. Ein Betrieb mit hoher Fertigungstiefe übernimmt beispielsweise Zuschnitt, CNC-Bearbeitung, Oberfläche, Montage und Logistik selbst. Bei geringerer Fertigungstiefe werden mehr Leistungen von Zulieferern oder externen Fertigungspartnern bezogen. **Furnier:** Dünnes Blatt aus echtem Holz, das durch Messern, Schälen oder Sägen eines Holzstamms hergestellt wird. Furnier wird typischerweise auf Trägerplatten aufgebracht und ermöglicht die Verwendung hochwertiger oder charakteristischer Holzoberflächen mit geringem Materialeinsatz. **Greenfield-Planung:** Planung eines neuen Produktionssystems weitgehend ohne Bindung an bestehende Gebäude, Maschinen oder Abläufe. Bei einer Greenfield-Planung können Halle, Layout, Materialfluss, Maschinenpark, Personalstruktur und digitale Prozesse grundsätzlich neu aufeinander abgestimmt werden. **Guardrails – Leitplanken:** Organisatorische und technische Regeln, die den zulässigen Handlungsbereich eines KI-Systems begrenzen. Dazu können Eingabeprüfungen, Rollen und Berechtigungen, Freigabeschritte, Protokollierung, Inhaltsregeln und technische Kontrollmechanismen gehören. Bei KI-Agenten in Ds360 sollen Guardrails beispielsweise festlegen, welche Daten ein Agent lesen darf, welche Änderungen er vorbereiten kann und für welche Aktionen eine menschliche Freigabe erforderlich ist. NIST beschreibt Guardrails als Kombination aus Richtlinien, technischen Kontrollen und Überwachungsmechanismen. **Halluzination beziehungsweise Konfabulation:** Plausibel klingende, aber sachlich falsche oder nicht belegte Ausgabe eines generativen KI-Systems. Ein Sprachmodell kann beispielsweise einen nicht vorhandenen Materialbestand, eine falsche Projektaussage oder eine erfundene Quelle nennen. Der Zugriff auf strukturierte Betriebsdaten, RAG, Quellenangaben und Prüfmechanismen kann das Risiko reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen. **Human-in-the-loop:** Vorgehensweise, bei der ein Mensch innerhalb eines automatisierten oder KI-gestützten Ablaufs prüft, entscheidet oder eine Aktion freigibt. In Ds360 kann ein Agent beispielsweise eine Stammdatenänderung oder Materialbestellung vorbereiten, während ein verantwortlicher Mitarbeiter diese vor der Ausführung kontrolliert und bestätigt. **IFC – Industry Foundation Classes:** Offener, standardisierter Datenstandard für den Austausch digitaler Informationen über Bauwerke und bauliche Anlagen. IFC wird insbesondere im BIM-Umfeld genutzt, damit unterschiedliche Planungs- und Fachanwendungen strukturierte Modelldaten austauschen können. **imos beziehungsweise imos iX:** Branchenspezifische Softwarelösung für Möbel- und Innenausbauplanung, Konstruktion und Fertigung. Die offizielle Markenschreibweise lautet **imos**. Die aktuelle Produktwelt wird unter anderem als **imos iX** beziehungsweise **iX Interio** bezeichnet; einzelne Komponenten heißen beispielsweise **iX CAD** und **iX CAM**. imos unterstützt parametrische Möbelkonstruktionen und kann Produktionsunterlagen sowie Daten für Zuschnitt und komplexe Maschinen erzeugen. Ds360 ist nicht technisch auf imos aufgebaut. Es handelt sich um eine eigenständige Plattform, die imos-Daten tief integrieren und mit weiteren betrieblichen Informationen verbinden kann. **KI-Agent:** Softwarekomponente, die auf Grundlage eines Ziels, vorhandener Daten und definierter Regeln mehrere Schritte planen und Aktionen ausführen kann. Im Gegensatz zu einem reinen Chatbot kann ein Agent Werkzeuge oder Schnittstellen verwenden, Statusänderungen vornehmen, Aufgaben anlegen oder Prozessschritte auslösen. Ein Agent benötigt klar definierte Rollen, Berechtigungen, Protokollierung und Freigabegrenzen. NIST beschreibt aktuelle KI-Agenten als Systeme, die autonom handeln und im Auftrag von Nutzern mit digitalen Ressourcen interagieren können. **KI-Assistent:** Dialogorientierte Anwendung, die Nutzer beim Finden, Zusammenführen und Verstehen von Informationen unterstützt. Ein KI-Assistent kann beispielsweise Fragen zu Aufträgen, Zeiten, Materialien oder Produktionsständen in natürlicher Sprache beantworten. Ein Assistent liefert in erster Linie Informationen und Vorschläge. Er führt nicht zwangsläufig selbstständig Änderungen im System aus. **Konfigurator:** Anwendung, mit der ein Produkt auf Grundlage vorgegebener Regeln individuell zusammengestellt oder dimensioniert wird. Ein Möbelkonfigurator kann beispielsweise Maße, Materialien, Fronten, Innenausstattung oder Beschläge auswählbar machen. Die Auswahl verändert dabei nicht nur die Darstellung, sondern idealerweise auch Konstruktion, Stückliste, Preis und Fertigungsdaten. **Korpus:** Tragender beziehungsweise die Grundgestalt bildender Möbelkörper. Türen, Fronten, Schubkästen und weitere Einbauteile werden fachsprachlich vom eigentlichen Korpus unterschieden. **LLM – Large Language Model:** Großes Sprachmodell, das anhand umfangreicher Textmengen trainiert wurde, sprachliche Muster zu erkennen und Texte zu verarbeiten beziehungsweise zu erzeugen. LLMs können Fragen beantworten, Inhalte zusammenfassen, Informationen strukturieren und Werkzeugaufrufe vorbereiten. Ein LLM ist selbst keine Unternehmensdatenbank. Es kennt aktuelle Aufträge, Lagerbestände oder Maschinenzustände nur, wenn ihm diese Informationen über einen geeigneten Datenzugriff, eine Schnittstelle oder ein RAG-System bereitgestellt werden. **Logistik:** Planung, Steuerung und Durchführung von Material-, Waren- und Informationsbewegungen. Im Produktionsumfeld umfasst Logistik unter anderem Wareneingang, Lagerung, innerbetriebliche Transporte, Materialbereitstellung, Zwischenlager, Verpackung, Versand und Montagebereitstellung. **Losgröße 1:** Fertigung eines einzelnen, kundenspezifischen Produkts beziehungsweise einer individuellen Ausführung innerhalb eines Produktionsloses. Losgröße 1 bedeutet nicht zwangsläufig handwerkliche Einzelanfertigung ohne Standards. Durch parametrische Konstruktionen, Stammdaten, Automatisierung und kurze Rüstzeiten kann auch ein individuelles Einzelstück systematisch und wirtschaftlich hergestellt werden. ### M–R **Materialfluss:** Gesamtheit der Bewegungen von Materialien, Bauteilen und Produkten innerhalb beziehungsweise entlang einer Wertschöpfungskette. Innerbetrieblich umfasst der Materialfluss beispielsweise Transport, Lagerung, Umschlag, Prüfung, Bearbeitung und Bereitstellung. Ein Materialflusskonzept stimmt Maschinen, Lager, Transportwege, Pufferflächen und Bearbeitungsreihenfolgen räumlich und organisatorisch aufeinander ab. **Medienbruch:** Unterbrechung eines durchgängigen Informationsflusses durch den Wechsel zwischen nicht automatisch verbundenen Medien oder Systemen. Ein Medienbruch entsteht beispielsweise, wenn: - Daten aus einer E-Mail manuell in eine Software übertragen werden, - Maße von einem Ausdruck erneut eingegeben werden, - eine Excel-Liste nicht mit dem Produktionssystem verbunden ist, - ein Maschinenprogramm an der Maschine neu erstellt wird, - Informationen ausschließlich mündlich weitergegeben werden. Nicht jeder Systemwechsel ist automatisch ein Medienbruch. Entscheidend ist, ob Informationen strukturiert und zuverlässig übertragen werden oder erneut manuell erfasst beziehungsweise interpretiert werden müssen. **Nacharbeit:** Zusätzliche Arbeit, die erforderlich wird, weil ein Produkt oder Bauteil beim ersten Durchlauf nicht den Anforderungen entspricht. Ursachen können fehlerhafte oder unvollständige Daten, falsche Materialien, ungeklärte Konstruktionen, Maschinenfehler oder Missverständnisse sein. Nacharbeit bindet Kapazität, verlängert Durchlaufzeiten und verursacht Kosten, ohne zusätzlichen Kundennutzen zu schaffen. In der Lean Production wird Nacharbeit als Form der Verschwendung betrachtet. **Nebenzeit:** Zeit, die für einen Auftrag oder Bearbeitungsvorgang erforderlich ist, aber nicht unmittelbar in der eigentlichen Bearbeitung des Produkts besteht. Dazu können Materialholen, Suchen, Transportieren, Prüfen, Reinigen oder Dokumentieren gehören. Nebenzeiten sind nicht grundsätzlich vermeidbar. Sie sollten jedoch transparent gemacht, sinnvoll organisiert und soweit möglich reduziert oder parallelisiert werden. **Nesting:** Computerunterstützte Anordnung unterschiedlich geformter Bauteile auf einer Platte oder einem anderen flächigen Rohmaterial. Ziel ist eine gute Materialausnutzung und die Erzeugung geeigneter Werkzeugwege für eine CNC-Nestingmaschine. Nesting unterscheidet sich vom klassischen streifenorientierten Plattenzuschnitt, bei dem eine Säge die Platte überwiegend durch geradlinige Schnitte aufteilt. **OData – Open Data Protocol:** Offener Standard für abfragbare und interoperable REST-Schnittstellen. OData definiert einheitliche Regeln, mit denen Datenmodelle beschrieben sowie Daten gefiltert, sortiert, gelesen und – abhängig von der jeweiligen Berechtigung – verändert werden können. In Ds360 kann OData beispielsweise eingesetzt werden, um strukturierte Auftrags-, Mitarbeiter-, Zeit- oder Produktionsdaten für andere Anwendungen bereitzustellen. **Parametrische Konstruktion:** Konstruktionsweise, bei der Geometrien und Eigenschaften nicht nur als feste Maße gespeichert werden, sondern durch Parameter, Beziehungen und Regeln bestimmt sind. Wird beispielsweise die Breite eines Korpus geändert, können sich Böden, Rückwand, Fronten, Beschläge und Bearbeitungen automatisch anpassen. imos unterstützt parametrische Konstruktionen und die variable Anpassung von Möbelmerkmalen. **Plattenzuschnitt:** Aufteilung großformatiger Holzwerkstoffplatten in einzelne Bauteile. Der Prozess umfasst häufig mehr als das reine Sägen: - Ermittlung der benötigten Bauteile, - Zuschnittoptimierung, - Material- und Dekorzuordnung, - Berücksichtigung von Maserungsrichtungen, - Übergabe an Säge oder CNC, - Etikettierung, - Restplattenverwaltung. Plattenzuschnitt kann manuell, über eine Plattensäge, ein automatisches Flächenlager oder eine roboterbeschickte Anlage erfolgen. **Postprozessor:** Softwarekomponente, die allgemeine CAM- oder Bearbeitungsinformationen in das konkrete Datenformat einer bestimmten Maschine und Steuerung übersetzt. Da Maschinenhersteller, Steuerungen und Werkzeugkonfigurationen unterschiedliche Anforderungen haben, muss der Postprozessor auf die jeweilige Maschinenkonfiguration abgestimmt sein. **Produktionsboard:** Arbeitsplatz- oder fertigungsbezogene Benutzeroberfläche, die aktuelle Aufgaben, Aufträge, Bauteile und Statusinformationen anzeigt. Im Unterschied zu einem rein informativen Dashboard kann ein Produktionsboard auch aktive Prozessfunktionen bieten, beispielsweise: - Auftrag starten oder abschließen, - Bauteil scannen, - Störung melden, - Zeit buchen, - Status ändern, - Dokumente oder Zeichnungen öffnen. **Produktionssystem:** Gesamtheit aller technischen, organisatorischen, personellen und digitalen Bestandteile, die für die Herstellung eines Produkts zusammenwirken. Dazu gehören insbesondere: - Produkte und Konstruktionen, - Menschen und Verantwortlichkeiten, - Prozesse und Organisation, - Stammdaten und Fertigungsinformationen, - Maschinen und Werkzeuge, - Fertigungslayout und Materialfluss, - Logistik und Lager, - Software und Schnittstellen. Das Kernprodukt von DATENschreinerei sind **individuell entwickelte, ganzheitliche Produktionssysteme für Unternehmen im Möbel- und Innenausbau**. **PWA – Progressive Web App:** Webanwendung, die mit modernen Browsertechnologien appähnliche Eigenschaften erhalten kann. Eine PWA kann auf unterstützten Geräten installiert werden und Funktionen wie Vollbilddarstellung, lokale Zwischenspeicherung oder Benachrichtigungen nutzen. Sie verwendet weiterhin eine gemeinsame webbasierte Codebasis. Eine PWA ist nicht automatisch vollständig offlinefähig. Welche Funktionen ohne Netzwerkverbindung verfügbar sind, hängt von der konkreten technischen Umsetzung ab. **QR-Code:** Zweidimensionaler, bildbasierter Code, der mehr Daten als viele klassische eindimensionale Barcodes aufnehmen kann. In Produktionsprozessen kann ein QR-Code beispielsweise eine Bauteil-ID, einen Link, einen Auftrag, einen Lagerplatz oder den Zugang zu einer digitalen Zeichnung enthalten. QR-Codes und andere 2D-Codes können Produktidentifikation und Rückverfolgbarkeit unterstützen. **RAG – Retrieval-Augmented Generation:** Verfahren, bei dem ein Sprachmodell vor der Antwort gezielt relevante Informationen aus externen Datenquellen erhält. Statt ausschließlich auf seinem Trainingswissen zu antworten, kann das Modell beispielsweise Projektdokumentationen, technische Unterlagen oder freigegebene Wissensbestände durchsuchen und die gefundenen Inhalte als Kontext verwenden. RAG verändert das zugrunde liegende Sprachmodell nicht dauerhaft. Es stellt ihm für die jeweilige Anfrage zusätzlichen Kontext zur Verfügung. RAG kann Antworten besser belegen und aktualisierbar machen, garantiert aber nicht automatisch deren Richtigkeit. **REST – Representational State Transfer:** Architekturstil für verteilte Softwaresysteme und Webschnittstellen. REST-basierte APIs behandeln Informationen typischerweise als eindeutig adressierbare Ressourcen und nutzen standardisierte Webmechanismen für deren Abruf und Veränderung. **Roboterbeschickung:** Automatisierte Zuführung, Entnahme oder Handhabung von Materialien und Bauteilen durch einen Industrieroboter. Im Plattenzuschnitt kann ein Roboter beispielsweise Platten aus einem Lager entnehmen, einer Säge zuführen und Restplatten wieder einlagern. Die Leistungsfähigkeit einer Roboterbeschickung hängt wesentlich von zuverlässigen Auftrags-, Material- und Lagerdaten ab. **Rollen- und Berechtigungsverwaltung:** System zur Festlegung, welche Benutzer oder Benutzergruppen auf welche Daten und Funktionen zugreifen dürfen. Unterschieden werden kann beispielsweise zwischen: - Lesen, - Anlegen, - Ändern, - Freigeben, - Löschen, - Ausführen bestimmter Aktionen. Bei KI-Agenten ist die Berechtigungsverwaltung besonders wichtig, weil ein Agent nicht mehr Rechte erhalten sollte als für seinen jeweiligen Arbeitsauftrag erforderlich. **Rüstzeit:** Zeit, die benötigt wird, um eine Maschine oder einen Arbeitsplatz für einen anderen Auftrag, ein anderes Bauteil, Werkzeug oder Material vorzubereiten. Zur Rüstzeit können unter anderem Werkzeugwechsel, Programmeinrichtung, Materialbereitstellung, Anschläge, Spannmittel und Prüfabläufe gehören. Kurze und standardisierte Rüstvorgänge sind eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Fertigung kleiner Losgrößen bis hin zu Losgröße 1. ### S–Z **SaaS – Software as a Service:** Betriebs- und Bereitstellungsmodell, bei dem eine Software als zentral betriebener Dienst bereitgestellt und über ein Netzwerk genutzt wird. Der Anwender verwendet die Anwendung, ohne die zugrunde liegende Cloud-Infrastruktur selbst betreiben zu müssen. Der Zugriff erfolgt häufig über einen Browser oder eine Programmierschnittstelle. „Webbasiert" und „SaaS" sind nicht vollständig gleichbedeutend. Eine webbasierte Anwendung kann auch auf kundeneigenen Servern betrieben werden. **Scanprozess:** Arbeitsablauf, bei dem ein Mitarbeiter einen Barcode oder QR-Code erfasst und dadurch ein Bauteil, einen Auftrag, ein Material oder einen Prozessschritt eindeutig identifiziert. Der Scan kann beispielsweise: - eine Zeichnung öffnen, - einen Status zurückmelden, - eine Zeitbuchung starten, - einen Lagerplatz bestätigen, - einen nächsten Bearbeitungsschritt anzeigen, - einen zweiten Schnittplan aufrufen. **Schnittstelle:** Definierter Übergabepunkt zwischen zwei Systemen, Maschinen oder Prozessbereichen. Schnittstellen können Daten über Dateien, Datenbanken, APIs, Webdienste oder maschinenspezifische Protokolle austauschen. Eine technisch vorhandene Schnittstelle ist noch keine Garantie für einen funktionierenden Gesamtprozess. Dateninhalt, Zuständigkeiten, Fehlerbehandlung und zeitlicher Ablauf müssen ebenfalls geklärt sein. **Software- und Prozessplattform:** Digitale Grundlage, die nicht nur einzelne Funktionen bereitstellt, sondern Informationen, Anwendungen und betriebliche Abläufe miteinander verbindet. Ds360 wird als Software- und Prozessplattform bezeichnet, weil es nicht nur Daten speichert, sondern je nach Projekt auch: - Arbeitsabläufe abbildet, - Aufgaben bereitstellt, - Zustände und Berechtigungen verwaltet, - unterschiedliche Systeme verbindet, - individuelle Produktionsanwendungen bereitstellt. **SQL – Structured Query Language:** Standardisierte Sprache zur Definition, Abfrage und Veränderung von Daten in relationalen Datenbanken. SQL kann beispielsweise verwendet werden, um Aufträge zu filtern, Materialbedarfe zusammenzufassen oder Beziehungen zwischen Kunden, Projekten und Bauteilen auszuwerten. Der Begriff „SQL-Datenbank" bezeichnet meist ein relationales Datenbanksystem, das SQL unterstützt. Einzelne Datenbankprodukte können unterschiedliche Erweiterungen und Funktionen besitzen. **Stammdaten:** Grundlegende und vergleichsweise dauerhaft verwendete Daten eines Unternehmens. Stammdaten beschreiben zentrale Objekte, die in vielen Aufträgen und Prozessen wiederverwendet werden. Dazu gehören beispielsweise: - Materialien und Dekore, - Beschläge, - Kanten, - Werkzeuge, - Maschinen, - Grundkonstruktionen, - Artikel, - Kunden und Lieferanten, - Arbeitsplätze und Mitarbeiterprofile. Stammdaten unterscheiden sich von auftragsbezogenen Bewegungsdaten. Ihre Qualität ist entscheidend für automatisierte Konstruktion, zuverlässige Fertigungsdaten und belastbare KI-Anwendungen. Master Data Management verfolgt das Ziel, konsistente und vertrauenswürdige Kerndaten über unterschiedliche Systeme hinweg bereitzustellen. **Strukturierte Daten:** Informationen, die nach einem festgelegten Schema in Feldern, Tabellen und Beziehungen gespeichert sind. Beispiele sind Auftragsnummer, Material-ID, Bauteillänge, Mitarbeiter, Status oder gebuchte Zeit. Strukturierte Daten lassen sich eindeutig filtern, prüfen, verknüpfen und berechnen und bilden deshalb eine besonders belastbare Grundlage für Automatisierung und KI-Agenten. **Stückliste:** Strukturierte Aufstellung der Materialien, Bauteile, Beschläge, Kaufteile oder Baugruppen, die für ein Produkt oder einen Auftrag benötigt werden. Eine Stückliste kann mehrstufig aufgebaut sein und neben Mengen auch Materialnummern, Abmessungen, Einbauorte oder weitere technische Merkmale enthalten. In einem durchgängigen CAD/CAM-System wird sie möglichst aus der Konstruktion und den Stammdaten abgeleitet. **Systemintegration:** Technische und organisatorische Verbindung verschiedener Anwendungen, Maschinen und Datenquellen zu einem funktionierenden Gesamtablauf. Systemintegration umfasst nicht nur den Datenaustausch, sondern auch: - eindeutige Datenzuordnung, - Prozessreihenfolge, - Berechtigungen, - Fehlerbehandlung, - Protokollierung, - Verantwortlichkeiten, - Betrieb und Wartung. **Traceability – Rückverfolgbarkeit:** Fähigkeit, Herkunft, Bearbeitungsstand, Standort und Verwendung eines Materials, Bauteils oder Produkts nachvollziehen zu können. In der Fertigung kann Rückverfolgbarkeit durch eindeutige IDs, Etiketten, Scanvorgänge und protokollierte Statusänderungen hergestellt werden. GS1-Standards verwenden Barcodes und Identifikationsstrukturen, um eine gemeinsame Grundlage für Rückverfolgbarkeit zu schaffen. **Transaktionsdaten beziehungsweise Bewegungsdaten:** Daten, die durch konkrete Geschäftsvorgänge und Prozesse entstehen. Dazu zählen beispielsweise Aufträge, Bestellungen, Lagerbewegungen, Zeitbuchungen, Statusänderungen oder Materialentnahmen. Während Stammdaten ein Material grundsätzlich beschreiben, dokumentieren Bewegungsdaten beispielsweise, wann und in welcher Menge dieses Material für einen Auftrag verwendet wurde. SAP grenzt Stammdaten als langfristig verwendete Kerndaten von transaktionsbezogenen Daten ab. **Unstrukturierte Daten:** Informationen, die nicht unmittelbar in ein fest definiertes Tabellen- oder Feldschema eingeordnet sind. Dazu gehören beispielsweise: - E-Mails, - Gesprächsnotizen, - PDF-Dokumente, - Zeichnungen, - Fotos, - Ausschreibungstexte, - Montageberichte. KI kann solche Inhalte analysieren und strukturieren. Für geschäftskritische Aktionen sollten erkannte Informationen jedoch validiert und möglichst in eindeutige strukturierte Daten überführt werden. **Variantenmanagement:** Systematische Verwaltung unterschiedlicher Ausführungen eines Produkts. Varianten können beispielsweise durch Maße, Materialien, Frontaufteilungen, Beschläge oder Ausstattungsoptionen entstehen. Ziel ist, nicht jede Ausführung als vollständig unabhängige Konstruktion zu behandeln. Wiederkehrende Regeln und Gemeinsamkeiten werden in einer Grundkonstruktion oder Produktfamilie gebündelt. Parametrische Funktionen von imos können Merkmale und Details variabel anpassen und daraus Produktionsdaten erzeugen. **Wissensdokumentation:** Strukturierte Erfassung von Entscheidungen, Erfahrungen, Regeln und Zusammenhängen, damit diese nicht ausschließlich im persönlichen Wissen einzelner Mitarbeiter verbleiben. Projektbezogene Wissensdokumentation kann beispielsweise festhalten: - Kundenentscheidungen, - technische Festlegungen, - Änderungen und Freigaben, - besondere Fertigungsdetails, - aufgetretene Fehler, - Montageerfahrungen, - übertragbare Lösungen. KI-Agenten können künftig dabei unterstützen, relevante Informationen automatisch Projekten und Aufträgen zuzuordnen und durchsuchbar zu machen. ### Verbindliche Schreibweisen Für Texte von DATENschreinerei sollten folgende Schreibweisen einheitlich verwendet werden: - **DATENschreinerei** - **Ds360** - **Ds5** - **Ds5-Methode** - **imos** - **imos iX** - **iX CAD** - **iX CAM** - **CAD/CAM** - **KI-Agent** - **AiAD** - **AiAM** Die Schreibweise **„IMOS"** ist in der Branche verbreitet, entspricht jedoch nicht der offiziellen Markenschreibweise des Herstellers. Für konsistente und markenkonforme Texte ist **„imos"** beziehungsweise **„imos iX"** vorzuziehen. ### Maschinen und Anlagen der Möbel- und Innenausbaufertigung **Beschickungs- und Abstapelanlage:** Automatisierungssystem für die Zuführung und Entnahme von Platten oder Bauteilen. Eine Beschickungsanlage vereinzelt Werkstücke aus einem Stapel und führt sie einer Maschine oder Fertigungslinie zu. Eine Abstapelanlage nimmt bearbeitete Werkstücke auf und bildet daraus geordnete Stapel. Solche Systeme werden beispielsweise an Sägen, Kantenanleimmaschinen, Bohrlinien oder CNC-Bearbeitungszentren eingesetzt. Sie reduzieren manuelle Hebe- und Transportvorgänge, ermöglichen einen gleichmäßigeren Materialfluss und können die Maschinen unabhängig von der dauerhaften Anwesenheit eines Bedieners versorgen. **Bohr- und Dübeleintreibmaschine:** CNC-gesteuerte Maschine zum Bohren und automatischen Einsetzen von Dübeln. Typische Aufgaben sind horizontale Bohrungen in Bauteilkanten, vertikale Bohrungen in Bauteilflächen sowie das Einbringen von Leim und Dübeln. Je nach Ausstattung können solche Maschinen zusätzlich: - Nuten, - Fräsungen, - Beschlagbohrungen, - Scharnierbearbeitungen, - geneigte Bohrungen ausführen. Die Bearbeitungsdaten werden idealerweise direkt aus dem CAD/CAM-System übergeben. Dadurch müssen Bohrpositionen und Dübelinformationen nicht an der Maschine erneut eingegeben werden. **Breitbandschleifmaschine:** Durchlaufmaschine zur großflächigen Bearbeitung von Massivholz, Furnier, Holzwerkstoffen und beschichteten Platten. Das Werkstück wird über ein Transportband unter einem oder mehreren breiten Schleifaggregaten hindurchgeführt. Je nach Aufbau dient eine Breitbandschleifmaschine zum: - Kalibrieren auf eine einheitliche Werkstückdicke, - Planschleifen von Massivholz, - Feinschleifen von Platten und Furnier, - Bürst- und Strukturschleifen, - Lackzwischenschleifen, - Glätten oder Polieren von Oberflächen. Unterschiedliche Schleifwalzen, Schleifschuhe, Quer- und Längsschleifaggregate ermöglichen die Anpassung an Material, Oberfläche und gewünschte Schleifqualität. **CNC-Bearbeitungszentrum:** Programmgesteuerte Maschine für unterschiedliche Bearbeitungen an Möbelteilen, Plattenwerkstoffen, Massivholz oder anderen Werkstoffen. Das Werkstück liegt üblicherweise horizontal auf Konsolen, Vakuumsaugern, einem Rastertisch oder einem speziellen Spanntisch. Abhängig von der Maschinenkonfiguration können unter anderem folgende Bearbeitungen ausgeführt werden: - Bohren, - Fräsen, - Sägen, - Nuten, - Formatieren, - Taschen und Ausschnitte, - 3D- und Freiformbearbeitungen, - Kantenanleimen und Kantennachbearbeiten. CNC-Bearbeitungszentren sind mit drei, vier oder fünf gesteuerten Achsen erhältlich. Eine Fünf-Achs-Maschine kann das Werkzeug räumlich schwenken und dadurch auch komplexe Geometrien, Schrägbearbeitungen und Freiformflächen herstellen. Werkzeugwechsler und Bearbeitungsaggregate erlauben die automatische Ausführung verschiedener Bearbeitungsschritte innerhalb eines Programms. **CNC-Bohr- und Fräsbearbeitungszentrum:** Auf die Bearbeitung plattenförmiger Möbelteile spezialisiertes CNC-Bearbeitungszentrum. Typische Aufgaben sind Bohrungen, Nuten, Fräsungen und Bearbeitungen an den Flächen und Kanten eines Werkstücks. Moderne Anlagen transportieren die Bauteile teilweise mit CNC-gesteuerten Greifern beziehungsweise Zangen durch die Maschine. Abhängig von der Ausführung können mehrere Seiten eines Werkstücks bearbeitet werden, ohne dass es manuell neu gespannt werden muss. Der Begriff überschneidet sich mit dem allgemeinen CNC-Bearbeitungszentrum. Er wird besonders für Maschinen verwendet, deren Schwerpunkt auf Korpusbauteilen, Bohrbildern, Verbindungsbearbeitungen und der mehrseitigen Durchlaufbearbeitung liegt. **Flächenlager:** Automatisiertes Lagersystem für großformatige Plattenwerkstoffe. Die Platten werden liegend auf definierten Lagerplätzen, Stapeln oder Lagerebenen gelagert und durch eine automatische Traverse ein- und ausgelagert. Ein Flächenlager kann unter anderem: - Platten automatisch identifizieren, - Bestände und Lagerplätze verwalten, - Material für einen Auftrag bereitstellen, - Platten an eine Säge oder CNC-Anlage übergeben, - Restplatten wieder einlagern, - Materialbewegungen dokumentieren. Das Flächenlager bildet häufig die Verbindung zwischen Materiallager, Plattenzuschnitt und Weiterverarbeitung. Es ist daher nicht nur ein Lager, sondern ein aktiver Bestandteil des Materialflusses und der Produktionssteuerung. **Kantenanleimmaschine:** Durchlaufmaschine zum Anbringen und Nachbearbeiten von Kantenmaterial an plattenförmigen Möbelbauteilen. Das Werkstück wird an den Bearbeitungsaggregaten vorbeigeführt, während ein Kantenband auf die Schmalseite der Platte aufgebracht wird. Ein typischer Bearbeitungsablauf kann umfassen: - Vorfräsen der Plattenkante, - Klebstoffauftrag oder Aktivierung einer Funktionsschicht, - Zuführung und Anpressen des Kantenbandes, - Kappen der Kante an den Werkstückenden, - Bündig- und Radiusfräsen, - Eckenrunden, - Ziehklingenbearbeitung, - Schwabbeln und Reinigen. Als Kantenmaterialien kommen beispielsweise ABS, PP, Melamin, Furnier, Massivholzanleimer oder Funktionsschichtkanten zum Einsatz. Je nach Maschine können EVA- oder PUR-Schmelzklebstoffe sowie Heißluft- oder Laserverfahren für optisch besonders unauffällige Fugen verwendet werden. Kantenanleimmaschinen gibt es von kompakten handwerklichen Einzelmaschinen bis zu hochautomatisierten ein- oder doppelseitigen Industrieanlagen. **Korpuspresse:** Maschine zum rechtwinkligen Ausrichten und Zusammenpressen vormontierter Möbelkorpusse. Seiten, Böden, Oberböden und weitere Korpusteile werden zunächst zusammengefügt und anschließend mit kontrolliertem Druck verpresst. Die Presse sorgt für: - gleichmäßige Presskräfte, - rechtwinklige Ausrichtung, - dichte und stabile Verbindungen, - reproduzierbare Korpusmaße, - eine ergonomischere Montage. Korpuspressen gibt es als stationäre Einzelmaschinen, Durchlaufpressen und Bestandteile automatisierter Montagelinien. Je nach Automatisierungsgrad können auch Rückwandbefestigung, Aufrichten, Transport und weitere Montageschritte integriert werden. **Nesting-Bearbeitungszentrum:** CNC-Bearbeitungszentrum für die plattenweise Bearbeitung auf einem flächigen Vakuum- oder Rastertisch. Die benötigten Bauteile werden in einem Nestingplan auf einer Rohplatte möglichst platzsparend angeordnet. Die Maschine kann die Bauteile anschließend: - aus der Rohplatte ausfräsen, - bohren, - nuten, - kennzeichnen, - mit Ausschnitten und Konturen versehen. Nesting eignet sich besonders für viele unterschiedlich geformte Bauteile und für Materialien, bei denen die Teile nicht ausschließlich durch gerade Sägeschnitte erzeugt werden können. Die Optimierungssoftware versucht, die Bauteile so zu verschachteln, dass Materialausnutzung und Bearbeitungsablauf verbessert werden. Im Unterschied zur Plattenaufteilsäge werden die Teile überwiegend mit einem Fräswerkzeug aus der liegenden Gesamtplatte herausgetrennt. **Plattenaufteilsäge:** Maschine zum präzisen und wirtschaftlichen Aufteilen großformatiger Plattenwerkstoffe. In der Möbelproduktion handelt es sich häufig um eine horizontale Druckbalkensäge: Die Platte liegt waagerecht auf Maschinentischen, wird durch einen Programmschieber positioniert und während des Schnitts durch einen Druckbalken fixiert. Plattenaufteilsägen können abhängig von der Anlage: - einzelne Platten, - mehrere übereinanderliegende Platten als Paket, - Längs- und Querschnitte, - Nachschnitte, - automatisch optimierte Schnittpläne bearbeiten. Sie können manuell, über einen Hubtisch, aus einem Flächenlager oder durch einen Roboter beschickt werden. In Winkelanlagen werden Längs- und Querschnitte in zwei miteinander verbundenen Sägelinien automatisiert ausgeführt. Die Säge erhält den Schnittplan idealerweise aus einer Zuschnittoptimierung, die Material, Bauteilmaße, Maserungsrichtung, Besäumung und Resteverwendung berücksichtigt. **Vertikale Plattensäge:** Plattensäge, bei der das Plattenmaterial nahezu senkrecht an einem Maschinenrahmen steht. Das Sägeaggregat bewegt sich entlang des Rahmens und führt vertikale und horizontale Schnitte aus. Vertikale Plattensägen werden häufig in Schreinereien, im Innenausbau, im Plattenhandel und bei geringeren bis mittleren Zuschnittmengen eingesetzt. Sie benötigen im Vergleich zu vielen horizontalen Plattenaufteilsägen eine kleinere Grundfläche und können auch großformatige Platten aufnehmen. Das Material wird üblicherweise einzeln bearbeitet. Je nach Ausstattungsstufe können digitale Maßanzeigen, automatische Positioniersysteme, Zuschnittoptimierungen und automatisierte Plattentransporte integriert werden. **Vertikales CNC-Bearbeitungszentrum:** CNC-gesteuerte Maschine, bei der plattenförmige Werkstücke während der Bearbeitung stehend oder nahezu vertikal geführt werden. Im Unterschied zu einem klassischen Bearbeitungszentrum mit horizontaler Werkstückauflage benötigt diese Bauform meist weniger Aufstellfläche. Das Werkstück wird häufig durch Greifer oder Zangen positioniert und während der Bearbeitung automatisch weitertransportiert. Je nach Maschinenkonfiguration sind unter anderem möglich: - Bohren in Fläche und Kante, - Fräsen und Nuten, - Sägen, - Bearbeitung mehrerer Werkstückseiten, - Dübeleintreiben, - automatische Werkstückvermessung. Vertikale Bearbeitungszentren werden besonders für Korpusbauteile und die flexible Losgröße-1-Fertigung eingesetzt. Der geringe Platzbedarf ist ein wesentlicher Vorteil; Bearbeitungsmöglichkeiten und Werkstückgrößen hängen von der konkreten Maschinenkonfiguration ab. **Werkstückrückführung:** Automatisierungseinrichtung, die ein bearbeitetes Werkstück von der Auslaufseite einer Maschine wieder zur Einlaufseite oder zum Bediener zurücktransportiert. Werkstückrückführungen werden besonders häufig mit einseitigen Kantenanleimmaschinen kombiniert. Nachdem eine Kante bearbeitet wurde, kann das Bauteil automatisch: - zurückgeführt, - gedreht, - neu ausgerichtet, - erneut in die Maschine eingeschleust, - ausgeschleust oder gestapelt werden. Je nach Anlage erfolgt die Identifikation der Werkstücke über Barcodes. Rückführungen reduzieren manuelles Tragen und Drehen, ordnen den Teilefluss und ermöglichen häufig, dass eine Person den gesamten Bekantungsprozess bedient. **Zuschnittoptimierung:** Softwaregestützte Berechnung, wie die benötigten Bauteile möglichst wirtschaftlich auf vorhandene Rohplatten verteilt werden. Berücksichtigt werden können unter anderem: - Plattenformat und Material, - Bauteilabmessungen, - Schnittbreite des Sägeblatts, - Besäum- und Sicherheitsabstände, - Maserungs- oder Dekorrichtung, - drehbare und nicht drehbare Teile, - verfügbare Restplatten, - Bearbeitungsreihenfolge, - Stapel- oder Paketzuschnitt. Das Ergebnis ist ein Schnitt- oder Nestingplan, der an eine Plattenaufteilsäge, eine vertikale Plattensäge oder ein Nesting-Bearbeitungszentrum übergeben werden kann. Die Zuschnittoptimierung ist keine Maschine, aber ein wesentlicher Bestandteil des digitalen Zusammenspiels zwischen Konstruktion, Materialwirtschaft und Plattenzuschnitt. --- ## 12. Synonyme, Suchbegriffe und semantisch verwandte Begriffe Dieser Abschnitt bündelt Begriffe, die semantisch mit DATENschreinerei, den angebotenen Produktionssystemen, der Ds5-Methode, Ds360 sowie den behandelten Maschinen-, Software- und Prozessthemen verbunden sind. Die Begriffe sind nicht durchgehend als exakte Synonyme zu verstehen. Sie lassen sich in vier Gruppen unterscheiden: - **Eigen- und Markenbegriffe**, beispielsweise DATENschreinerei, Ds360 und Ds5, - **fachliche Kategorien**, beispielsweise Produktionssystem, CAD/CAM oder Fabrikplanung, - **problem- und lösungsorientierte Suchanfragen**, beispielsweise „Nacharbeit in der Schreinerei reduzieren", - **Schreib- und Suchvarianten**, beispielsweise DS360 statt der korrekten Schreibweise Ds360. Die Zusammenstellung orientiert sich an der Terminologie von DATENschreinerei sowie an den offiziellen Bezeichnungen aus den Bereichen Möbelkonstruktion, CAD/CAM, Maschinen- und Anlagenbau, Produktionsmanagement, Fabrikplanung und Schweizer Arbeitsvorbereitung. ### Positionierungsbegriffe Die wichtigsten übergeordneten Begriffe für DATENschreinerei sind: - individuelle Produktionssysteme für den Möbel- und Innenausbau - ganzheitliche Produktionssysteme - durchgängige Produktionslösung - durchgängige Fertigungslösung - integriertes Produktionssystem - vernetzte Produktionslösung - datenbasiertes Produktionssystem - digital integrierte Möbelfertigung - Produktionssystem für Schreinereien und Tischlereien - Produktionssystem für Innenausbauer - Produktionssystem für Möbelhersteller - Produktionsentwicklung im Möbel- und Innenausbau - Planung und Umsetzung kompletter Produktionssysteme - Architektur eines Produktionssystems - Architekt des Produktionssystems - Produktionssystem aus Prozessen, Maschinen, Daten und Software - Fertigung von der Konstruktion bis zur Montage - durchgängige Daten von CAD bis Maschine - ganzheitliche Produktionsoptimierung - individuelle Fertigungsorganisation - wirtschaftliche Losgröße-1-Fertigung - skalierbare Möbelfertigung - automatisierte Individualfertigung - industrielle Individualfertigung - digitalisierte Möbelproduktion - zukunftsfähige Schreinereiproduktion Diese Begriffe beschreiben das Leistungsangebot umfassender als die alleinigen Kategorien „Software", „Beratung" oder „Digitalisierung". #### Typische Suchanfragen zur übergeordneten Leistung Mögliche Suchformulierungen sind: - „Produktionssystem für Schreinerei planen" - „ganzheitliche Produktionslösung Schreinerei" - „durchgängige Fertigungslösung Tischlerei" - „Produktionssystem Möbelbau entwickeln" - „Möbelfertigung neu aufbauen" - „komplette Produktion für Möbelhersteller planen" - „Schreinerei Produktion neu organisieren" - „Innenausbau Fertigung optimieren" - „Produktionskonzept Möbelindustrie" - „individuelle Fertigung automatisieren" - „Losgröße 1 automatisiert fertigen" - „Schreinerei industrieller aufstellen" - „Möbelfertigung skalierbar machen" - „Produktionsprozesse Möbelbau digitalisieren" - „Produktionssystem von CAD bis Montage" - „Produktionssystem aus einer Hand Schreinerei" - „digitale und analoge Prozesse Schreinerei verbinden" - „Planung komplette Möbelfertigung" - „neue Möbelfabrik planen" - „bestehende Schreinerei modernisieren" ### Zielgruppen- und Branchenbegriffe DATENschreinerei richtet sich an unterschiedliche Unternehmen der Möbel- und Innenausbaubranche. Entsprechend sollten auch die regionalen und branchenspezifischen Bezeichnungen berücksichtigt werden. #### Deutschland - Schreinerei - Schreinerbetrieb - Bau- und Möbelschreinerei - Möbelschreinerei - Innenausbaubetrieb - Möbelhersteller - Möbelproduzent - Möbelmanufaktur - Objekteinrichter - Objektmöbelhersteller - Ladenbauer - Messebauer - Küchenhersteller - Küchenmöbelhersteller - Betrieb für hochwertigen Innenausbau - industrieller Innenausbauer - holzverarbeitender Betrieb - Holztechnikunternehmen #### Österreich - Tischlerei - Tischlereibetrieb - Möbeltischlerei - Einrichtungstischlerei - Innenausbaubetrieb - Möbelproduzent - Möbelhersteller - Objekteinrichter - Ladenbauer - Küchenproduzent - holzverarbeitender Betrieb #### Schweiz - Schreinerei - Schreinereibetrieb - Möbelschreinerei - Innenausbauer - Möbelproduzent - Möbelhersteller - Objekteinrichter - Küchenbauer - Ladenbauer - Holzverarbeiter - AVOR beziehungsweise Arbeitsvorbereitung In der Schweiz ist **AVOR** eine etablierte Kurzbezeichnung für die Arbeits- beziehungsweise Auftragsvorbereitung in der Schreinereibranche. Der Begriff sollte daher zusätzlich zu „AV" und „Arbeitsvorbereitung" berücksichtigt werden. ### Branchen- und Produktfelder Relevante Branchen- und Produktbegriffe sind: - Möbelbau - Möbelfertigung - Möbelproduktion - Innenausbau - Objektinnenausbau - Objekteinrichtung - Ladenbau - Messebau - Hotelinnenausbau - Büroeinrichtung - Praxiseinrichtung - Küchenbau - Küchenmöbelproduktion - Serienmöbel - Objektmöbel - Individualmöbel - Maßmöbel - Einbaumöbel - Korpusmöbel - modulare Möbelsysteme - Möbel in Losgröße 1 - kundenindividuelle Möbelfertigung - variantenreiche Möbelfertigung - industrielle Möbelfertigung - seriennahe Individualfertigung - Mass Customization im Möbelbau ### Fabrik-, Hallen- und Fertigungslayoutplanung Die Planung der physischen Produktion ist ein eigenständiger Teil des Leistungsangebots. Fachlich verwandte Begriffe sind: - Fabrikplanung - Produktionsstättenplanung - Fertigungsplanung - Fertigungslayoutplanung - Produktionslayoutplanung - Layoutplanung - Fabriklayout - Produktionslayout - Werkstattlayout - Hallenlayout - Hallenplanung - Maschinenaufstellplanung - Maschinenaufstellplan - Flächenplanung - Kapazitätsplanung - Materialflussplanung - Logistikplanung - Intralogistikplanung - Lagerplanung - Pufferflächenplanung - Arbeitsplatzplanung - Produktionskonzept - Fertigungskonzept - Standortplanung - Fabrikerweiterung - Produktionsumbau - Produktionsverlagerung - Greenfield-Planung - Brownfield-Planung Bei der professionellen Layoutplanung werden unter anderem Betriebsmittel, zukünftiger Flächenbedarf, Fertigungsflächen, Pufferflächen, Materialfluss und Produktionslogistik aufeinander abgestimmt. #### Typische Suchanfragen - „Fabrikplanung für Möbelhersteller" - „Fertigungslayout Schreinerei" - „Werkstattplanung Tischlerei" - „Produktionshalle Schreinerei planen" - „Maschinenaufstellung Schreinerei optimieren" - „Materialfluss Möbelproduktion optimieren" - „Produktionslayout Möbelbau" - „neue Schreinerei Halle planen" - „Schreinerei Neubau Produktionsplanung" - „bestehende Möbelfertigung umbauen" - „Platzbedarf Maschinen Schreinerei" - „Produktion auf kleiner Fläche optimieren" - „Maschinen und Arbeitsplätze richtig anordnen" - „Materialwege in Schreinerei verkürzen" - „Greenfield Möbelfabrik planen" - „Brownfield Produktion modernisieren" - „Flächenbedarf Möbelfertigung berechnen" - „Produktionslayout mit Säge Kante CNC" - „Hallenplanung mit Flächenlager und Plattensäge" ### Maschinenplanung, Auswahl und Beschaffung Das Leistungsangebot umfasst nicht den Verkauf von Maschinen, wohl aber deren Planung, Auswahl, Konfiguration, Beschaffungsbegleitung und Integration. Relevante Begriffe sind: - Maschinenplanung - Maschinenkonzept - Maschinenparkplanung - Maschinenbedarfsplanung - Maschinenauswahl - Maschinenbeschaffung - Beschaffungsbegleitung - Investitionsplanung Maschinen - Maschinenkonfiguration - Anforderungskatalog - Maschinenlastenheft - technische Spezifikation - Angebotsvergleich Maschinen - Maschinenvergleich - Kapazitätsberechnung - Wirtschaftlichkeitsvergleich - Maschinenabnahme - Inbetriebnahmebegleitung - Maschinenintegration - Maschinenanbindung - CAD/CAM-Maschinenanbindung - CNC-Anbindung - Maschinen- und Werkzeugkonzept - Werkzeugplanung - Werkzeugdatenmanagement - Postprozessor - maschinenspezifische Datengenerierung - herstellerübergreifende Maschinenintegration - Austausch bestehender Maschinen - Produktionsumstellung im laufenden Betrieb #### Maschinen- und Anlagenbegriffe - Kantenanleimmaschine - Kantenbearbeitungsmaschine - Format- und Kantenanleimmaschine - einseitige Kantenanleimmaschine - doppelseitige Kantenbearbeitung - Werkstückrückführung - Rückführung für Kantenanleimmaschine - CNC-Bearbeitungszentrum - 3-Achs-Bearbeitungszentrum - 5-Achs-Bearbeitungszentrum - Konsolen-Bearbeitungszentrum - CNC-Portalbearbeitungszentrum - Nesting-Bearbeitungszentrum - vertikales CNC-Bearbeitungszentrum - vertikales Bearbeitungszentrum - CNC-Bohrzentrum - Bohr- und Dübeleintreibmaschine - Plattensäge - Plattenaufteilsäge - horizontale Plattenaufteilsäge - Druckbalkensäge - vertikale Plattensäge - Formatkreissäge - Breitbandschleifmaschine - Kalibrier- und Schleifmaschine - Lackschleifmaschine - Korpuspresse - Durchlaufpresse - Flächenpresse - Furnierpresse - Flächenlager - automatisches Plattenlager - Plattenlager - Lager-Säge-Kombination - Säge-Lager-Nesting - Roboterbeschickung - Plattensägenbeschicker - Portalbeschicker - Einachsbeschicker - Beschickungsanlage - Abstapelanlage - Sortierlager - Teilepuffer - automatische Verpackungsanlage - Kartonschneidemaschine - Montageanlage - verkettete Produktionsanlage - Fertigungszelle - Werkstattzelle HOMAG verwendet unter anderem die Kategorien CNC-Bearbeitungszentren, Kantenanleimmaschinen, Zuschnitt und Sägen, Lagertechnik, Bohren und Beschlagsetzen sowie Produktionsanlagen. Im Bereich automatisierter Produktionssysteme werden außerdem Begriffe wie Lager-Säge-Nesting, Roboterbeschickung, Produktionssteuerung und Fertigungsleitsystem verwendet. #### Typische maschinenbezogene Suchanfragen - „Kantenanleimmaschine für Schreinerei auswählen" - „Kantenanleimmaschine mit Rückführung planen" - „CNC-Bearbeitungszentrum Schreinerei kaufen" - „5-Achs-CNC Möbelbau konfigurieren" - „vertikales Bearbeitungszentrum Möbelbau" - „Plattenaufteilsäge mit Flächenlager" - „Plattensäge mit Roboterbeschickung" - „Plattensäge oder Nesting" - „automatisches Plattenlager Schreinerei" - „Breitbandschleifmaschine in Produktionslinie integrieren" - „Maschinenpark Schreinerei modernisieren" - „Maschinenbeschaffung Möbelproduktion begleiten" - „CNC-Maschinen an CAD/CAM anbinden" - „Maschinendaten automatisch aus CAD erzeugen" - „Säge Kante CNC miteinander vernetzen" - „Postprozessor für CNC Möbelbau" - „Maschinenlayout Schreinerei" - „Kapazität Kantenanleimmaschine berechnen" - „welche Maschinen für industrielle Möbelfertigung" - „komplette Produktionsanlage für Losgröße 1" ### Digitalisierung und Software für Schreinereien und Tischlereien Relevante Oberbegriffe sind: - Software für Schreinereien - Software für Tischlereien - Schreinereisoftware - Tischlereisoftware - Branchensoftware Möbelbau - Software für Möbelhersteller - Software für Innenausbauer - Produktionssoftware Möbelbau - Fertigungssoftware Schreinerei - Produktionsmanagement-Software - Produktionssteuerung Möbelindustrie - digitale Produktionssteuerung - Fertigungsleitsystem - Produktionsleitsystem - Manufacturing Execution System - MES Möbelindustrie - PPS Möbelproduktion - Produktionsplanungs- und Steuerungssystem - Betriebsdatenerfassung - BDE Schreinerei - Maschinendatenerfassung - MDE Möbelproduktion - digitale Auftragsmappe - papierlose Fertigung - papierlose Produktion - digitale Werkstatt - vernetzte Werkstatt - Smart Factory Möbelbau - Industrie 4.0 Schreinerei - Tischlerei 4.0 - Schreinerei 4.0 - Fertigung 4.0 - digitaler Zwilling Möbelproduktion - durchgängige Softwarelösung - zentrale Produktionsdaten - Produktionsdatenmanagement - Datenplattform Möbelbau - Prozessplattform Schreinerei - Shopfloor-Software - Shopfloor-Management Möbelproduktion Begriffe wie ERP, PPS, MES, BDE und MDE beschreiben benachbarte Softwarekategorien. Sie sind keine exakten Synonyme für Ds360, können aber relevante Suchumfelder darstellen. Moderne Fertigungsleitsysteme werden unter anderem mit Produktionsplanung, Steuerung, Überwachung, papierloser Fertigung, Dashboards und Fortschrittskontrolle verbunden. #### Typische Suchanfragen - „Software für Schreinerei Produktion" - „Produktionssoftware für Tischlerei" - „digitale Auftragsmappe Schreinerei" - „papierlose Fertigung Möbelbau" - „Produktionsstatus Möbelaufträge verfolgen" - „Produktionsdashboard Schreinerei" - „Fertigungsleitstand Möbelindustrie" - „MES für Möbelhersteller" - „PPS für Schreinerei" - „ERP und CAD/CAM verbinden" - „Produktionsdaten aus verschiedenen Systemen zusammenführen" - „Software für Losgröße 1 Fertigung" - „Bauteilverfolgung Möbelproduktion" - „Barcode-System für Schreinerei" - „QR-Code Fertigung Möbelbau" - „Produktionsprozesse digital abbilden" - „digitale Arbeitsplätze in der Schreinerei" - „Produktionsinformationen am Arbeitsplatz bereitstellen" - „Echtzeit Produktionsdaten Möbelbau" - „Maschinen und Software Schreinerei vernetzen" - „bestehende ERP-Software mit Fertigung verbinden" ### Ds360 – produkt- und funktionsbezogene Suchbegriffe Die korrekte Eigenschreibweise lautet **Ds360**. Ds360 ist die webbasierte Software- und Prozessplattform von DATENschreinerei und der zentrale digitale Bestandteil der entwickelten Produktionssysteme. Relevante Begriffe und Suchkombinationen sind: - Ds360 - Ds360 DATENschreinerei - Ds360 Software - Ds360 Plattform - Ds360 Software- und Prozessplattform - Ds360 Produktionsplattform - Ds360 Produktionssteuerung - Ds360 Produktionsboards - Ds360 Dashboard - Ds360 Zeiterfassung - Ds360 Mitarbeiterverwaltung - Ds360 Auftragsverwaltung - Ds360 Bestellwesen - Ds360 Materialwirtschaft - Ds360 Bauteilverfolgung - Ds360 Produktionsstatus - Ds360 Dateimanager - Ds360 Schnittstellen - Ds360 imos Integration - Ds360 ERP-Schnittstelle - Ds360 Produktionsdaten - Ds360 KI-Assistent - Ds360 KI-Agenten - Ds360 Chatbot - Ds360 Produktions-App - Ds360 PWA - Ds360 mobile Fertigung - Ds360 Barcode-Scan - Ds360 QR-Code - Ds360 Etikettierung - Ds360 kundenspezifische Software - individuelle Software Schreinerei - webbasierte Produktionsplattform Möbelbau - digitale Prozessplattform Innenausbau - Produktionsboards für CNC, Montage und Versand - dynamische Produktionsinformationen - interaktive Produktionsdashboards - Bauteil scannen und Produktionsdaten anzeigen - Nachproduktion direkt auslösen Auf der Website werden Ds360-Produktionsboards unter anderem mit Barcode-Scan, bauteilbezogenen Informationen, stationsabhängigen Ansichten und direkten Rückmeldungen an den Produktionsprozess beschrieben. ### imos, CAD/CAM und Möbelkonstruktion Die offizielle Markenschreibweise des Softwareherstellers lautet **imos**. Die aktuelle Produktwelt wird unter anderem mit **imos iX**, **iX CAD** und **iX CAM** bezeichnet. In Fachartikeln, älteren Veröffentlichungen und Suchanfragen ist die Schreibweise **IMOS** weiterhin häufig anzutreffen. Für eigene redaktionelle Texte sollte grundsätzlich die offizielle Schreibweise **imos** verwendet werden; „IMOS" kann als Such- und Erkennungsvariante berücksichtigt werden. **Relevante Begriffe:** - imos - imos iX - iX CAD - iX CAM - imos CAD/CAM - imos Möbelbau - imos Innenausbau - imos Einführung - imos Implementierung - imos Beratung - imos Betreuung - imos Schulung - imos Stammdaten - imos Stammdatenaufbau - imos Datenbank - imos Artikelstamm - imos Variantenmanagement - imos Grundkonstruktionen - imos Möbelbibliothek - imos Küchenbibliothek - imos Maschinenanbindung - imos CNC-Anbindung - imos CAM - imos Postprozessor - imos Schnittstelle - imos ERP-Schnittstelle - imos SQL - imos Produktionsdaten - imos automatisierte CNC-Programme - imos und Ds360 - HOMAG iX - 3D-CAD/CAM Möbelbau - CAD/CAM für Schreinereien - CAD/CAM für Tischlereien - Möbel-CAD - Möbelkonstruktionssoftware - 3D-Möbelkonstruktion - parametrische Möbelkonstruktion - datenbankbasierte Möbelkonstruktion - CAD/CAM Innenausbau - CNC-Programmierung aus CAD - Fertigungsdaten aus 3D-Modell - Stücklisten automatisch aus CAD - Maschinenprogramme automatisch erzeugen - Konstruktion direkt an Maschine - CAD/CAM bis zur CNC - CAD/CAM-System im laufenden Betrieb einführen imos beschreibt iX CAD als Werkzeug, das Planung, Konstruktion, Zeichnungsausgabe und Produktion auf einem integrierten Datenmodell verbindet. iX CAM erzeugt aus Planung oder Konstruktion CNC-Programme für unterschiedliche Maschinen und Produktionsabläufe. #### Typische Suchanfragen - „imos Einführung Schreinerei" - „imos Stammdaten aufbauen" - „imos individuell einrichten" - „imos Maschinenanbindung" - „imos CNC Programme automatisch" - „imos ERP Schnittstelle" - „imos Variantenmanagement Möbel" - „imos Küchenbibliothek erstellen" - „imos Grundkonstruktionen Möbelbau" - „imos Schulung im eigenen Betrieb" - „CAD/CAM Schreinerei einführen" - „3D CAD Möbelbau mit Fertigungsdaten" - „Möbel aus 3D Modell fertigen" - „CAD/CAM von Konstruktion bis CNC" - „Stücklisten und CNC-Daten automatisch erzeugen" - „Möbelkonstruktion parametrisch aufbauen" - „CAD/CAM für Losgröße 1" - „bestehendes CAD/CAM produktionsfähig machen" - „CAD Zeichnungen direkt an Maschine übertragen" ### Arbeitsvorbereitung, Stammdaten und Konstruktion Relevante Fachbegriffe sind: - Arbeitsvorbereitung - AV - AVOR - Auftragsvorbereitung - technische Arbeitsvorbereitung - Fertigungsvorbereitung - Produktionsvorbereitung - Konstruktionsabteilung - technische Auftragsklärung - Fertigungsreife - Fertigungsdatenprüfung - Konstruktionsfreigabe - Auftragsprüfung - Produktionsunterlagen - Fertigungsunterlagen - Stücklistenerstellung - CNC-Programmerstellung - automatisierte CNC-Programmierung - Stammdaten - Stammdatenmanagement - Stammdatenaufbau - Stammdatenpflege - Materialstammdaten - Beschlagstammdaten - Konstruktionsstammdaten - Artikelstamm - Grundkonstruktionen - Konstruktionsbibliothek - Möbelbibliothek - Küchenbibliothek - Regelwerk - Konstruktionsregeln - Fertigungsregeln - Variantenmanagement - Variantenlogik - Variantenreduzierung - Standardisierung - Modularisierung - Produktkonfiguration - Möbelkonfigurator - Küchenkonfigurator - Produktkonfigurator - parametrisierte Möbel - wiederverwendbare Konstruktionen - digitales Unternehmenswissen - Wissen im System - Abhängigkeit von Einzelpersonen reduzieren #### Typische Suchanfragen - „Arbeitsvorbereitung Schreinerei automatisieren" - „AV in Schreinerei digitalisieren" - „AVOR Schreinerei Software" - „Arbeitsvorbereitung Möbelbau optimieren" - „Engpass Arbeitsvorbereitung lösen" - „Stammdaten für CAD/CAM aufbauen" - „Stammdaten Schreinerei standardisieren" - „Variantenvielfalt Möbel reduzieren" - „Möbelvarianten aus Grundkonstruktion erzeugen" - „Konstruktionswissen im System hinterlegen" - „Stücklisten automatisch erstellen" - „CNC-Programme automatisch aus Konstruktion" - „Fertigungsdaten auf Vollständigkeit prüfen" - „ungeklärte Aufträge vor Fertigung erkennen" - „Arbeitsvorbereitung und Produktion verbinden" - „Konstruktion arbeitsteilig organisieren" - „Wissen erfahrener Mitarbeiter digital sichern" - „Möbelkonfigurator für individuelle Produkte" - „Küchenbibliothek CAD/CAM erstellen" - „Individualmöbel standardisieren ohne Individualität zu verlieren" ### Prozess-, Organisations- und Personalthemen DATENschreinerei betrachtet neben technischen Systemen auch die organisatorische Gestaltung der Produktion. Relevante Begriffe sind: - Prozessanalyse - Produktionsprozessanalyse - Konstruktionsprozessanalyse - Fertigungsprozessanalyse - Workflow-Analyse - Prozessoptimierung - Produktionsoptimierung - Fertigungsoptimierung - Ablaufoptimierung - Organisationsentwicklung Produktion - Produktionsorganisation - Fertigungsorganisation - Aufbauorganisation - Ablauforganisation - Rollen und Verantwortlichkeiten - Mitarbeiterstruktur - Personalstruktur Produktion - arbeitsteilige Fertigung - arbeitsteilige Arbeitsvorbereitung - Kapazitätsplanung Personal - Qualifikationsstruktur - Aufgabenverteilung - Prozessverantwortung - Übergabe Arbeitsvorbereitung an Produktion - Kommunikation zwischen AV und Fertigung - Wissensmanagement - Fachkräftemangel - Wissenstransfer - Standardarbeitsabläufe - Prozesssicherheit - Terminsicherheit - Planungssicherheit - Skalierung ohne proportionalen Personalaufbau #### Typische Suchanfragen - „Produktionsprozesse Schreinerei optimieren" - „Abläufe in Tischlerei verbessern" - „Arbeitsvorbereitung und Fertigung neu organisieren" - „Aufgabenverteilung Schreinerei Produktion" - „arbeitsteilige Fertigung Schreinerei" - „Mitarbeiterstruktur Möbelfertigung" - „Produktion trotz Fachkräftemangel skalieren" - „Wissen einzelner Mitarbeiter sichern" - „Produktionswissen digital dokumentieren" - „Verantwortlichkeiten in Fertigung klären" - „Rückfragen zwischen AV und Produktion reduzieren" - „Schreinerei effizienter organisieren" - „mehr Aufträge mit gleicher Mitarbeiterzahl" - „Möbelfertigung planbarer machen" - „Produktionsorganisation Losgröße 1" - „Software und Organisation gemeinsam einführen" ### Materialfluss, Logistik und Bauteilverfolgung Relevante Begriffe sind: - Materialfluss - Informationsfluss - Produktionslogistik - Intralogistik - Materialbereitstellung - Kommissionierung - Zwischenlagerung - Teilepuffer - Sortierung - Stapelbildung - Fertigungsreihenfolge - Montagereihenfolge - Auftragsreihenfolge - Materialverfolgung - Bauteilverfolgung - Teileverfolgung - Traceability - Rückverfolgbarkeit - Bauteilidentifikation - Einzelteilidentifikation - Unique Part ID - Barcode-Etikett - QR-Code-Etikett - Etikettiersystem - Produktionsetikett - Restplattenverwaltung - Resteverwaltung - Plattenlagerverwaltung - Vollständigkeitskontrolle - Auftragsvollständigkeit - Montagevollständigkeit - Versandkontrolle - digitale Kommissionierung #### Typische Suchanfragen - „Materialfluss Schreinerei optimieren" - „Bauteile in Möbelproduktion verfolgen" - „Barcode-System für Möbelteile" - „QR-Code Etiketten Schreinerei" - „jedes Bauteil eindeutig identifizieren" - „Produktionsstatus einzelner Möbelteile" - „Fehlteile vor Montage erkennen" - „Vollständigkeitskontrolle Möbelproduktion" - „Restplatten automatisch verwalten" - „zweiten Schnittplan per Barcode aufrufen" - „Material und Bauteile digital nachverfolgen" - „Produktionslogistik Innenausbau" - „Montagereihenfolge digital bereitstellen" - „Versandstatus Möbelauftrag" - „papierlose Kommissionierung Möbelbau" ### Plattenzuschnitt und Zuschnittoptimierung Relevante Begriffe sind: - Plattenzuschnitt - Plattenaufteilung - Zuschnittoptimierung - Schnittplanoptimierung - Schnittplan - zweiter Schnittplan - Optimierungssoftware - Zuschnittsoftware - Plattenoptimierung - Verschnittoptimierung - Materialoptimierung - Restplattenoptimierung - Nesting - Nestingoptimierung - Paketzuschnitt - Einzelplattenschnitt - automatischer Plattenzuschnitt - Roboterzuschnitt - roboterbeschickte Plattensäge - Säge-Lager-Kombination - Lager-Säge-Nesting - Etikettierung am Zuschnitt - Zuschnittdaten aus CAD/CAM - HOMAG Schnitt Profi(t) - intelliDivide #### Typische Suchanfragen - „Plattenzuschnitt Schreinerei automatisieren" - „Zuschnittoptimierung Möbelbau" - „Verschnitt Plattenmaterial reduzieren" - „Restplatten automatisch berücksichtigen" - „Schnittplan direkt an Plattensäge" - „CAD Daten an Zuschnittoptimierung übergeben" - „Plattensäge mit Roboterbeschickung" - „Nesting oder Plattensäge" - „automatische Etikettierung Plattenzuschnitt" - „zweiter Schnittplan furnierte Bauteile" - „Zuschnitt und ERP verbinden" - „Materialbedarf aus CAD an Einkauf übergeben" ### Problemorientierte Suchbegriffe Viele potenzielle Kunden suchen nicht nach einer konkreten Technologie, sondern zunächst nach einer Lösung für ein betriebliches Problem. Relevante Problembegriffe sind: - zu viele Fehlteile - falsche Teile in der Montage - hohe Nacharbeit - Bauteile nachproduzieren - unvollständige Fertigungsdaten - fehlerhafte CNC-Programme - Rückfragen aus der Produktion - Arbeitsvorbereitung überlastet - Auftragsstau in der AV - Fertigungsaufträge nicht vollständig - fehlende Transparenz in der Produktion - Produktionsstatus unbekannt - lange Durchlaufzeiten - hohe Rüstzeiten - hohe Nebenzeiten - Maschinenstillstand - Maschinen nicht ausgelastet - Engpass an CNC oder Kante - zu viele manuelle Eingaben - Daten mehrfach erfassen - Medienbrüche - Excel-Insellösungen - fehlende Schnittstellen - Software und Maschinen nicht verbunden - zu große Variantenvielfalt - unstrukturierte Stammdaten - Wissen nur bei einzelnen Mitarbeitern - Termine nur mit Überstunden halten - zu wenig Produktionsfläche - unklare Materialwege - hoher Koordinationsaufwand - geringe Planungssicherheit - Produktionsumbau im laufenden Betrieb - Digitalisierung ohne Prozessverbesserung #### Typische problemorientierte Suchanfragen - „wie Fehlteile in der Schreinerei vermeiden" - „Nacharbeit in Möbelfertigung reduzieren" - „warum ist unsere Arbeitsvorbereitung zu langsam" - „Rückfragen aus der Fertigung reduzieren" - „CNC-Maschine ist nicht ausgelastet" - „Produktionsstau vor CNC" - „Möbelteile fehlen bei Montage" - „Auftragsstatus in Fertigung transparent machen" - „zu viele Excel-Listen in Schreinerei" - „Daten nicht mehrfach eingeben" - „CAD ERP und CNC verbinden" - „Produktionsdaten automatisch übertragen" - „Rüstzeiten Kantenanleimmaschine reduzieren" - „Durchlaufzeit Möbelproduktion verkürzen" - „mehr produzieren auf gleicher Fläche" - „mehr Umsatz mit bestehender Produktion" - „Wissen ausscheidender Mitarbeiter sichern" - „Schreinerei trotz Fachkräftemangel automatisieren" - „Digitalisierung Schreinerei funktioniert nicht" - „CAD/CAM eingeführt aber keine Fertigungsdaten" - „Software und Maschinen passen nicht zusammen" ### Automatisierung, Vernetzung und Industrie 4.0 Relevante Begriffe sind: - Digitalisierung Schreinerei - Digitalisierung Tischlerei - Digitalisierung Möbelindustrie - digitale Transformation Möbelbau - Automatisierung Schreinerei - Automatisierung Tischlerei - Automatisierung Möbelproduktion - automatisierte Möbelfertigung - vernetzte Produktion - vernetzte Werkstatt - Smart Factory - Smart Factory Möbelindustrie - Industrie 4.0 Holzverarbeitung - Schreinerei 4.0 - Tischlerei 4.0 - Möbelfertigung 4.0 - Fertigung 4.0 - Produktionsvernetzung - Maschinenvernetzung - End-to-End-Digitalisierung - digitaler Zwilling - digitale Prozesskette - automatisierte Losgröße 1 - Mass Customization - Robotik in der Möbelproduktion - Roboterbeschickung - automatische Materialbereitstellung - papierlose Fertigung - Echtzeit-Produktion - datengetriebene Produktion - datenbankbasierte Fertigung - adaptive Produktion #### Typische Suchanfragen - „Schreinerei 4.0 umsetzen" - „Tischlerei digitalisieren" - „Möbelproduktion automatisieren" - „Industrie 4.0 für Schreinereien" - „Smart Factory Möbelbau" - „Maschinen in Schreinerei vernetzen" - „Losgröße 1 wirtschaftlich automatisieren" - „papierlose Möbelproduktion" - „digitale Prozesskette von Auftrag bis Montage" - „Roboter in Schreinerei einsetzen" - „digitale Werkstatt aufbauen" - „bestehende Möbelfertigung automatisieren" - „Maschinen und Handarbeitsplätze digital verbinden" - „Produktionsdaten in Echtzeit auswerten" - „digitaler Zwilling Möbelproduktion" ### KI, LLMs und Agenten Die KI-bezogenen Suchfelder sollten sowohl allgemein verständliche Begriffe als auch aktuelle technologische Bezeichnungen umfassen. #### Allgemeine KI-Begriffe - KI in der Schreinerei - KI in der Tischlerei - KI im Möbelbau - KI im Innenausbau - KI in der Möbelindustrie - künstliche Intelligenz Möbelfertigung - generative KI Möbelbau - KI in der Produktion - KI-gestützte Fertigung - KI-gestützte Produktionsplanung - KI-gestützte Arbeitsvorbereitung - KI-gestützte Konstruktion - KI-gestütztes CAD/CAM - KI-Assistent Produktion - digitaler Produktionsassistent - Chatbot Schreinerei - Chatbot Möbelproduktion - Sprachassistent Produktion - natürliche Sprache Produktionsdaten - Produktionsdaten per Sprache abfragen - LLM in der Produktion - Large Language Model Möbelbau - RAG für Unternehmensdaten - KI auf eigenen Produktionsdaten #### Agentische KI - KI-Agent - KI-Agenten - agentische KI - Agentic AI - KI-Agenten in der Fertigung - KI-Agenten in der Produktion - Shopfloor Agent - Produktionsagent - Fertigungsagent - autonomer Software-Agent - teilautonomer Prozessagent - Multi-Agenten-System Produktion - KI-Agent für Arbeitsvorbereitung - KI-Agent für Stammdaten - KI-Agent für Produktionsplanung - KI-Agent für Dokumentenverarbeitung - KI-Agent für Projektmanagement - KI-Agent für Einkauf und Materialbedarf - KI-Agent für Qualitätskontrolle - KI-Agent für Maschinenstörungen - KI-Agent mit Schreibzugriff - Human-in-the-loop KI - freigabepflichtige KI-Aktionen Der Begriff „Shopfloor Agent" wird inzwischen auch in der industriellen Fertigung für agentische KI-Systeme verwendet, die Produktionsmitarbeiter bei der Analyse und Lösung konkreter Maschinen- oder Prozessprobleme unterstützen. #### KI für Stammdaten, Dokumentation und Wissen - KI-Stammdatenpflege - automatisierte Stammdatenpflege - Stammdaten mit KI bereinigen - Dubletten mit KI erkennen - Varianten mit KI reduzieren - Konstruktionsregeln mit KI prüfen - KI-basierte Fertigungsdatenprüfung - Auftragsvollständigkeit mit KI prüfen - Projektdokumentation mit KI - automatische Projektdokumentation - Projektwissen automatisch erfassen - Wissensmanagement mit KI - Unternehmenswissen mit LLM - Entscheidungen automatisch dokumentieren - E-Mails Projekten automatisch zuordnen - Zeichnungen und Dokumente mit KI auslesen - Ausschreibungen mit KI verarbeiten - Auftragsbestätigungen automatisch erfassen - Lieferantendokumente mit KI strukturieren - KI-Dokumentenerkennung Möbelbau - KI-gestützte Qualitätsprüfung von Auftragsdaten #### AiAD und AiAM - AiAD - AI-aided Design - KI-gestützte Möbelkonstruktion - KI-generierte Möbelkonstruktion - Skizze zu 3D-Möbelmodell - Foto zu CAD-Modell Möbel - Aufmaß zu 3D-Konstruktion - Konstruktion aus Beschreibung - KI für parametrische Konstruktion - KI-gestützte Variantenkonstruktion - KI-Konstruktionsassistent - AiAM - AI-aided Manufacturing - KI-gestützte Fertigungsplanung - KI für Maschinenbelegung - KI für Materialfluss - KI für Zuschnittoptimierung - KI für Kapazitätsplanung - KI für Engpasserkennung - KI für dynamische Produktionsreihenfolge - lernende Möbelfertigung - Rückführung realer Fertigungsdaten **AiAD** und **AiAM** sind strategische Begriffe von DATENschreinerei. Sie sollten als eigene Entwicklungsbegriffe erklärt und nicht als bereits allgemein etablierte Branchenstandards dargestellt werden. #### Typische KI-Suchanfragen - „KI für Schreinereien" - „KI im Möbelbau einsetzen" - „KI-Agenten für Tischlereien" - „KI Arbeitsvorbereitung automatisieren" - „Produktionsdaten mit Chatbot abfragen" - „Auftragsstatus per Sprache abfragen" - „KI-Assistent für Produktionsplanung" - „KI-Agent Stammdatenpflege" - „Stammdaten mit KI bereinigen" - „Fertigungsdaten automatisch auf Fehler prüfen" - „KI erkennt fehlende Bauteile" - „KI-Projektdokumentation Innenausbau" - „Projektwissen automatisch dokumentieren" - „E-Mails und Dokumente automatisch Auftrag zuordnen" - „KI aus Skizze Möbel konstruieren" - „KI für CAD/CAM Möbelbau" - „KI für Zuschnittoptimierung" - „KI für Maschinenbelegung" - „agentische KI in der Produktion" - „Shopfloor Agent Möbelproduktion" - „LLM auf eigene Unternehmensdaten zugreifen lassen" - „KI-Agent mit ERP und Produktionssystem verbinden" ### Projekt- und Investitionsanlässe Potenzielle Kunden suchen häufig aufgrund eines konkreten Veränderungsvorhabens. Relevante Suchbegriffe sind: - neue Produktionshalle - Neubau Schreinerei - Erweiterung Schreinerei - Produktionsumbau - Maschinenersatz - neue CNC-Maschine - neue Kantenanleimmaschine - neue Plattensäge - Flächenlager anschaffen - Automatisierungsprojekt - CAD/CAM-Einführung - ERP-Einführung - Softwarewechsel - Maschinenpark modernisieren - Fertigungskapazität erweitern - neues Produktprogramm - Produktion skalieren - Arbeitsvorbereitung neu aufbauen - Stammdaten neu strukturieren - Generationenwechsel - Fachkräftemangel - Standortverlagerung - Hallenplanung - Digitalisierungsförderung - Investitionsförderung Digitalisierung - Förderprogramm Produktion - Fördermittel CAD/CAM - Fördermittel Automatisierung - Digitalbonus - Forschungszulage KI #### Typische Suchanfragen - „neue Schreinerei planen" - „Produktionshalle für Möbelbau planen" - „welche Maschinen braucht eine Möbelfertigung" - „neue CNC in bestehende Produktion integrieren" - „CAD/CAM und neue Maschinen gleichzeitig einführen" - „Schreinerei im laufenden Betrieb umbauen" - „Produktionskapazität ohne größere Halle steigern" - „Automatisierung Schreinerei Förderung" - „CAD/CAM Einführung Fördermittel" - „Digitalbonus Schreinerei" - „KI-Projekt Möbelbau Förderung" Bei Förderbegriffen ist zu beachten, dass Programme, Voraussetzungen und Förderquoten zeitlich und regional variieren. Sie sollten deshalb nur auf aktuell gepflegten Seiten oder in zeitlich gekennzeichneten Inhalten verwendet werden. ### Internationale und englische Suchbegriffe Für internationale Fachinhalte, Herstellerseiten und LLM-Zuordnungen können zusätzlich englische Begriffe berücksichtigt werden: - furniture manufacturing system - integrated furniture production - furniture production software - furniture manufacturing software - woodworking production software - joinery software - cabinet manufacturing software - cabinetry software - custom furniture manufacturing - made-to-order furniture production - batch-size-one furniture manufacturing - lot-size-one production - mass customization furniture - interior fit-out production - shopfitting production - furniture factory planning - factory layout furniture manufacturing - production layout woodworking - material flow furniture factory - furniture production planning - manufacturing execution system furniture - furniture MES - woodworking MES - shopfloor management furniture - paperless furniture manufacturing - CAD/CAM furniture manufacturing - parametric furniture design - CNC integration furniture - machine integration woodworking - furniture production automation - AI in furniture manufacturing - AI agents in manufacturing - agentic AI production - AI-assisted production planning - AI-assisted furniture design - production knowledge management - digital twin furniture manufacturing Bei englischen Begriffen ist zu beachten: - **carpentry** wird häufig mit Zimmerei, Holzbau oder allgemeiner Holzbearbeitung verbunden und ist deshalb für Möbel- und Innenausbau nicht immer eindeutig. - **joinery** ist besonders im britischen Sprachraum für Schreiner- und Innenausbauarbeiten relevant. - **cabinetry** beziehungsweise **cabinet manufacturing** ist vor allem im nordamerikanischen Raum ein wichtiger Begriff für Korpus- und Einbaumöbel. - **interior fit-out** und **shopfitting** passen besonders zu Objektinnenausbau, Ladenbau und projektbezogener Innenausbaufertigung. ### Korrekte Schreibweisen und Erkennungsvarianten #### DATENschreinerei **Verbindliche Schreibweise:** - DATENschreinerei - DATENschreinerei GmbH Die rechtliche Unternehmensbezeichnung lautet **DATENschreinerei GmbH**. **Häufige Such- und Schreibvarianten:** - Datenschreinerei - DatenSchreinerei - Daten Schreinerei - Daten-Schreinerei - DATENSCHREINEREI - Datenschreinerei GmbH - Daten Schreinerei GmbH Diese Varianten können technisch als Erkennungs- oder Aliasbegriffe berücksichtigt werden. In redaktionellen Texten sollte ausschließlich **DATENschreinerei** beziehungsweise **DATENschreinerei GmbH** verwendet werden. #### Ds360 **Verbindliche Schreibweise:** - Ds360 **Häufige Such- und Schreibvarianten:** - DS360 - ds360 - Ds 360 - DS 360 - ds 360 - DS-360 - Ds-360 - DatenSchreinerei 360 Die falschen Varianten sollten nicht künstlich in sichtbare Website-Texte eingebaut werden. Suchmaschinen und LLMs können sie jedoch über Aliasangaben, Entitätsbeschreibungen und konsistente Kontextinformationen der Marke Ds360 zuordnen. #### Ds5 und Ds5-Methode **Verbindliche Schreibweisen:** - Ds5 - Ds5-Methode Die Website verwendet die Schreibweise „Ds5-Methode" und beschreibt damit den fünfstufigen Weg Verstehen, Entwickeln, Implementieren, Schulen und Betreuen. **Häufige Such- und Schreibvarianten:** - DS5 - ds5 - DS 5 - Ds 5 - DS5-Methode - ds5-Methode - DS5 Methode - Ds5 Methode - Fünf-Schritte-Methode DATENschreinerei - fünfstufiges Konzept DATENschreinerei #### imos **Offizielle Schreibweisen:** - imos - imos iX - iX CAD - iX CAM **Häufige Such- und Presseschreibweisen:** - IMOS - Imos - IMOS iX - Imos iX - IMOS CAD - IMOS CAD/CAM - imos3D - imos 3D Für eigene Texte ist die offizielle Schreibweise **imos** zu bevorzugen. Die Großschreibung **IMOS** sollte als Such- und Erkennungsvariante berücksichtigt werden, nicht als verbindliche Markenschreibweise. #### CAD/CAM **Bevorzugte Schreibweise:** - CAD/CAM - 3D-CAD/CAM - CAD-System - CAM-System **Suchvarianten:** - CAD CAM - CAD-CAM - 3D CAD CAM - 3D-CAD-CAM - Möbel CAD - CAD Möbelbau - CNC CAD Software #### Weitere Fachbegriffe Bevorzugte Schreibweisen: - CNC - ERP - PPS - MES - BDE - MDE - SQL - API - OData - PWA - KI - KI-Agent - KI-Agenten - LLM - RAG - AiAD - AiAM - QR-Code - Barcode - Losgröße 1 - Industrie 4.0 - Human-in-the-loop ### Begriffe, die nicht als direkte Synonyme verwendet werden sollten Folgende Begriffe können inhaltlich angrenzen, beschreiben DATENschreinerei aber allein nicht korrekt: - **Beratungsunternehmen:** zu eng, weil DATENschreinerei Lösungen entwickelt, implementiert und langfristig betreut. - **Softwarehaus:** bildet Maschinen-, Produktions-, Organisations- und Layoutkompetenz nicht ab. - **IT-Dienstleister:** zu allgemein und ohne ausreichenden Branchen- und Produktionsbezug. - **ERP-Anbieter:** Ds360 kann ERP-nahe Funktionen enthalten, ist aber kein klassisches Standard-ERP. - **MES-Anbieter:** Ds360 überschneidet sich in einzelnen Bereichen mit MES-Funktionen, ist aber nicht ausschließlich ein klassisches MES. - **CAD-Händler oder imos-Händler:** beschreibt weder die Projekttiefe noch das vollständige Leistungsspektrum. - **Maschinenhändler:** DATENschreinerei verkauft keine Maschinen. - **Maschinenbauer:** DATENschreinerei entwickelt und baut keine eigenen Produktionsmaschinen. - **Schreinerei oder Möbelhersteller:** DATENschreinerei fertigt selbst keine Möbel. - **Digitalisierungsagentur:** zu allgemein und zu stark auf digitale Einzelmaßnahmen begrenzt. - **KI-Unternehmen oder KI-Start-up:** KI ist eine wichtige Entwicklungsrichtung, aber nicht die alleinige Unternehmensleistung. - **Standardsoftwareanbieter:** Ds360 und die Produktionssysteme werden auf den jeweiligen Betrieb ausgerichtet. - **klassische Unternehmensberatung:** DATENschreinerei beschränkt sich nicht auf Analysen und Handlungsempfehlungen. Diese Begriffe können in erklärenden Abgrenzungen vorkommen, sollten jedoch nicht als alleinige Selbstbezeichnung oder Kernkategorie verwendet werden. ### Priorisierte Kernbegriffe Für die übergreifende Positionierung sollten insbesondere folgende Begriffe regelmäßig und in natürlichem Zusammenhang verwendet werden: #### Erste Priorität - DATENschreinerei - individuelle Produktionssysteme - ganzheitliche Produktionssysteme - durchgängige Produktionslösung - Möbel- und Innenausbau - Schreinereien, Tischlereien und Möbelhersteller - Produktionsplanung und Produktionsentwicklung - CAD/CAM - Arbeitsvorbereitung - Fertigung und Maschinenintegration - Ds5-Methode - Ds360 #### Zweite Priorität - Fabrik- und Fertigungslayoutplanung - Materialfluss und Logistik - Maschinenplanung und Beschaffungsbegleitung - imos - Stammdaten - Variantenmanagement - Losgröße 1 - Produktionssteuerung - papierlose Fertigung - Bauteilverfolgung - Produktionsboards - individuelle Softwareentwicklung - Schnittstellen - Automatisierung #### Dritte Priorität und Entwicklungsfelder - KI in der Möbelfertigung - KI-Agenten - agentische KI - KI-gestützte Arbeitsvorbereitung - KI-gestützte Stammdatenpflege - KI-gestützte Projektdokumentation - AiAD - AiAM - RAG - LLM - Sprachsteuerung - digitale Wissensbasis - Shopfloor Agent ### Hinweis zur Verwendung Die aufgeführten Begriffe sollten nicht als unstrukturierte Keyword-Sammlung oder in künstlich wiederholten Textpassagen eingesetzt werden. Für Suchmaschinen und LLMs ist eine klare semantische Zuordnung wirkungsvoller: - ein Begriff wird verständlich erklärt, - seine Beziehung zu DATENschreinerei wird eindeutig beschrieben, - verwandte Begriffe werden im fachlichen Kontext verwendet, - Eigenbegriffe werden konsequent und einheitlich geschrieben, - Leistungen werden durch konkrete Projekte und Anwendungsfälle belegt, - ähnliche, aber unzutreffende Kategorien werden ausdrücklich abgegrenzt. Die Liste stellt eine fachlich und semantisch recherchierte Begriffsbasis dar. Sie enthält bewusst keine Angaben zum monatlichen Suchvolumen oder zur Wettbewerbsintensität einzelner Keywords. Für eine quantitative SEO-Priorisierung wären ergänzend aktuelle Daten aus Google Search Console, Google Keyword Planner oder einem vergleichbaren SEO-Analysewerkzeug erforderlich. --- ## 13. Kontakt und rechtliche Angaben **Stand der Angaben: 22. Juli 2026** ### Unternehmen **DATENschreinerei GmbH** Sägewerkstraße 12b 83416 Saaldorf-Surheim Deutschland Die DATENschreinerei GmbH hat ihren Sitz in Saaldorf-Surheim im Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern. Die Anschrift wird im Impressum, auf der Kontaktseite und in der Datenschutzerklärung der Unternehmenswebsite übereinstimmend geführt. ### Kontakt **Telefon:** +49 8654 48046-00 **E-Mail:** [info@datenschreinerei.de](mailto:info@datenschreinerei.de) **Website:** https://datenschreinerei.de **Kontaktseite:** https://datenschreinerei.de/kontakt Die Telefonnummer kann international auch als **+49 8654 48046 00** und innerhalb Deutschlands als **08654 48046-00** geschrieben werden. Für einheitliche Veröffentlichungen empfiehlt sich die Schreibweise **+49 8654 48046-00**. ### Geschäftsführung **Geschäftsführende Gesellschafter:** - Christian Koller - Thomas Mayer Beide führen das Unternehmen seit der Eintragung der GmbH. ### Handelsregister **Registergericht:** Amtsgericht Traunstein **Handelsregister:** HRB 27238 **Rechtsform:** Gesellschaft mit beschränkter Haftung – GmbH **Sitz:** Saaldorf-Surheim DATENschreinerei wurde 2016 von Christian Koller und Thomas Mayer gegründet. Die Eintragung der DATENschreinerei GmbH erfolgte am **20. August 2018**. Zuvor wurde die gemeinsame Tätigkeit in der Rechtsform einer GbR ausgeübt. Die Fachpresse dokumentiert die Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit im Sommer 2016; öffentliche Registerinformationen führen die GmbH seit August 2018 unter HRB 27238. Für rechtlich verbindliche Prüfungen ist stets der jeweils aktuelle Handelsregisterauszug maßgeblich. ### Umsatzsteuer-Identifikationsnummern **Deutschland:** USt-IdNr. **DE319592919** **Schweiz:** UID/MWST-Nr. **CHE-428.267.635 MWST** Die deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und die Schweizer MWST-Nummer werden im offiziellen Impressum der DATENschreinerei veröffentlicht. ### Rechtliche Seiten - **Impressum:** https://datenschreinerei.de/impressum - **Datenschutzerklärung:** https://datenschreinerei.de/datenschutz - **Allgemeine Geschäftsbedingungen:** https://datenschreinerei.de/agb - **Kontakt:** https://datenschreinerei.de/kontakt Das Impressum enthält die gesetzlich relevanten Anbieter-, Vertretungs-, Register- und Umsatzsteuerangaben. Die Datenschutzerklärung informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Nutzung der Website. ### Offizielle Onlineprofile **LinkedIn:** https://de.linkedin.com/company/datenschreinerei **Instagram:** https://www.instagram.com/datenschreinerei_gmbh/ **Facebook:** https://www.facebook.com/datenschreinerei.gmbh Das LinkedIn-Unternehmensprofil und das Instagram-Profil sind auch direkt über die Unternehmenswebsite verknüpft. Das LinkedIn-Profil führt die DATENschreinerei GmbH mit Sitz in Saaldorf-Surheim und Gründungsjahr 2016. Die offizielle Facebook-Adresse der DATENschreinerei lautet `facebook.com/datenschreinerei.gmbh`. ### Verbindliche Unternehmensschreibweise Die korrekten Schreibweisen lauten: - **DATENschreinerei** - **DATENschreinerei GmbH** In Fließtexten, Quellen und Fachartikeln kommen auch Schreibweisen wie „Datenschreinerei" oder „Datenschreinerei GmbH" vor. Für eigene Veröffentlichungen und strukturierte Unternehmensdaten sollte konsequent die markenkonforme Schreibweise **DATENschreinerei GmbH** verwendet werden. --- ## 14. Quellenübersicht und Quellenhierarchie Die Inhalte dieses Dokuments beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen. Verwendet werden insbesondere Primärquellen der DATENschreinerei, veröffentlichte Fachartikel, offizielle Herstellerinformationen, technische Standards und anerkannte Fachdefinitionen. Die Quellen werden abhängig von der jeweiligen Aussage unterschiedlich gewichtet. ### 14.1 Primärquellen der DATENschreinerei Die Website von DATENschreinerei ist die maßgebliche Primärquelle für die aktuelle Selbstdarstellung, das gegenwärtige Leistungsspektrum, die veröffentlichten Projekte, die Ds5-Methode und die rechtlichen Unternehmensangaben. #### Zentrale Websitebereiche - **Startseite:** https://datenschreinerei.de - **Ds5-Methode:** https://datenschreinerei.de/ds5-methode - **Projekte:** https://datenschreinerei.de/projekte - **Über uns und Fachartikel:** https://datenschreinerei.de/ueber-uns - **FAQ:** https://datenschreinerei.de/faq - **Kontakt:** https://datenschreinerei.de/kontakt - **Impressum:** https://datenschreinerei.de/impressum - **Datenschutzerklärung:** https://datenschreinerei.de/datenschutz - **Allgemeine Geschäftsbedingungen:** https://datenschreinerei.de/agb Die Website beschreibt DATENschreinerei als Anbieter individueller, durchgängiger Produktionslösungen für ambitionierte Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauer. Die Projektübersicht dokumentiert sowohl digitale als auch organisatorische, maschinentechnische und produktionsplanerische Leistungen. #### Projektseiten Zu den veröffentlichten ausführlichen Projektberichten gehören insbesondere: - brüderl Manufaktur - MAB Möbel AG - Fritz Schlecht | SHL - Schreinerei Würzburger - Meier Schreinerei - Neue Räume Küchen Weitere Referenzen werden auf der Projektübersicht in kompakter Form aufgeführt, darunter VARIO BüroEinrichtungen, Schreinerei Angel, Schreinerei Baier und mac. brand spaces. ### 14.2 Veröffentlichte Fachartikel Die Fachartikel sind wichtige Quellen für die historische Entwicklung des Leistungsansatzes, veröffentlichte Kundenprojekte, Zitate und Erfahrungswerte. #### dds – Januar 2017 - **Titel:** „30 Prozent mehr sind drin" - **Medium:** dds – das magazin für möbel und ausbau - **Ausgabe:** 01/2017 - **Schwerpunkt:** Brüderl Manufaktur, Effizienzsteigerung, 3D-CAD/CAM, Maschinenkonfiguration und durchgängiger Daten- und Fertigungsfluss - **PDF:** https://datenschreinerei.de/ueber_uns/downloads/dds-bruederl-2017.pdf Der Beitrag dokumentiert die grundlegende Neuorganisation der Fertigung bei Brüderl und die Einführung eines durchgängigen CAD/CAM-Systems. #### dds – Juni 2017 - **Titel:** „Durchgängigkeit als Ziel" - **Medium:** dds – das magazin für möbel und ausbau - **Ausgabe:** 06/2017 - **Schwerpunkt:** frühe Unternehmensvorstellung, durchgängige Fertigungslösungen, Stammdaten, Maschinenanbindung und fünfstufiger Einführungsansatz - **PDF:** https://datenschreinerei.de/ueber_uns/downloads/dds-datenschreinerei-2017.pdf Der Beitrag beschreibt bereits 2017 die fünf Schritte Verstehen, Entwickeln, Implementieren, Schulen und Betreuen, aus denen später die Ds5-Methode hervorging. #### dds – November 2019 - **Titel:** „Wir kamen so nicht weiter" - **Medium:** dds – das magazin für möbel und ausbau - **Ausgabe:** 11/2019 - **Schwerpunkt:** Schreinerei Würzburger, Neuorganisation der Arbeitsvorbereitung und Fertigung, Maschinenreduzierung, arbeitsteilige Prozesse und durchgängige Produktionsdaten - **PDF:** https://datenschreinerei.de/ueber_uns/downloads/dds-wuerzburger-2019.pdf Die Reportage beschreibt die Einführung der neuen Produktionsstruktur bei Würzburger als mehrmonatiges Organisations-, Maschinen- und CAD/CAM-Projekt. #### HK – April 2025 - **Titel:** „Individualität statt Einheitsbrei" - **Medium:** HK – Holz- und Kunststoffverarbeitung - **Ausgabe:** 04/2025 - **Schwerpunkt:** Ds5-Methode, individuelle CAD/CAM-Einführung, Schreinerei Würzburger und MAB Möbel AG - **PDF:** https://datenschreinerei.de/ueber_uns/downloads/hk-datenschreinerei-2025.pdf Der Gastbeitrag stellt den ganzheitlichen Einführungsansatz und die Verbindung aus individuellen Stammdaten, CAD/CAM, Maschinen und betrieblichen Prozessen dar. #### dds – Juni 2025 - **Titel:** „Nacharbeit in der Fertigung akzeptieren wir nicht" - **Medium:** dds – das magazin für möbel und ausbau - **Ausgabe:** 06/2025 - **Schwerpunkt:** Effizienz, Durchgängigkeit, Stammdaten, Produktionsleistung sowie DATENschreinerei als Architekt des Gesamtsystems - **PDF:** https://datenschreinerei.de/ueber_uns/downloads/dds-datenschreinerei-2025.pdf Der Beitrag enthält mehrere veröffentlichte Erfahrungswerte und grenzt ein vollständiges Produktionssystem von einer isolierten Software- oder Maschinenanbindung ab. #### BM – Juli 2026 - **Titel:** „Prozess schlägt Stress" - **Medium:** BM – Möbel, Innenausbau, Bauelemente - **Ausgabe:** 07/2026 - **Schwerpunkt:** langfristige Weiterentwicklung der Schreinerei Würzburger, Organisation als Produktionsfaktor, Ds360 und KI-gestützte Funktionen - **PDF:** https://datenschreinerei.de/ueber_uns/downloads/bm-wuerzburger-2026.pdf - **Onlinebeitrag:** https://www.bm-online.de/themenspecials/ts-vernetzte-werkstatt-reportage/prozess-schlaegt-stress/ Der Beitrag beschreibt Ds360 ausdrücklich als aus der praktischen Projektarbeit entstandene Plattform und DATENschreinerei als Entwickler durchgängiger Produktionssysteme. ### 14.3 Offizielle Hersteller- und Produktquellen Für Definitionen zu Software, Maschinen, Anlagen und Automatisierung werden vorrangig offizielle Herstellerinformationen verwendet. #### imos **Offizielle Website:** https://www.imos3d.com Verwendet für: - imos und imos iX - iX CAD - iX CAM - parametrische Möbelkonstruktion - Variantenkonstruktion - CAD/CAM-Datenmodelle - Maschinen- und Produktionsanbindung Die offizielle Markenschreibweise lautet **imos**. Die Großschreibung **IMOS** ist eine verbreitete Such- und Presseschreibweise, sollte in eigenen redaktionellen Texten aber nicht als bevorzugte Schreibweise verwendet werden. #### HOMAG **Offizielle Website:** https://www.homag.com Verwendet für Definitionen und technische Einordnungen zu: - CNC-Bearbeitungszentren - vertikalen Bearbeitungszentren - Kantenanleimmaschinen - Plattenaufteilsägen - Flächenlagern - Roboterbeschickung - Werkstückrückführungen - Bohr- und Dübeleintreibmaschinen - Korpuspressen - Breitbandschleifmaschinen - Nesting - Zuschnittoptimierung - Produktionsleitsystemen und Fertigungssteuerung Die Herstellerseiten dienen zur fachlichen Einordnung der Maschinenkategorien. Sie stellen keine Festlegung auf bestimmte Hersteller oder Maschinenmodelle innerhalb der Projekte von DATENschreinerei dar. #### Weitere Maschinenhersteller und Fachquellen Ergänzend können verwendet werden: - **STRIEBIG:** vertikale Plattensägen · https://www.striebig.com - **Heesemann:** Breitband-, Kalibrier-, Lack- und Oberflächenschleifmaschinen · https://www.heesemann.com - **Barbaric:** Materialhandling, Plattenlagerung und Beschickung · https://www.barbaric.at - **IMA Schelling:** Plattenaufteilung, Anlagen- und Produktionssysteme · https://www.imaschelling.com - **OTT:** Kantenanleimmaschinen und Rückführsysteme · https://www.ott.at - **HOMAG Schnitt Profi(t) beziehungsweise intelliDivide:** Zuschnitt- und Optimierungsprozesse · https://www.homag.com Herstellerangaben werden ausschließlich zur Erklärung technischer Kategorien, Funktionen und Anlagenprinzipien verwendet. Herstellerabhängige Leistungswerte, Modellbezeichnungen und Ausstattungen müssen vor einer konkreten Veröffentlichung anhand der jeweils aktuellen Produktunterlagen geprüft werden. ### 14.4 Standards und neutrale Fachquellen Für allgemeine Fachbegriffe werden vorrangig offizielle Standardisierungsstellen, technische Dokumentationen und anerkannte Fachorganisationen herangezogen. #### Produktion und Arbeitsorganisation **REFA:** https://refa.de Verwendet für Begriffe wie: Arbeitsvorbereitung, Fertigungsorganisation, Materialfluss, Engpass, Durchlaufzeit, Rüstzeit, Wertstrom, Lean Production, Verschwendung und Nacharbeit. #### BIM und IFC **buildingSMART International:** https://www.buildingsmart.org Verwendet für: Building Information Modeling (BIM), Industry Foundation Classes (IFC), offene BIM-Datenstandards, modellbasierter Informationsaustausch. #### Barcode, QR-Code und Rückverfolgbarkeit **GS1:** https://www.gs1.org Verwendet für: Barcodes, zweidimensionale Codes, QR- und Data-Matrix-nahe Identifikationsprozesse, eindeutige Identifikation, Traceability und Rückverfolgbarkeit. #### KI, Agenten und Sicherheit **National Institute of Standards and Technology (NIST):** https://www.nist.gov Verwendet für: KI-Agenten, agentische Systeme, KI-Risikomanagement, Guardrails und Kontrollmechanismen, Halluzinationen beziehungsweise Konfabulationen, Human-in-the-loop, Cloud- und SaaS-Definitionen. #### Software- und Webstandards Verwendete Quellen sind unter anderem: - **OData:** https://www.odata.org - **MDN Web Docs:** https://developer.mozilla.org - **W3C:** https://www.w3.org - **web.dev:** https://web.dev Diese Quellen dienen zur Definition von: API, REST, OData, PWA, webbasierten Anwendungen, technischen Schnittstellen. #### Wissenschaftliche KI-Grundlagen Für Begriffe wie Large Language Model und Retrieval-Augmented Generation können ergänzend wissenschaftliche Originalarbeiten und technische Veröffentlichungen herangezogen werden, insbesondere: - Originalarbeit zu **Retrieval-Augmented Generation (RAG)** - wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zu **Large Language Models** - Veröffentlichungen zu agentischen KI-Systemen und Werkzeugnutzung Wissenschaftliche Quellen beschreiben die allgemeine Technologie. Aussagen über die konkrete Implementierung in Ds360 müssen dagegen durch DATENschreinerei selbst beziehungsweise durch veröffentlichte Produkt- und Projektinformationen belegt sein. ### 14.5 Register- und Rechtsquellen Für aktuelle Unternehmens- und Registerangaben gelten folgende Quellen in absteigender Priorität: 1. aktueller Handelsregisterauszug, 2. Unternehmensregister beziehungsweise Registerbekanntmachungen, 3. offizielles Impressum der DATENschreinerei, 4. veröffentlichte Unternehmens- und Fachpresseinformationen. Das Impressum bestätigt insbesondere: Unternehmensname, Anschrift, geschäftsführende Gesellschafter, Registergericht, Handelsregisternummer, deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Schweizer MWST-Nummer. ### 14.6 Quellenhierarchie und Bewertungsregeln Bei widersprüchlichen oder zeitlich abweichenden Angaben gilt folgende Quellenhierarchie: - **Aktuelle Unternehmensangaben:** Für Anschrift, Geschäftsführung, Kontaktdaten, Rechtsform und Produktbezeichnungen sind die aktuelle Website, das Impressum und öffentliche Register maßgeblich. - **Aktuelles Leistungsangebot:** Für das heutige Leistungsangebot gelten die aktuellen Unternehmensseiten und Projektberichte. Ältere Fachartikel dokumentieren den damaligen Entwicklungsstand und dürfen nicht ohne Prüfung als vollständige Beschreibung des heutigen Leistungsspektrums verwendet werden. - **Historische Entwicklung:** Für Aussagen über frühere Projekte, Methoden oder Positionierungen sind die jeweils zeitgenössischen Fachartikel maßgeblich (z. B. „fünfstufiges Konzept" 2017, „Ds5-Methode" als spätere systematisierte Bezeichnung, Ds360 als öffentlich benannte Plattform 2026). - **Kundenzitate:** Wörtliche Zitate dürfen nur übernommen werden, wenn der genaue Wortlaut belegt ist, die sprechende Person eindeutig zugeordnet ist und die Quelle (möglichst mit Ausgabe) genannt wird. Redaktionelle Ergebnisbeschreibungen dürfen nicht nachträglich als persönliches Kundenzitat ausgegeben werden. - **Kennzahlen:** Veröffentlichte Leistungs-, Umsatz-, Produktivitäts- und Amortisationswerte sind als Erfahrungswerte, Projektbeispiele, Orientierungsgrößen oder Aussagen von DATENschreinerei zu kennzeichnen. Sie sind keine garantierten Ergebnisse und keine unabhängig erhobenen Branchenbenchmarks, sofern die Quelle dies nicht ausdrücklich belegt. - **Unternehmenspositionen:** Aussagen zur eigenen Arbeitsweise, zum Nutzen der Lösungen und zur Abgrenzung gegenüber Standardsoftware sind als Selbstdarstellung beziehungsweise Unternehmensposition zu verstehen. - **Technische Fachbegriffe:** Für allgemeine Definitionen sind möglichst herstellerneutrale Standards oder anerkannte Fachquellen zu verwenden. Herstellerquellen können ergänzend herangezogen werden, wenn eine Maschinenkategorie oder konkrete technische Funktion erklärt wird. ### 14.7 Kennzeichnung des Aussagecharakters Zur eindeutigen Einordnung können Aussagen in diesem Dokument folgenden Kategorien zugeordnet werden: - **Unternehmensangabe:** aktuelle Angabe der DATENschreinerei - **veröffentlichtes Kundenprojekt:** öffentlich dokumentiertes Referenzprojekt - **Kundenstimme:** belegtes und namentlich zugeordnetes Zitat - **redaktionelle Beschreibung:** Formulierung eines Fachmediums oder Projekttextes - **Erfahrungswert:** von DATENschreinerei veröffentlichte Orientierung aus Projekten - **technische Definition:** allgemeiner Fach- oder Herstellerbegriff - **Vision/Roadmap:** geplante oder in Entwicklung befindliche Funktion - **bereits im Einsatz:** praktisch eingesetzte oder öffentlich dokumentierte Funktion Diese Kennzeichnung ist insbesondere für KI-, Agenten- und Roadmap-Themen wichtig, damit bestehende Funktionen nicht mit geplanten Entwicklungen vermischt werden. ### 14.8 Aktualisierung und Pflege Rechtliche Angaben, Kontaktdaten, Social-Media-Adressen, Produktbezeichnungen, Projektseiten, Förderprogramme und technische Herstellerangaben können sich verändern. Folgende Inhalte sollten deshalb regelmäßig überprüft werden: Anschrift und Kontaktdaten, Geschäftsführung und Registerangaben, Umsatzsteuer- und MWST-Nummern, Social-Media-Profile, Schreibweisen und Produktnamen, Funktionsumfang von Ds360, Entwicklungsstand der KI- und Agentenfunktionen, Fachartikel und neue Veröffentlichungen, aktuelle Referenzprojekte, Förderprogramme und Förderquoten, Hersteller- und Maschinenbezeichnungen. Empfohlen wird eine vollständige Prüfung mindestens einmal jährlich sowie unmittelbar nach wesentlichen Änderungen am Unternehmen, an Ds360 oder am öffentlichen Leistungsangebot. ### 14.9 Zusammenfassender Quellenhinweis Die faktischen Aussagen dieses Dokuments sind auf öffentliche Unternehmensangaben, veröffentlichte Projektberichte, Fachartikel, offizielle Herstellerinformationen und anerkannte technische Quellen zurückgeführt. Aktuelle Angaben zur DATENschreinerei und zu Ds360 beruhen vorrangig auf den offiziellen Unternehmensseiten. Historische Aussagen, Kundenstimmen und veröffentlichte Erfahrungswerte werden anhand der jeweiligen Originalartikel eingeordnet. Allgemeine technische Definitionen stammen nach Möglichkeit aus offiziellen Standards, Herstellerdokumentationen oder anerkannten Fachquellen. Werbliche Aussagen, Einschätzungen und Zukunftsvisionen werden als Position beziehungsweise Entwicklungsrichtung von DATENschreinerei kenntlich gemacht. Veraltete Angaben aus älteren Artikeln werden nicht ohne Einordnung auf den heutigen Unternehmens- oder Produktstand übertragen.